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Was darf ich selbst - und was muss ein Elektriker machen?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11233

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 03:03    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habe nirgendwo behauptet, dass alle in dem Umfeld tätigen Personen Fachkräfte sind - ganz im Gegenteil, habe ich doch zitiert, wie eine Elektrofachkraft definiert ist. Der Großteil in E-Unternehmen aktiver Personen sind keine Fachkräfte, deren Arbeit kontrolliert und abgenommen gehört von einer eben solchen. Das dieser Schritt in der Praxis viel zu häufig ausgelassen wird, bis der Kunde die Mängel rügt, ändert aber an der Definition nichts.
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Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14834
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 08:58    Titel: Antworten mit Zitat
Das Märchen vom gewissenhaften Laien, der besser installiert als jeder Fachmann.

Die Laien die sich trauen an einer elektrischen Installation zu arbeiten neigen zu 99% an selbst überschätzung und arbeiten weder fachgerecht noch gewissenahft.

Die Laien die sich schulen, lassen die Finger davon, da sie die Risiken erkennen.

Allerdings ist es klar, daß es auch schlechte Fachkräfte gibt, das trifft aber sicher auf einen geringen Teil zu.
_________________
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doppelkorn
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 13.11.2013
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 18:29    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:


Die Laien die sich schulen, lassen die Finger davon, da sie die Risiken erkennen.



Völliger Unsinn wenn sich jemand "schulen" lässt
macht er das garantiert nicht um danach die Finger von irgendwas zu lassen-wäre ja auch nur sinnlose Zeitverschwendung.
Und durch Farbkennzeichnung und größtenteils Steck-Klemmverbindungen ist es für einen nicht gerade
farbenblinden Menschen mit einen IQ über 70ig auch kein großes Problem Installationen auszuführen.
Nicht umsonst werden heute Komplett Pakete mit Zählerschrank,Leitungen,Leitungsschutzschaltern
und Anleitung für den Eigenbauer zur Verfügung gestellt-nur die Abnahme bzw. Zählerantrag wird von einer Firma erledigt.
Klar das das einigen ewiggestrigen Elektrikern denen
nun Aufträge fehlen nicht passt-müssen sich dann ebend noch ein anderes Betätigungsfeld suchen zB. die Abnahme machen oder ansonsten dorthingehen wo der Pfeffer wächst!

http://www.elektro-bogner.de/bausatz.htm

Übrigens der Anbieter ist ein Meisterbetrieb und
hat die Zeichen der Zeit erkannt wie viele andere
auch (bist auf die ewig gestrigen...).

Ein "Laie" sollte eher Keine Kreissäge,Kettensäge zu kaufen bekommen,Eigenverantwortung
ist das Stichwort-es gibt wesentlich mehr Unfälle mit Kreissägen mit abgetrennten Körperteilen wie Fingern oder Baukreissägen sogar Hände und Arme die wesentlich gravierender sind da ist die Zahl der Stromunfälle eher gering. Laughing
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8646
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 19:17    Titel: Antworten mit Zitat
doppelkorn hat folgendes geschrieben:
Und durch Farbkennzeichnung und größtenteils Steck-Klemmverbindungen ist es für einen nicht gerade farbenblinden Menschen mit einen IQ über 70ig auch kein großes Problem Installationen auszuführen.

Wenn du hier mal ein bisschen liest, kannst du sehen, was du mit den Farben anfangen kannst - so gut wie nichts!
Auch wenn du hier das Herumbasteln an Niederspannungsanlagen gutheißt, ändert es nichts an der Tatsache, dass es nicht erlaubt ist.
_________________
Gruß Werner
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Hootch
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.01.2012
Beiträge: 24
Wohnort: Neuss / NRW

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 21:15    Titel: Antworten mit Zitat
doppelkorn hat folgendes geschrieben:

http://www.elektro-bogner.de/bausatz.htm

Übrigens der Anbieter ist ein Meisterbetrieb und
hat die Zeichen der Zeit erkannt wie viele andere
auch (bist auf die ewig gestrigen...).


1.
Ui, ein Meisterbetrieb. Mannmannmann. Gibt es auch konzessionierte Nicht-Meister-Betriebe? Nein? Ach! Wär ja auch doof wegen des Zählerantrags und so...

2.
Die Zeichen der Zeit hat er allerdings sehr wohl erkannt. Im "Komplett"-Set für ein Einfamilienhaus finden sich doch tatsächlich unter anderem ein(!) FI-Schutzschalter 4-pol. 40 A/30 mA (unterdimensioniert), 35 Steckdosen (eine mager ausgestattete Küche hat schon acht bis zehn Steckdosen), 15 Abzweigdosen (aber nicht eine Schalterklemmdose), 10 Riegel = 100 Stück Lüsterklemmen (wofür auch immer) und noch vieles mehr. Beachtenswert finde ich auch, dass für das Einfamilienhas immerhin eine UV (auf Wunsch) gibt. Von der "Potenztialausgleichsschiene"(sic!) will ich gar nicht sprechen. Und das waren nur die dicksten Klopper, die mir beim Überfliegen ins Auge stachen.
Das ganze ergibt nicht mal eine 0,5*-Installation nach DIN 18015.

Aber keine Panik (und genau hier hat er die Zeichen der Geiz-ist-geil-und-wenn-es-nur-billig-genug-ist-denkt-der-Kunde-nicht-mehr-nach-Zeit erkannt):
Zitat:

Und das Besondere: Sollten Sie zusätzliches Material benötigen, so finden Sie alle Komponenten aus den Sets auch einzeln in unserem Lieferprogramm.


Honi soit qui mal y pense...

