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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen, Theorie & Schaltungen der Elektroinstallation
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sepp_s
Inventar
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Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beiträge: 1546

BeitragVerfasst am: 15.02.2010 22:28    Titel: Antworten mit Zitat
[quote="andileibi Ich habe mir den Schaltplan des Reglers angesehen, da ist ein Gleichrichter (vier Dioden) vorgeschaltet, geht offensichtlich auch mit AC als Eingangsstrom. Aber richtig angeschlossen sollte auch das kein Thema sein. (denke ich mal so als Laie)[/quote]

Hallo ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht was passiert wen man an ein geregeltes Netzteil einen weiteren Spannungsregler anschließt in welchen ja unnützerweise ein weiterer Gleichrichter ist. mfg sepp
Ps Das vorhandene Netzgerät auf 3 Volt einzustellen wird knapp weil der Spannungsabfall meines wissens nach mindestens 1,5 Volt beträgt .Aus der beiliegenden Beschreibung von C ist aber zu entnehmen wie hoch die Diff. sein muss
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 2213
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 15.02.2010 23:30    Titel: Antworten mit Zitat
Bau noch einen Elektrolytkondensator parallel zum Ausgang ein dann ist die Spannung auch geglättet.
(Polung nicht vertauschen!)
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andileibi
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 16.02.2010 10:01    Titel: Antworten mit Zitat
Ich werds mal mit dem Spannungsregler versuchen, da kann ich die Spannung genau einstellen und glätten tut er auch.
Wenn ich das nächste mal zum Conrad komme werd ich ihn mitnehmen und dann hier berichten obs funktioniert hat.
Jedenfalls Danke für eure zahlreichen Antworten war mir eine große Hilfe.
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amigo
Newbie
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Anmeldungsdatum: 28.03.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 16.02.2010 13:45    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,
die 0,3V allein sind meiner Meinung nach nicht das Problem. Ich denke eher, dass dein Anschlußkabel möglicherweise (bildlich gesehen) wie eine Antenne wirkt und die nachfolgende empfindliche Elektronik der Meßeinrichtung beeinflußt. Versuch einfach mal einen Ferritring (sitzt auf fast jedem Computerkabel) an der Kabelseite zum Meßschiebers zu montieren. Brauchst, je nach Bauform, entweder das Kabelende ein-zweimal durchstecken oder Ferrithülse aufklappen und über Kabelende stecken und wieder verschließen. Entweder altes Monitorkabel o.ä. "schlachten" oder dieses Teil bei Conrad nachfragen (kenne aber die Preise nicht).
Gruß
Manfred
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andileibi
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 21.02.2010 13:15    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo nochmal, ich hab soeben die Schaltung eingebaut.
Es funktioniert alles so wie es soll Very Happy
Danke nochmal für eure Hilfe und schöne Grüße aus dem heute sonnigen Österreich.
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sepp_s
Inventar
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Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beiträge: 1546

BeitragVerfasst am: 23.02.2010 20:11    Titel: Antworten mit Zitat
andileibi hat folgendes geschrieben:
Hallo nochmal, ich hab soeben die Schaltung eingebaut.
Es funktioniert alles so wie es soll Very Happy
Danke nochmal für eure Hilfe und schöne Grüße aus dem heute sonnigen Österreich.


Hallo welche Schaltung hast du eingebaut,den Spannungsr.v. C.oder......
mfg sepp
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andileibi
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24.02.2010 10:19    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, den Spannungsregler von Conrad.
Das Netzteil hab ich auf 3V gestellt und mit dem Spannungsregler auf 1.5V reduziert. Funktioniert einwandfrei.
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sepp_s
Inventar
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Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beiträge: 1546

BeitragVerfasst am: 24.02.2010 11:41    Titel: Antworten mit Zitat
andileibi hat folgendes geschrieben:
Ja, den Spannungsregler von Conrad.
Das Netzteil hab ich auf 3V gestellt und mit dem Spannungsregler auf 1.5V reduziert. Funktioniert einwandfrei.

Trotzden bin ich mir nicht sicher nicht auch eine bessere Siebung den gleichen Effekt hätte ,da durch den nachgeschalteten Spannungsregler auch eine solche zustande kommt.

Ein zusätzlicher Elko plus eines kleinen Kondensators zu diesem parallel könnte das gleiche bewirken .Ist auch egal die Hauptsache ist es funktioniert.
Kondensatoren schaltet man dashalb oft parallel zu einem Elko weil diese obwohl wesentlich kleiner einen geringeren Wechselstromwiderstand bei hohen Frequenzen als Elkos haben haben.
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andileibi
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24.02.2010 12:28    Titel: Antworten mit Zitat
Was meinst du mit sieben bzw. was ist ein Elko?
Ich glaube, dass nicht die Überspannung sondern die nicht oder zu wenig geglättet Spannung für das Fehlverhalten verantworlich war. Somit hätte ein richtig dimensionierter Kondensator gereicht. (vermute ich als Laie)
Aber da ich absolut keine Ahnung habe wie man einen Kondensator auslegt und auf dem Spannungsregler welche drauf sind hab ich mich für diesen entschieden, weiters kann ich mit dem auch die Spannung genau einstellen.
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79616363
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 1794
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 24.02.2010 15:12    Titel: Antworten mit Zitat
Keine Sorge, Du hast das schon richtig gemacht - Der Glättungselko allein ist nur die halbe Miete - Erst der Spannungsregler bringt den letzten Schliff.

