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Wie widerstände für L-Schaltung berechnen

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AlX
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 08.10.2005 22:26    Titel: Wie widerstände für L-Schaltung berechnen Antworten mit Zitat
Hi und hallo,
ich habe dieses Forum per Google gefunden, da ich nach einer Lösung für folgendes Problem suche:

Ich habe mir eine Art tragbaren (Kopfhörer-)Verstärker zusammengebaut, über den ich E-Gitarre spielen möchte.

Das Verstärkermodul hat pro Kanal eine Eingangsempfindlichkeit von ca. 100mV, die ich bei hoher Ein(und Aus-)gabelautstärke gerne etwas reduzieren würde, um Clipping bzw. ein Übersteuern zu verhindern.

hat vielleicht jemand ein Rechnerprogramm, womit man die Widerstände für eine L-Schaltung berechnen kann, um die Eingangsempfindlichkeit an einem Potentiometer zu regulieren?

Danke im Voraus!
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Newbie
Hallo!

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R.B.
Inventar
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Anmeldungsdatum: 29.08.2005
Beiträge: 539
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 10.10.2005 08:13    Titel: L-Schaltung??? Antworten mit Zitat
Hallo,
was verstehst Du unter L-Schaltung?? Rechne einfach über einen Spannungsteiler.

Vorausgesetzt die Leitungen sind kapazitiv entkoppelt (kein DC) dann das Eingangssignal zwischen den Außenanschlüssen des Potis anlegen und den Schleiferkontakt mit dem Eingang des Verstärkers verbinden. Das war´s. GND (Ref.) natürlich durchschleifen.

Man könnte es natürlich auch kompliziert machen, mit Impedanztransformation usw. aber das wäre für die Anwendung doch ein overkill.
Gruß
Ralf
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AlX
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 10.10.2005 12:24    Titel: Antworten mit Zitat
Hi,

ja, so wie du es beschreibst hatte ich es bisher auch gemacht, als "ordinäre Volume-Regelung". Nur hatte ich da leider zu wenig spiel, bzw. bei der Lautstärke die ich brauche schon zu viel Übersteuern.

Ich habe jetzt testweise das Volume-Poti hinter den Amp und vor den Kopfhörerausgang versetzt, und den Eingang vor dem Amp mit einer L-Schaltung mit 2 5Kohm-Potis versehen, also eins von heißem Draht direkt richtung (durchgeschleifte) Masse, das andere in Serie mit selbigem heißen Draht. Da ich kein zweispuriges (?) Poti hatte, musste ich zwei verschiedene nehmen. Wird also das eine zugedreht, wird das andere geöffnet und umgekehrt, um die Eingangskapazitäten nicht zu stark zu modulieren, wie ich meine gelesen zu haben (kenne mich da wirklich kaum aus).

Leider sind die 5KOhm noch viel zu groß dimensioniert, ich will heute versuchen, ob ich in einem Elektronikladen ein paar Präzisionspotis mit ca. 500 Ohm für den Zweck bekomme.
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R.B.
Inventar
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Anmeldungsdatum: 29.08.2005
Beiträge: 539
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 10.10.2005 13:26    Titel: Antworten mit Zitat
Also, das Poti am Ausgang anzuschließen macht wenig Sinn, da die Verzerrungen im Verstärker entstehen. Ein Poti am Ausgang würde somit nur das verzerrte Signal reduzieren, nicht die Verzerrrung selbst (beseitigen).
Evtl. ist auch der Verstärker ungeeignet wenn er bei der benötigten Ausgangsleistung schon verzerrt.

Wie ist der Verstärker aufgebaut?
Gruß
Ralf
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AlX
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 10.10.2005 22:52    Titel: Antworten mit Zitat
Der Amp ist dieser hier: http://www.kemo-electronic.com/de/module/m055/index.htm

Das Ding hat genug Saft, um damit ein Gitarrencabinet anzutreiben, daher habe ich immernoch ein Poti hinter den Amp gesetzt, um noch eine Lautstärkeregelung zu haben. Die Potis vor dem Amp sind nur für die Eingangsempfindlichkeit, damit man eben die Verzerrungen im Amp reduzieren kann. Ich habe übrigens heute die vorherigen Potis in der L-Schaltung durch 50 Ohm-Trimmpotis getauscht, da ich glaube, dass man nur so zu einem passablen Ergebnis kommt, die anderen Dinger waren alle viel zu grob. Ich werde die Schaltung morgen nochmal testen, heute kann ich nicht mehr genug Krach machen.

