Elektrikforum.de
   
   
 
FAQFAQ
SuchenSuchen
MitgliederlisteMitgliederliste
ImpressumImpressum

Willkommen auf Elektrikforum.de - dem Elektro Forum zur Elektroinstallation

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unseren Seiten zu begrüßen. Die Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit sich. Um aktiv am Forengeschehen teilzunehmen und sämtliche Funktionen zu nutzen, können Sie sich jetzt hier registrieren.
Benutzername:
Passwort:

 RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin    Bookmark

Widerstand in unabgeglichener Brückenschaltung ermitteln

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Hausaufgaben
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
jo|\|es
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 16.01.2010 16:51    Titel: Widerstand in unabgeglichener Brückenschaltung ermitteln Antworten mit Zitat
Hallo

Folgende Aufgabe soll gelöst werden:


Zitat:
Die Widerstände R1 = R2 = R3 = 1 kΩ und R5 = 100 Ω sowie die Spannung Uq = 15 V an der Brückenschaltung sind gegeben.
Welchen Wert muss der Widerstand R4 erhalten, damit der Strom I5 = 1 mA fließt?


Gelöst werden soll das ganze über das Ersatzspannungsqullen-Verfahren (meiner Meinung nach nicht das sinnvollste, aber es wird so verlangt).

Den Innenwiderstand zu ermitteln ist nicht das Problem: Ri = 375Ω

Aber wie ich dann weiter vorgehen soll ist mir schleierhaft...

Ich bin für jede Idee dankbar

Mit freundlichen Grüßen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige
Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 17.01.2010 04:45    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

Ri = 375Ω sind zwar richtig, wenn man nur guckt, was für ne Impendanz vor R4 liegt.
Aber da hast Du dann schon einen Schritt zu weit "gerechnet" und den rechtzeitigen Absprung nicht geschafft - Einen Schritt vorher wär man schon ganz leicht auf den Wert von R4 gekommen. Eine Umformung später sieht man das dann nicht mehr so direkt.

Guckst Du:



Alles klar oder brauchst Du ne Erklärung? Das Leben kann so einfach sein Laughing

Anders (rechnerisch) hätte man das auch lösen können, aber das wär wieder ein Gefummel geworden und so kommt man mit wenigen Überlegungen und der Anwendung von Gesetzmässigkeiten ganz einfach ans Ziel.
Gehört dann zwar wirklich in die Abteilung "Malen nach Zahlen" - Aber was soll's Laughing

Viele Grüsse,

Uli
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
jo|\|es
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 17.01.2010 13:42    Titel: Antworten mit Zitat
Moin

ich hatte eher sowas hier erwartet:



Die Werte wären dann
- Ri = 375Ω
- R4 = 758Ω
- Uq = 10,31V
- U4 = 6,9V
- I = 9,1mA

aber wie ich darauf komme, leuchtet mir nicht ganz ein...

gruß
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 17.01.2010 17:14    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
aber wie ich darauf komme, leuchtet mir nicht ganz ein...


Mir auch nicht, denn bei dieser Umformung hast Du Dir wichtige Infos (I3, I5 und U4) "wegoptimiert". Wie kriegste denn da die Forderung I5=1mA noch verwertbar unter? Die 1mA gehen da untrennbar in diesem ominösen Ri unter.

Da warsrst Du wohl von falschem Eifer beflügelt. Wenn man's so macht wie gezeigt, dann muss man gar nicht gross rechnen sondern nur überlegen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
jo|\|es
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 17.01.2010 18:02    Titel: Antworten mit Zitat
das problem ist eben die forderung das ersatzspannungsquellen-verfahren zu verwenden....

das ist ein absolut sinnfreier weg bei dieser aufgabe, aber was will man machen wenn der lehrer das so abfragt...

man rechnet und rechnet und könnte das ganze natürlich viel einfacher lösen (wie du ja schon gezeigt hast..)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 04:54    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
das problem ist eben die forderung das ersatzspannungsquellen-verfahren zu verwenden....


Tust Du doch, Du formst Uq, R1 und R2 in ne Ersatzspannungsquelle um. Es kann aber unmöglich gefordert sein, dass man ohne Sinn und Verstand weiter umformt, bis man die wichtige Vorgabe von I5 verliert bzw. nicht mehr zuordnen kann. Dann steckt man nämlich in ner Sackgasse und das hast Du ja schon gemerkt!

Wenn man auf Teufel komm raus weiter umformen will, dann muss man aber zumindest wichtige Informationen wie I4 oder U4 (besser gleich beide) in die nächste (von Dir gezeigte) Darstellung übernehmen. Ohne diese Infos kommt man bei Deiner Darstellung nie auf den korrekten Wert.
Man kommt aber auch schon bei der von mir gezeigten ersten Umformung auf den Wert von R4. Es kann ja wohl kaum sein, dass ein Dozent auch noch zusätzliche und kontraproduktive Umformungen verlangt?!?!!
Du hast bereits mit der ersten Umformung allen Anforderungen der Aufgabe genüge getan.
  • Du hast ne Ersatzspannungsquelle eingeführt.
  • Durch diese Darstellung konntest Du R4 ermitteln.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Dozent unsinnige weitere Umformungen zur Bedingung macht - Im Gegenteil, sowas hätte bei uns Punktabzug gegeben. Das ist schliesslich keine Fleissaufgabe!

