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Starkstromarbeiten obwohl kein Meisterbetrieb (Angestellter)

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 21.12.2012 22:39    Titel: Antworten mit Zitat
Richtig! Genau darum geht es. Die Ausstattung dürft wohl mehr als vorhanden sein und seine Konzession kann ich schlecht "erben" - Also was muss ich machen?

Sorry, ich frag blöd, aber ich weiß es echt nicht?!?!

Jedenfalls vielen Dank für die schnellen Antworten.

Den Techniker hab ich grad schon im Eilverfahren an den Start geschoben und weiß nur net, ob es sich lohnt den gleich zu starten?

Viele Grüße,

Uli
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Hallo!

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edi
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 21.12.2012 22:44    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
ob es sich lohnt den gleich zu starten?


Wann denn wenn nicht jetzt? Die Firma kannst du ja nur übernehmen wenn du den " Lehrgang " abgeschlossen hast. Oder ?
Ich gehe mal davon aus das du auch " keine 20 mehr" bist. Und so´n Lehrgang kann sich ja -wenn man das " nebenbei" macht - auch 2-4 Jahre hinziehen....
_________________
MfG edi



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79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 21.12.2012 23:01    Titel: Antworten mit Zitat
Eben. Ich denk mal die vollen vier Jahre brauch ich net und der Jüngste bin ich tatsächlich absolut nimmer.

Trotzdem mein ich, dass die Hirnwindungen noch elastisch genug sind um auch das noch in schmaler Zeit zu packen. Vieles bring ich ja schon mit ...

Meisterchen hat halt vor die nächsten Jahre in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.

Viele Grüße,

Uli
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uweja
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.12.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22.12.2012 10:06    Titel: Antworten mit Zitat
Erstmal danke für die vielen Antworten.
Wir kaben sicher keinen Meister der dafür unterschreibt!

Es sind teilweise Verteilungen die unabhängig vom EVU sind. Dann gibt es aber widerrum auch Gebäude die direkt an das örtliche EVU angeschlossen bzw. davon versorgt werden.

Ich weiss zwar sehr gut was ich mache, habe jedoch das Gefühl das die ganze Sache rechtlich nicht in Ordnung ist und ich bei eventuellen Schäden... verantwortlich gemacht werden kann.
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Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14387
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 22.12.2012 11:13    Titel: Antworten mit Zitat
Ich würde als Facharbeiter/Geselle die Arbeiten verweigern.
Ich traue zwar vielen guten Gesellen mehr zu als manchen Meistern, aber es geht dabei auch um die Haftung und Du hast auch das Problem, daß Du ja wahrscheinlich kein VDE Nachschlagewerk hast.
Was machst Du wenn der Kunde einen Mangel anzeigt?
Wie willst Du die Richtigkeit Deiner Arbeit nachweisen?
Was wenn Du eine Information über eine Norm benötigst?
Dein Betrieb müsste zudem eine Verantwortliche Elektrofachkraft benennen, dies kann er aber nicht da keine geeignete Kraft da ist.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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elektroblitzer
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.12.2012 15:51    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
(2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen. Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten.


Das bedeutet das nicht ein Elektriker, sondern nur ein Betrieb mit Eintragung tätig werden darf.
Es wird auch schwierig die TAB einzuhalten, weil der Errichter oder Änderer einen ja mit dem Netzbetreiber kommunizieren muss.
Aber selbst einige eingetragene Betriebe bekommen die fachgerechte Errichtung nicht auf die "Kette".
Dann erfolgt ein Schreiben. Bei weiteren verstössen wird die Konzession widerrufen. Bei einer verlorenen Klage ist die Konzession für immer weg. (Der Betrieb auch)
Ist das ein Gewerbebau dann kommt die BGV ins Spiel die man sowieso nicht einhalten kann ohne benannte und eingetragene Elektrofachkraft.

Am besten einen Meister einstellen und die Nachweise erbringen und losarbeiten.
Ansonsten droht Stilllegung nach §15 NAV.
Gestern musste ich ein 8 Familienhaus prüfen, das Stillgelegt wurde. Da muss sich eine Firma 83.000 € Änderungen "ans Bein binden".
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Epileptriker
Member
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Anmeldungsdatum: 17.11.2012
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 24.12.2012 20:35    Titel: Antworten mit Zitat
Wer den Nachweis eines Abschlusses als Meister, Techniker oder Ingeneur erbringt, wird problemlos in die Handwerksrolle und das Insztallateurverzeichnis eingetragen. Wer dies nicht kann muss die erforderliche Sachkunde einzeln nachweisen (TREI). Das geht als Geselle mit 6 Jahren Berufserfahrung oder als Gas-Wasser-s****-Meister mit zusatzlehrgang.

https://www.google.de/#hl=de&tbo=d&sclient=psy-ab&q=sachkundenachweis%20anschluss%20elektrischer%20anlagen%20niederspannungsnetz&oq=&gs_l=&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.&bvm=bv.1355534169,d.Yms&fp=30a3908a783e9fb0&bpcl=40096503&biw=1920&bih=1063&pf=p&pdl=300
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 25.12.2012 09:04    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wer den Nachweis eines Abschlusses als Meister, Techniker oder Ingeneur erbringt, wird problemlos in die Handwerksrolle und das Insztallateurverzeichnis eingetragen. Wer dies nicht kann muss die erforderliche Sachkunde einzeln nachweisen (TREI). Das geht als Geselle mit 6 Jahren Berufserfahrung oder als Gas-Wasser-s****-Meister mit zusatzlehrgang.