Ich blick nur noch nicht so ganz wie der Kondensator am Tonpoti hinter der L-Schaltung und vor dem Amp auf die Einstellungen der L-Schaltung reagiert; Irgendwie hat es momentan weniger Effekt.
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R.B.
Inventar
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Anmeldungsdatum: 29.08.2005
Beiträge: 539
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 11.10.2005 08:56    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

also man könnte den Bereich des Potis durch Serien-/Parallelschaltung von Widerständen anpassen. Zudem wäre vielleicht ein log. Poti eine Möglichkeit. Dort ist der untere Bereich gespreizt.

Was hat das mit dem Kondensator auf sich? Ein Serienkondensator dient nur der DC Entkopplung und hat eine Hochpasswirkung. Tiefe Frequenzen werden somit unterdrückt. (Xc = 1/wC)
Ab welcher Frequenz die Hochpasswirkung eintritt kann man über den Widerstand der Schaltung (Anteil R gegen Masse) berechnen.

Bedingt hat ein Kondensator auch einen geringen Einfluß auf Verzerrungen, doch das kann man in diesem Fall vernachlässigen. (Wäre was für NF Puristen).

Ach ja, ein kleines Bildchen würde auch helfen. Dann wäre es leichter zu erkennen wie und wo welche Potis nun miteinander verknüppelt wurden. Laughing

Gruß
Ralf
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AlX
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 12.10.2005 13:47    Titel: Antworten mit Zitat
R.B. hat folgendes geschrieben:

Ach ja, ein kleines Bildchen würde auch helfen. Dann wäre es leichter zu erkennen wie und wo welche Potis nun miteinander verknüppelt wurden. Laughing


Ich werd's mal versuchen, wird aber ne ziemlich Laienhafte Darstellung;





Ich hab letztendlich das Problem, dass ich bei (1) selbst bei einem Widerstand von nur 2,6 Ohm gegen Masse (also wenn der Meiste Strom aus dem Input direkt wieder abfliesst) immernoch etwas Übersteuern habe, obwohl das Signal, das am Kopfhörer ankommt, so natürlich schon recht leise wird.

Da bin ich mit meinem Latein schon lange am Ende, ich weiß nicht, ob das mit Signalstärken, Impedanzen oder wer weiß was noch zu tun hat. Jedenfalls kann ich machen was ich will, ich kriege die paar Übersteuerungs"knackser" nicht raus, ohne gar kein Nutzsignal mehr übrig zu haben, von dem grauenhaften Rauschabstand ganz zu schweigen (das Ding hat ja nirgends eine Erdung). :-/
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R.B.
Inventar
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Anmeldungsdatum: 29.08.2005
Beiträge: 539
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 12.10.2005 15:03    Titel: Antworten mit Zitat
Also, ich vermute das Problem liegt am Eingang. Wenn Du ein Mono-Signal dort einspeisen möchtest, dann muss "-" vermutlich auf "-" des Verstärkermoduls. Du steuerst anscheinend LEFT und RIGHT damit an, dann fehlt die GND-Referenz.

Zudem würe ich ON/OFF in die Versorgungsspannung (+) machen damit der komplette Verstärker beim Ausschalten stromlos geschaltet ist.

Die 2 Striche zwischen den Ausgängen und GND ist das jeweils der Schirm einer Koaxleitung?

Gruß
Ralf
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AlX
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 12.10.2005 15:12    Titel: Antworten mit Zitat
Oh, da hab ich mich wohl an einigen Stellen vermalt, sorry. Sollte aber jetzt stimmen (aktualisieren). - ist also auf -, das sollte stimmen.

Das mit der Versorgungsspannung müsste so dann auch okay sein? - wenn ich den Rücklaufkanal bzw. Minus kurz vor der Batterie unterbreche, kommt doch nirgendwo ein Stromkreis zu Stande, oder? ( Wie gesagt, das Ding hat nirgendwo ne Masseableitung)

Die beiden Striche zwischen - und den Ausgängen hab ich einfach von der Zeichnung auf dem Amp übernommen, damit man weiß, wo was herkommt.

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R.B.
Inventar
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Anmeldungsdatum: 29.08.2005
Beiträge: 539
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 12.10.2005 15:20    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, aber in Deinem Schaltplan ist + und - der Batterie dauerhaft mit dem AMP verbunden.

Ich würde mal nur einen Eingang (left oder right) verwenden und den anderen offen lassen. Lautsprecher dann auch nur an den passenden Ausgang und GND.

Bei 3V Versorgungsspannung ist der Aussteuerbereich auch gering. Evtl. mal mit einer höheren Versorgungsspannung probieren, auch wenn das Teil bereits mit 3V funktionieren sollte.
Gruß
Ralf
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