Würd mich echt interessieren, was Dein Dozent als Musterlösung nachliefert.

Ich versuch nochmal meine Argumentation zu erklären:
  • R1 und R2 bilden einen Spannungsteiler 1:1. Man kann hier also eine Ersatzspannungsquelle mit U12=7,5V und einem Innenwiderstand von R12=500Ω einsetzen.
  • R5 liegt direkt in Serie zum Innenwiderstand unserer Ersatzspannungsquelle. wir können also auch gleich ne Ersatzspannungsquelle mit U12=7,5 und einem Innenwiderstand von R125=600Ω reinmalen.
  • Nachdem durch R5 1mA in Richtung R4 fliessen soll, muss dann U4 um genau 0,6V niedriger sein als U12. Damit ergibt sich U4=6,9V.
  • Mit dieser Erkenntnis könnte man nun weiter zu deiner Darstellung übergehen. Diesen Wissen über U4 würde uns auch mit Deiner Darstellung ans Ziel bringen. Dieses Wissen musst Du aber in Deine Darstellung mitnehmen, sonst geht nix mehr!
    Es wird aber ne unnötige Rechnerei!
  • Dieser Übergang ist Blödsinn, weil wir auch gleich den Strom I4 ausrechnen können. Zwischen Uq und U4 liegt bekanntlich der Widerstand R3=1kΩ. Bei 8,1V Spannungsdifferenz muss also ein Strom von 8,1mA fliessen.
  • Damit ergibt sich unmittelbar I4=I5+I3=9,1mA.
  • Nun haben wir alles beisammen und können direkt R4=U4/I4=758,2417...Ω bestimmen.

Sorry, aber wenn man da weiter sinnlos rumrechnet und umformt, dann ist das kein Zeichnen von besonderer Finesse, sondern deutet eher darauf hin, dass man das Poblem nicht verstanden hat.
Wenn Du nun mit Deinen Daten noch auf Deine Darstellung übergehen willst, dann tu das meinetwegen. Da könnt ich mir aber dann nen Vermerk nicht verkneifen, dass diese letzte Umformung so unnötig war wie ein Kropf.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
jo|\|es
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 15:09    Titel: Antworten mit Zitat
moin moin

entnommen hat er die Aufgabe wohl aus
http://www.grundlagen-elektrotechnik.de/Auf2.pdf

und dann in einer Klassenarbeit verwendent
(mit der Vorgabe ersatzquelle)

die Person von der ich die Arbeit hatte, bekam Punkte, da er es iwie geschafft hat die 10,3V auszurechnen...

in der eben geschriebenen Arbeit kamen jedoch andere Aufaben dran ..
der lehrer hat scheinbar bemerkt, dass die aufgabe sinnfrei war

gruß
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 15:33    Titel: Antworten mit Zitat
Diese Aufgabe ist überhaupt nicht sinnfrei. Beschallert wird es erst, wenn man krampfhaft versucht das mit zusätzlichen, unnötigen und sinnlosen Umformungen durch Ersatzspannungsquellen zu lösen.
In dem nun von Dir veröffentlichen Aufgabentext steht davon nämlich gar nichts!

Im Gegenteil, denn dort muss in der Musterlösung Herr Kirchhoff herhalten!

Kann mir kaum vorstellen, dass der Dozent das so, wie anfangs von Dir beschrieben, verlangt hat - Das geht nämlich nicht!

Richtig krank wird's aber, wenn einer angeblich die 10,3125V ausrechnet, wärend er mit dieser Ersatzschaltung gar nicht auf den eigentlich geforderten Wert von R4 kommen kann. Dafür gibt's vielleicht noch Teilpunkte, aber an der Lösung der Aufgabe ist der Kollege wohl ungestreift vorbei marschiert.

Sorry, aber das kommt mir doch alles sehr seltsam vor!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
jo|\|es
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 15:57    Titel: Antworten mit Zitat
das in der musterlösung ein anderes verfahren verwendet wird weiß ich.
ist ja auch viel sinnvoller.

in einer der alten klassenarbeiten wurde jedoch gefordert die aufgabe mit einer ersatzquelle zu lösen.
und das ist nicht sinnvoll.

die teilumwandlung wie du es gemacht hast haben wir in der form nie behandelt, wird in dem fall aber wohl noch das beste sein (aber eben nicht das, was der lehrer haben wollte... ob verständlich oder nicht)

mir ist das jetzt egal, die aufgabe kam so nicht dran..
zwar in abgeänderter form, jedoch lösbar.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 16:09    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
in einer der alten klassenarbeiten wurde jedoch gefordert die aufgabe mit einer ersatzquelle zu lösen


Eben, denn dann geht das.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elektrikforum Foren-Übersicht -> Hausaufgaben Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  


Elektromaterial
Elektrikforum

Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
SITE THEMA: ELEKTROFORUM | ELEKTRO HANDWERK | E-TECHNIK | ELEKTROINSTALLATION | ELEKTRIK FORUM | ELEKTROTECHNIK
Jetzt Erklärung von Funktion oder Schaltplan einer Schaltung anfragen und aktiv im Forum fragen und antworten.
Powered by phpBB- Page generated in 0.02 seconds
Elektroinstallation Haus Sat Board Amateurfunk