Das ist leider falsch!
Siehe hierzu HWO. Meister und Ingenieur sind gleichgestellt. Der Meister darf studieren nach der Meister Ausbildung.

Wenn der Meister bei der Prüfung den Sicherheitsschein nicht schafft muss auch er wie der Ingenieur die TREI Prüfung machen.
Der Techniker bleibt aussen vor, weil wesentliche Ausbildungsinhalte fehlen. Er bekommt jedoch Ausbildungsinhalte anerkannt und kann dann zur TREI.

Die TREI Prüfung ist nicht einfach und verlangt das Wissen das den einschlägigen VDE Normen. Vorbereitungszeit ca. 3 Monate minimum, wenn man gut drauf ist.
Hat man die Urkunde wird man eingetragen. Dann kann man auch schon etwas.
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edi
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 25.12.2012 10:11    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wenn der Meister bei der Prüfung den Sicherheitsschein nicht schafft muss auch er wie der Ingenieur die TREI Prüfung machen.


Also als ich den Meister gemacht habe , gab es ( meines Wissens) keinen "Sicherheitsschein der zu absolvieren gewesen wäre.
Wie verhält sich das also bei " Altmeistern" ( Prüfung als Handwerksmeister bei Handwerkskammer ) ?
_________________
MfG edi



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Epileptriker
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Anmeldungsdatum: 17.11.2012
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 25.12.2012 19:08    Titel: Antworten mit Zitat
elektroblitzer hat folgendes geschrieben:

Das ist leider falsch!
Siehe hierzu HWO. Meister und Ingenieur sind gleichgestellt. Der Meister darf studieren nach der Meister Ausbildung.

Wenn der Meister bei der Prüfung den Sicherheitsschein nicht schafft muss auch er wie der Ingenieur die TREI Prüfung machen.
Der Techniker bleibt aussen vor, weil wesentliche Ausbildungsinhalte fehlen. Er bekommt jedoch Ausbildungsinhalte anerkannt und kann dann zur TREI.

Die TREI Prüfung ist nicht einfach und verlangt das Wissen das den einschlägigen VDE Normen. Vorbereitungszeit ca. 3 Monate minimum, wenn man gut drauf ist.
Hat man die Urkunde wird man eingetragen. Dann kann man auch schon etwas.


Zunächst einmal sind Meister und Ingeneur sicherlich nciht gleichgestellt. Richtig ist: Der Meister erfüllt den euopäischen Qualiffikationsrahmen der Stufe 6. Wie der Bachelor auch. Und richtig ist auch das ein Meisterbrief seit vielen Jahren einen Fachhochschulzugang darstellt und in einigen Bundesländern sogar die allgemeine Hochschulreife. Wer in Hessen Fließenmeister ist, kann zumindest auf dem Papier Medizin studieren.

Unt der TREI-Nachweis ist nicht einfach? Tut mir leid, aber der Schein ist schlicht und ergreifend Kinderk_cke - und seit Novelle der HWO/EltMVO in jedem Vorbereitungskurs zur Elektrotechnikermeisterprüfung enthalten. Das ganze dauert in Vollzeit bei den HWK in Köln oder Koblenz übrigens auch nur 2 Wochen Vollzeit zzgl. zwei Tagen Prüfung.

Den Eintrag in die Handwerksrolle bekommt jeder Geselle (mit 6 Jahren Berufserfahrung)/Techniker/Ingeneur auch ohne den Nachweis der TREI. Allerdings nicht den Eintrag in das Installateurverzeichnis eines EVU.

edi hat folgendes geschrieben:
Also als ich den Meister gemacht habe , gab es ( meines Wissens) keinen "Sicherheitsschein der zu absolvieren gewesen wäre.
Wie verhält sich das also bei " Altmeistern" ( Prüfung als Handwerksmeister bei Handwerkskammer ) ?


Doch, das gab es auch. Allerdings hatte man das fürher über Sperrfächer geregelt, in denen mindestens x Prozent erreicht werden mussten. Das hat dann allerdings für den ein oder anderen Meisterschüler zu recht unlustigen Situationen geführt: Die Meisterprüfung wurde zwar insgesamt bestanden, aber es gab eben keinen Eintrag in das Installateurverzeichnis. Laughing
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