Zitat:
Was meinst du mit sieben bzw. was ist ein Elko?

Ganz einfach, wenn eine Wechselspannung durch einen Gleichrichter gejagt wird, dann ist das Resultat nur eine Aneinanderreihung von Halbwellen gleicher Polarität. Das heisst, da ist eine extreme Welligkeit drin, die zwischen 0V und (nahezu) Vss schwankt.
Damit diese Welligkeit glattgebügelt wird, schaltet man hinter den Gleichrichter einen relativ grossen Kondensator, der sich während der Spannungsmaxima auflädt und die dazwischenliegenden "Löcher" überbrückt.
Die Welligkeit wird dadurch nicht vollkommen beseitigt, denn es gibt Lade- und Entladephasen des Kondensators - Eine Restwelligkeit bleibt übrig. Diese wiederum wird nun vom Spannungsregler "geschluckt" und der regelt sehr exakt und schnell aus.

Das ist mal das Grundprinzip, die Praxis ist etwas komplizierter und dazu kommen wir jetzt.

Der "Ladekondensator" muss eine sehr hohe Kapazität haben, die z.B. bei normalen Folienkondensatoren eine sehr grosse Bauform erfordern würde.
Abhilfe schafft hier ein Elektrolytkondensator (Elko), der bei geringer Grösse hohe Kapazitäten liefern kann. Der Trick ist hierbei, dass als Dielektrikum zwischen den Platten nicht z.B. eine Folie verwendet wird, sondern eine extrem dünne Oxidschicht.
Diese Elkos haben natürlich auch Nachteile.
Sie sind nur für relativ kleine Frequenzen geeignet, sie haben hohe Restströme, ihre Spannungsfestigkeit ist meist nur gering und es muss (meist) auf die Polung geachtet werden (da sonst die Oxidschicht zerstört wird).
Es gibt allerdings Spezialbauformen, die diese "Nachteile" nicht haben, was aber durch eine grössere Bauform erkauft wird.
Aber egal, mit seiner hohen Kapazität ist ein Elko als Lade-/Glättungskondensator ideal.

Wie gesagt, der Elko hat ein wenig Probleme mit hohen Frequenzen, so dass es immer noch hochfrequente Überlagerungen geben kann. Das erschlägt man damit, dass man z.B. einen keramischen Kondensator oder einen Folienkondensator parallel zum Ladeelko schaltet (üblich sind hier meist ca. 100nF ... 220nF).
Damit wir die so gewonnene Entstörung nicht wieder durch Leitungsinduktivitäten verlieren, muss dieser zweite (kleine) Siebkondensator so dicht wie möglich am Spannungsregler angebracht sein.

Ein weiterer kleiner Keramik- oder Folienkondensator (ca. 10nF ... 47nF) befindet sich oft direkt nach dem Regler.
Dieser siebt das zwangsläufig entstehende Rauschen im Spannungsregler, beugt ebenfalls HF-Einstreuungen vor und dämpft die Schwingneigung des Reglers.

Eventuell folgt dann noch ein kleinerer Elko (1μF ... 10μF) um Dropouts zu minimieren.
Zu grosse Kapazitäten hinter dem Regler mag man eigentlich aber nicht so sehr, da sonst beim Abschalten Rückströme entstehen können und die schlimmstenfalls den Regler zerstören.
Wenn man das nicht ausschliessen kann, dann brückt man den Regler vorsichtshalber mit einer Rücklaufdiode.

Vielleicht noch ein Wort zum Spannungsregler. Üblicherweise muss die Eingangsspannung (also die Spannung am Ladeelko) stets um mindestens 1,5V bis 2V über der Ausgangsspannung liegen, damit der Regler noch genug "Luft" zum regeln hat.
Es gibt Spezialbauformen (Stichwort: Low Drop), die sogar mit weniger auskommen, oft ist es aber sogar mehr.

Damit haben wir schon die Komponenten eines einfachen geregelten Netzteils beieinander.
Bei vielen Anwendungen sind aber noch weitaus aufwendigere Sieb-/Glättungsmassnahmen nötig. Speziell bei hochwertigen und leistungsstarken HiFi-Verstärkern kommt z.B. vor dem Regler noch eine Zusatzschaltung zum Einsatz, die die Restbrummspannung zwischen Ladeelko und Regler minimiert. Die Restwelligkeit sinkt dadurch noch weiter und der Ladeelko kann ggf. etwas verkleinert werden (wichtig bei sehr hohen Leistungen und dadurch eigentlich erforderlichen riesigen Ladeelkos).

Im einfachsten Fall sieht Dein geregeltes Netzteil nun so aus:



Die Frage nach der Auslegung von Sieb-/Glättungselkos ist gar nicht so einfach zu beantworten. Da kommen wir aber gern drauf zurück, sobald Du das brauchst.

Viele Grüsse,

Uli
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