Und für die lästige Kundenberatung hat die Firma offenbar auch eine kostenneutrale Lösung:
Zitat:

Bei Fragen zur Installation steht Ihnen natürlich ein erfahrener Fachmann an der Hersteller-Hotline oder bei Bedarf auch vor Ort zur Verfügung.

(Hervorhebung durch mich)

Und sollte mal etwas partout nicht klappen, so wird sich der freundliche Monteur von Elektro-Dingenskirchen ganz bestimmt viel Zeit für den Kunden nehmen (zum üblichen Stundensatz versteht sich).


Alles in allem in meinen Augen ein superseriöses Angebot, das wirklich Zukunftsweisend ist.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14834
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 21:23    Titel: Antworten mit Zitat
Super und wenn der VNB vorbei kommt stellt dieser fest, daß der Schrank nicht seinen Vorgaben entspricht.
Folge: das teuerste Bauteil muß ausgetauscht werden.
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techniker28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 1349

BeitragVerfasst am: 27.11.2013 21:34    Titel: Antworten mit Zitat
Es gibt solche Bausatzanbieter,die den Zählerschrenk nach dem entsprechenden VNB vorverdrahten.
Und man kann alle möglichen Komponenten in das Angebot einbinden lassen.

grüße
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Skolem33
Master Member
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Anmeldungsdatum: 11.10.2013
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 29.11.2013 12:09    Titel: Antworten mit Zitat
Also ein paar Kritikpunkte an der Diskussion:

1. Ja es gibt hierzulande Dinge zu kaufen, die man aber selbst eigentlich gar nicht installieren dürfte. Das ganze dann als "Eigenbau-Bausatz" zu deklarieren... fragwürdig.

2. Farbkennzeichnungen von Leitungen - Hier im Forum tauchen natürlich nur die Problemfälle auf wo nach Grau und Rote Kabel im Haus sind, oder sonstige ältere Installationen / Kuriositäten. In vielen Fällen, also immer wenn ich da mal in die Verlegenheitkam zumindest die Leitung mal zu sehen war das schön, aktuell, Schwarz, Blau & GeGn. Da kann man mit ein wenig Wissen wirklich wenig vertauschen. Das Festschrauben ist schon wieder ein neues Thema, da kann man natürlich einiges Falsch machen.

3. Das Märchen vom Laien... Jeder Elektriker aus der Industrie ist wohl keine Fachkraft nach DIN VDE... siehe Signatur... da die wohl nicht bei einem beim dings eingetragenen Unternehmen arbeitet und wenns doof läuft auch keine regelmäßigen Fortbildungen besucht. Ich traue mich trotzdem zu behaupten, dass so einer fähig ist eine Steckdose zu tauschen, Leitungsdimensionierung... da müsst er schon in ein aktuelles Tabellenbuch schaun.

In diesem Sinne Mahlzeit
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Am Netz dürfen nur EINGETRAGENE Elektrofachkräfte (Konzessionsträger) arbeiten bzw. deren Mitarbeiter, die dann aber auch Elektrofachkräfte sein müssen nach DIN VDE 1000-10
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manuel82
Master Member
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Anmeldungsdatum: 25.02.2011
Beiträge: 163
Wohnort: Pyhra, Bezirk St.Pölten Land

BeitragVerfasst am: 29.11.2013 15:31    Titel: Re. Antworten mit Zitat
@ Doppelkorn

"Und durch Farbkennzeichnung und größtenteils Steck-Klemmverbindungen ist es für einen nicht gerade
farbenblinden Menschen mit einen IQ über 70ig auch kein großes Problem Installationen auszuführen."

Da klopft einer wieder große Sprüche...
Mag sein, dass eine Hausinstallation kein Wunderwerk der Technik ist, aber es gehört halt schon mehr dazu, als schwarz, blau und gelb-grün unterscheiden zu können!

"Übrigens der Anbieter ist ein Meisterbetrieb und
hat die Zeichen der Zeit erkannt wie viele andere
auch (bist auf die ewig gestrigen...)"

Aha! Ein "Installationspaket" dem Laien anzudrehen ist also modern und zeitgerecht.
Arbeitsplätze zu schaffen, gute Arbeit erbringen und dafür einen vernünftigen Preis machen ist pfui!


Manchmal würde mich echt interessieren, womit so Leute wie du ihr Geld verdienen...


Gruß Manuel
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11233

BeitragVerfasst am: 29.11.2013 16:53    Titel: Antworten mit Zitat
Skolem33 hat folgendes geschrieben:
Jeder Elektriker aus der Industrie ist wohl keine Fachkraft nach DIN VDE... siehe Signatur... da die wohl nicht bei einem beim dings eingetragenen Unternehmen arbeitet und wenns doof läuft auch keine regelmäßigen Fortbildungen besucht. Ich traue mich trotzdem zu behaupten, dass so einer fähig ist eine Steckdose zu tauschen, Leitungsdimensionierung... da müsst er schon in ein aktuelles Tabellenbuch schaun.


1.) Fachkraft und Eintragung sind seperat zu bewerten. Auch in der Industrie muss es mindestens eine Elektrofachkraft geben - Ohne vefk geht der Unternehmer ein sehr großes Risiko ein, wenn er selber keine Ahnung hat.

2.) Persönliche Notiz: Dann waren das also alles Ausnahmen, die können das eigentlich ... tjaja ...

Es gibt solche und solche und es gibt definitiv solche, denen ich nicht einmal das abschrauben der Abdeckung zutraue ohne was kaputt zu kriegen.

3.) Das besten Tabellenbuch der Welt nützt Dir nichts, wenn du nicht verstanden hast, auf was bei der Dimensionierung zu achten ist.
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