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Phasenverschiebung
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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Automatisierung, Gebäudesystemtechnik & Elektronik
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Jan.Homann
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Anmeldungsdatum: 18.01.2010
Beiträge: 7
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 22:03    Titel: Phasenverschiebung Antworten mit Zitat
Hallo Leute,

ich habe in der schule gehört wenn man einen phasenverschiebungswinkel von 90 grad hat wird die strom rechnung billiger Very Happy?!
ist da was drann?
wenns nicht stimmt lacht mich bitte nicht aus Sad
_________________
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 5004

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 22:35    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

willkommen im Forum.

Im Prinzip stimmt das . Wenn man eine 90 Grad Phasenverschiebung hat würde man einen idealen ( also den rein theoretisch bestmöglichen) induktiven Verbraucher haben.
Durch diesen Verbraucher würde nur sogenannter Blindstrom fliessen.
Blindstrom ist ein Strom , der Magnetfelder auf und abbaut , aber keine " richtige" Arbeit verrichtet, z.B die Herdplatte erwärmt.

Weil er keine richtige Arbeit verrichtet , wird der Blinstrom von Stromzähler auch nicht erfasst ( jedenfalls nicht im Haushalt ).Somit würde man nichts bezahlen müssen , hätte dafür aber auch keine echte Arbeit bekommen weil der Blindstrom keine effektive Arbeit verrichtet.....


(Im die Verwirrung nicht noch größer zu machen, habe ich die Betrachtung von kapzitiven Strömen weggelassen.)
_________________
MfG edi

Wo wir sind ist Vorn - und wenn wir Hinten sind - ist Hinten Vorn !
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 2213
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 18.01.2010 23:52    Titel: Antworten mit Zitat
Die Frage ist allerdings: wenn man ausschließlich Blindstrom über den Zähler schickt zu was sollte dieser dann verschoben sein?
Eher schon eine Philosophische Frage denn ohne "normalen" Strom gibt es auch keinen Blindstrom.

Abgesehen davon wird der Blindstrom auch nicht vom Energieversorger geliefert sondern wird von entsprechenden Spulen und Kondensatoren beim eigentlichen Stromverbraucher erzeugt.
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 5004

BeitragVerfasst am: 19.01.2010 10:03    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Abgesehen davon wird der Blindstrom auch nicht vom Energieversorger geliefert sondern wird von entsprechenden Spulen und Kondensatoren beim eigentlichen Stromverbraucher erzeugt.


Das ist so nicht ganz richtig , in großen Kraftwerken wird aktiv mehr oder weniger Blindleitung erzeugt um die großen Netze Last und freqeunzstabil halten zu können.

Dazu hier ein interressanter Artikel...

http://www.kiendler.com/Strom/TOR_E.pdf
_________________
MfG edi

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Jan.Homann
Newbie
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Anmeldungsdatum: 18.01.2010
Beiträge: 7
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 19.01.2010 10:23    Titel: Antworten mit Zitat
Wie baue ich mir den eine solch Platine zusammen?
Auf was muss ich achten, worauf kommt es an?

Ich würde sowas gerne mal ausprobieren.
Hat jemand einen Stromlaufplan?
_________________
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 2213
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.01.2010 22:18    Titel: Antworten mit Zitat
Unterlass bitte die Experimente am Niederspannungsnetz, das ist nichts zum spielen oder ausprobieren.
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Jan.Homann
Newbie
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Anmeldungsdatum: 18.01.2010
Beiträge: 7
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 20.01.2010 07:44    Titel: Antworten mit Zitat
Kann mir hier jemand auch eine Vernümpftige Antwort geben?
Ich würde gerne wissen wie ich mir solch eine Platine zusammenstelle... Welche Bauteile werden benötigt ?!
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 5004

BeitragVerfasst am: 20.01.2010 11:11    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Kann mir hier jemand auch eine Vernümpftige Antwort geben


Wie schon gesagt , eine ideale Spule die eine 90° Verschiebung macht , gibt es nicht .Sie ist eine rein theoretische Größe.

Wenn du was basteln willst , musst du eine Spule mit möglichst vielen Windungen auf einem Eisenkern wickeln. Diese Wicklungen müssten veränderbar sein .(Anzapfungen) Da diese Spule aber auch einen Wirkwiderstand haben wird , kann man keinen reinen induktiven Verbraucher herstellen.

Wenn du das ganze noch am Haushaltszähler probieren willst , müsstest du alle anderen Verbraucher abschalten. Dann müsstest du die "Arbeit" bei voller Spule und bei veränderter Spule messen. Nur so könnte man ein Ergebnis erhalten.

P.S Wenn du die Spule mit zu wenig Windungen wickelst , gibt es einen mächtigen Knall und die Sicherung fliegt raus .........
Bei einer Vorsicherung von 10 Ampere muss die gefertigte Spule mindestens einen Scheinwiderstand von 23 ohm haben.......
Da wirst du wohl ein paar Tage wickeln können....

Wie schon gesagt wurde , lass die Finger vom Haushaltsnetz.

Wenn du experimentieren willst , nimm eine Kleinspannungswechselstromquelle und einen Leistungsmesser bei dem Wirk- und Blindleistung gemessen werden können....das scheint mir die Sache am wirkungsvollsten zu demonstrieren....

Zu teuer ? Dauert zu lange...dann lass es ...


Zitat:
Aktzeptiere oder ....


Wo habe ich das bloß kürzlich gelesen....?
_________________
MfG edi

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patois
Master Member
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 370

BeitragVerfasst am: 20.01.2010 12:21    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn man sinnvoll experimentieren will, -und ohne sich Gefahren auszusetzen -, sollte man sich einen entsprechenden Experimentierkasten anschaffen.

Leuten, die am 230 Volt-Netz experimentieren wollen,
und offensichtlich sehr wenig Ahnung haben,
sollte man meines Erachtens aus Haftungsgründen keine Hilfestellung geben!

Da könnt ihr von mir denken, was ihr wollt ...

Greetz

Patois
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boerni
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.05.2009
Beiträge: 204
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 20.01.2010 18:37    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Unterlass bitte die Experimente am Niederspannungsnetz, das ist nichts zum spielen oder ausprobieren.


Exclamation Das ist ja wohl die einzige vernünftige Antwort Exclamation
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