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Wie hoch absichern???

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Sascha1979
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Anmeldungsdatum: 09.03.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 12.03.2005 16:41    Titel: Wie hoch absichern??? Antworten mit Zitat
Mit wieviel Ampere muss ich den Schmelsicherungseinsatz (Linocur-Schalter) bestücken, wenn ich einen FI mit 40A/30mA einsetzten will. ICh denke 35A sind genau richtig, damit die Selektivität gegeben bleibt, weil davor ein 63A SLS-Schalter sitzt! Was meint Ihr dazu?
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Hallo!

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wolli1982
Master Member
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 295
Wohnort: Lg

BeitragVerfasst am: 12.03.2005 22:39    Titel: Antworten mit Zitat
eigentlich 40Ampere aber vor dem RCD (Fi)
ABER wie hoch du absicherst häng von der verlegten leitung, der leitungs länge und der verlege art ab!!

Und der RCD (Fi) wird vor ab abgesichert und nicht danach damit dieser nich überlastet werden kann da dieer meistens keine termo abschaltung hat und leicht überhitzen kann!! schau nicht ins tabellen buch da steht das falsch drinn!!

PS: 40Ampere am Fi heißen nicht das dieser bei 40Ampere auslöst sondern das der Maximale dauerstrom ist mit dem der Fi belastet werden darf
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Sascha1979
Member
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Anmeldungsdatum: 09.03.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 13.03.2005 17:24    Titel: Antworten mit Zitat
Der Linocur sitzt vor dem FI und es sind innerhalb der Verteilung 10 mm² verlegt.
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wolli1982
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 295
Wohnort: Lg

BeitragVerfasst am: 14.03.2005 20:32    Titel: Antworten mit Zitat
was hast du eigentlich vor wenn man so fragen darf??
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Sascha1979
Member
Member


Anmeldungsdatum: 09.03.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 30.03.2005 18:22    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habe vor eine neue Unterverteilung einzubauen. Aber ich denke mal als gelernter Elektroinstallateur darf ich das auch. Was würdet Ihr denn jetzt als Vorsicherung einsetzten????
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cool_D.
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 09.03.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 30.03.2005 19:26    Titel: Antworten mit Zitat
Sascha1979 hat folgendes geschrieben:
Ich habe vor eine neue Unterverteilung einzubauen. Aber ich denke mal als gelernter Elektroinstallateur darf ich das auch. Was würdet Ihr denn jetzt als Vorsicherung einsetzten????


Hi,
bin zwar keine Elektroinstallateur Smile, aber eigentlich kannst du das
nach "belieben" tun. Ich denk mal du willst die Schmelzsicherung
dient als Vorsicherung.
Also du kannst auch mit 16A absichern, aber da du ja recht dicke
Leiterquerschnitte hast, kannst du genauso gut 40A nehmen, nur
darüber sollte es nicht liegen.
Bin jetzt kein Profi auf den Gebiet, aber das sind so meine Erfahrungen Wink
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Gretel
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 30.03.2005 19:27    Titel: Antworten mit Zitat
Falls die Leistungsdaten ausreichen ,würde ich gängige 3 x 35A D02 gL Neozed für den Linocur
empfehlen !

Es spricht auch nichts dagegen die Linocur in den Zählerkopf einzubauen , um die dann in der UV
einzusparen !

Dann mit Zuleitung auf FI 40/0,03A , an dessen Eingang mit 6 mm² H07V-K auf LS-Schalter B10A mit Flurlicht und Einbausteckdose (FI-frei) angeschlossen !

Ansonsten nochmals die Verlegedaten (siehe unten) überprüfen !
Maximal wären 40 A D02 gL Neozed , aber die sind selten zu bekommen !
-
Der FI mit 40/0,03A versorgt dann einige LS-Schalter ?
-
Bei Neuanlagen :
Falls das zuständige EVU/VNB auf der TAb 2000 besteht, muss die Zuleitung vom Zähler bis zur
Verteilung für 63A ausgelegt werden.
-
0,5% zulässiger Spannungsfall bei Anlagen bis 100 kVA !
zwischen Übergabestelle des EVU und der Meßeinrichtung (TAB der VDEW)
, dann von HV (Zähler) bis UV 3% zulässiger Spannungsfall. (nach DIN 18015)
-
Da aber wohl schon Leitungen liegen , diese erstmal ausrechnen (Spannungsfall).
Dann Absicherung für neuen Stromkreis an der UV ausrechnen ,
kann gut sein , dass dann nur noch B10A LS-Schalter (oder niedrigere)
(oder höhere Leitungsquerschnitte verwendet werden müssen !)
verwendet werden können !

Formel(n) :
-
Einphasenwechselstrom :

delta U = (2 * L * I * cos phi ) / (kappa Cu * A )
-
Drehstrom :

delta U = (SQR3 * L * I * cos phi ) / (kappa Cu * A )
-
delta U = Spannungsfall
L = Leitungslänge [m]
kappa (Cu) = Leitfähigkeit (Cu = 54) [ m/(Ohm*qmm)]
A = Leiterquerschnitt [qmm]
cos phi = Leistungsfaktor
-
- soweit der Spannungsfall ! - dann Schleifenwiderstand : -
Abschaltbedingung Zs <= Uo / Ia
-
Ia = Abschaltstrom aus LS-Schalterkennlinie , nach Tab.Hersteller z.Bsp. : Ia = 5 * In = 80A bei Typ B.

(Abschaltzeit nach DIN VDE 0100 bei Steckdosenstromkreisen 0,2s bis zu 35A Nennstrom und ortveränderliche Betriebsmittel mit Schutzklasse I ; 5s bei alle anderen Stromkreisen z.B. E-Herd etc..)

also ->
- Maximalwerte :
230V/80A (B16A)= 2,88 Ohm.
230V/65A (B13A) = 3,53 Ohm
230/50A (B10A) = 4,6 Ohm

-> Strombelastbarkeit von fest verlegten Leitungen (nach DIN VDE 0298 Teil 4)
noch zu berücksichtigen ist ,
neben Häufung ,
abweichende Umgebungstemperaturen (DIN VDE 0298 Teil 4) ,
Velegearten (Tabelle lt. DIN VDE 0298 Teil 4) ,
Materialbeiwerte zur Berechnung der zulässigen Abschaltzeit bei Kurzschluss ,
Miteinbeziehen des Netz-Systems
-
Restliche Klarheit verschaffen dann die Messungen am Ende der Installationen !
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