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revnu Newbie

Anmeldungsdatum: 20.02.2010 Beiträge: 1
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Verfasst am: 21.02.2010 00:02 Titel: spannung für gleichrichter ausrechnen |
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hallo hier im forum
ich möchte zu experimentellen zwecken (zu überprüfung von lichtmessgeräten) einen deckenfluter mit gleichstrom betreiben.
mein erster gedanke war es einen simplen gleichrichter zu kaufen, der mir aus den 230V wechselstrom 230V gleichstrom macht.
allerdings habe ich nach recherche erfahren, dass man das nicht so ohne weiteres 1 zu 1 umrechnen kann, denn laut aussage eines e-technik-erfahrenen entsprechen 230V wechselstrom ungefähr 350V gleichstrom.
habe den deckenfluter eben nur zum test an meinem labornetzteil mit 53V gleichstrom betrieben (höher kommt mein netzteil nicht).
das resultat war ein schwaches leuchten. von meinem gefühl her müsste die gleichspannung ca 150V betragen um ein zu 230V AC gleichwertiges leuchten zu erzeugen.
nun möchte ich gerne vorher wissen wie hoch der output des gleichrichters sein muss bevor ich ihn kaufe.
kann mir jemand sagen wie hoch die gleichspannung sein muss, damit ein in etwa gleichstarkes leuchten auftritt ?
und es wäre auch sehr nett, wenn mir jemand einen tipp geben könnte, welchen gleichrichter ich kaufen sollte.
in dem deckenfluter ist ein 300W leuchtkörper. werde aber evt auch 500W leuchtkörper testen....nur falls das bei der auswahl des gleichrichters von interesse sein sollte.
danke für alle tipps schonmal |
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sepp_s Inventar

Anmeldungsdatum: 01.01.2007 Beiträge: 1546
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Verfasst am: 21.02.2010 10:17 Titel: |
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| Hallo bin neugierig auf andere Meinungen. Die genannte Gleichspannung entsteht meiner Meinung und z.T. auch auf Erfahrung wen man eine Elko als Ladekondensator dazuschaltet.Verwendet man nur einen Einweggleichter dann sinkt sogar die Spannung auf etwa 170V.mfg sepp |
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patois Master Member

Anmeldungsdatum: 22.10.2009 Beiträge: 370
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Verfasst am: 21.02.2010 11:59 Titel: |
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Man überlege sich einmal wie der Effektivwert einer Wechselspannung definiert wird.
Abseits von obigem:
Eine Glühwendel ist thermisch zu träge um den Sinusschwankungen der 50Hz AC zu folgen, also ist eine Gleichrichtung nicht erforderlich.
Trotzdem eine Anmerkung:
Der Gleichrichter muss für die erforderliche Sperrspannung an einem 230-Volt-Netz dimensioniert sein.
Ferner muss der Gleichrichter den Strom "aushalten", der bei der Belastung mit einer 500 Watt Last entsteht.
Und gute Tipps kann man nur geben, lieber Fragesteller, wenn du bekannt gibst, welche Art "Leuchtkörper" du in welcher Art Deckenfluter einsetzen willst!
Was ich ansonsten über dieses "Experiment" denke, wollen wir mal dahingestellt sein lassen ...
Greetz
Patois |
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Octavian1977 Inventar

Anmeldungsdatum: 05.10.2006 Beiträge: 2213 Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: 21.02.2010 18:26 Titel: |
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zunächst erst mal erzeugt ein einfacher Gleichrichter auch keine schöne Gleichspannung sondern erst mal nur eine pulsierende Gleichspannung
Der Spitzenwert ist der selbe wie beim Wechselstrom je nach Gleichrichtertyp um 0,7V oder 1,4V reduziert
die Spitzenspannung einer sinusförmigen Wechselspannung ist 230V *2^(-2)
mit einem Glättungskondensator lässt sich die Spannung einigermaßen stabilisieren.
die Beste Gleichspannng erzeugt man aus 3Phasen Wechselstrom mit einem 6BU Gleichrichter und einem geeigneten Elektrolytkondensator |
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pauline Member

Anmeldungsdatum: 21.12.2008 Beiträge: 52 Wohnort: Frankfurt
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Verfasst am: 23.02.2010 22:09 Titel: |
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[quote="Octavian1977"]zunächst erst mal erzeugt ein einfacher Gleichrichter auch keine schöne Gleichspannung
die Beste Gleichspannng erzeugt man aus 3Phasen Wechselstrom mit einem 6BU Gleichrichter und einem geeigneten Elektrolytkondensator[/quote]
Also wenn ich die gleiche ohmsche Leistung haben will, mußß ich die Wechelspannung nur gleichrichten.
Der Effektivwert der beiden Spannungen ist dann gleich. Aber ein Drehspulinstrument würde 11 % weniger anzeigen weil es den arithmetischen Mittelwert anzeigt.
pauline _________________ CARPE DIEM |
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CPK00/06 Member

Anmeldungsdatum: 25.04.2009 Beiträge: 88
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Verfasst am: 24.02.2010 21:54 Titel: |
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Bei der Vielzahl an verschiedenen Gleichrichtermodellen ist es unterschiedlich wie hoch der Ausgangsstrom sein kann.
Ich habe Leerlaufvoltzahlen von 210....228V an Gleichrichtern gemessen. Je nachdem.
Bei Anschluss eines Elektrolykondensators steigt der Wer natürlich erheblich. Kommt dann drauf an wie hoch die angeschlossene Belastung ist (W der Lampe) und der yF/F-Wert des Kondensators ist.
Spitzenwerte liegen bei 350V Leerlaufspannung.
(einfach zusammengefasst)
Ein Gleichrichter (Metallbrücke) für sehr hohe Belastungen ist z.B. dieser hier:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=4663;GROUPID=;SID=254t8kFKwQARkAADZ7UUE7f8eaf4ee0d61115d5c507bfcba868d0
Der steckt locker über 2500W an 230V weg. _________________ Geht nicht, gibt´s nicht. |
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Trafowickler Master Member

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 102
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Verfasst am: 28.02.2010 04:59 Titel: |
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Nicht so viel Rechnen bitte...
Solange der Deckenfluter keinen Dimmer besitzt (haben leider fast alle), kannst du einen NORMALEN Gleichrichter nutzen, der mindestens dem Nennstrom deines Fluters entspricht (bei 500W gehe ich da mal von min. 2,5A aus). Hast du einen Dimmer da dran (wovon ich ausgehe!), vergiss es ganz, da der Dimmer von der Netzfrequenz getriggert wird und mit Gleichspannung nicht sonderlich gut klarkommt!
Außerdem enthält der Dimmer meist die schon genannten Kondensatoren, was zu den ebenfalls schon genannten Problemen führt. (Auf Deutsch: Der Dimmer, falls vorhanden, überlebt es im Regelfall nicht!)
PS: Das der GL die nötige Sperrspannung haben sollte (>350V), ist wohl klar! _________________ Elektronische Bauelemente funktionieren mit Rauch!
(Beweis: Tritt der Rauch aus, funtionieren sie nicht mehr^^) |
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