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Erdung Sat-Anlage

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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halloween
Master Member
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Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 09:13    Titel: Antworten mit Zitat
Darf man den 10mm Runddraht, der aus der Bodenplatte rausschaut (Ringerder um die Baugrube) auf dem Rohfussboden waagerecht verlängern? Also mit gleichem Material und passenden Schellen?

Oder muss die Potentialausgleichsschiene gleich oberhalb des Drahtes angebracht werden?

Die PAS würde an der gegenüberliegenden Wand im Technikraum besser passen. Luftlinie ca. 3m (dann später unter dem Estrich).
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elo22
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 13:45    Titel: Antworten mit Zitat
halloween hat folgendes geschrieben:
Darf man den 10mm Runddraht, der aus der Bodenplatte rausschaut (Ringerder um die Baugrube) auf dem Rohfussboden waagerecht verlängern? Also mit gleichem Material und passenden Schellen?


Ja siehe Dehn, OBo usw.

Lutz
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halloween
Master Member
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Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 13:48    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn ich jetzt an den Runddraht ein starres 16mm² Kupferkabel anschließe, um die PAS zu verlegen, geht das genauso oder muss es zwingend der selbe Runddraht sein, wie beim Ringerder auch verwendet wurde?


Und nachdem der Erder sowieso durch das Fundament läuft, gehe ich mal davon aus, dass für den Runddraht kein Kabelschutzrohr erforderlich ist, wenn er auf dem Rohfussboden verlegt wird und da später Dämmung und Estrich/Fussbodenheizung drüber läuft.
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 19:34    Titel: Antworten mit Zitat
elo22 hat folgendes geschrieben:
halloween hat folgendes geschrieben:
Darf man den 10mm Runddraht, der aus der Bodenplatte rausschaut (Ringerder um die Baugrube) auf dem Rohfussboden waagerecht verlängern? Also mit gleichem Material und passenden Schellen?


Ja siehe Dehn, OBo usw.

Lutz

  1. sollte eine Anschlussfahne dort ausgeführt werden wo die Haupterdungsschiene ist
  2. sollen Anschlussfahnen -selbst aus dauerhaft korrosionsbeständigem NIRO (V4A)- nach DIN 18014 0,3 m über dem Fußboden aus der Wand austreten
  3. unter dem Estrich ist selbst eine Verbindung aus lauter NIRO-Materialien Murks³

halloween hat folgendes geschrieben:
Wenn ich jetzt an den Runddraht ein starres 16mm² Kupferkabel anschließe, um die PAS zu verlegen, geht das genauso oder muss es zwingend der selbe Runddraht sein, wie beim Ringerder auch verwendet wurde?

Und immer wieder die ich-Form! Wer glaubt noch, dass die Arbeiten von einer Elektrofachkraft gemacht werden?

Es gibt nur ein Verbindungsbauteil mit dem man einen 16 mm² Kupferdraht nach DIN EN 50164-1 (VDE 0185-201):2009-03 fachgerecht mit einem Rundstahl verbinden kann: Eine Haupterdungsschiene!

Wenn daran auch die Erdleiter von Antenne und PV-Anlage angeschlossen werden müssen, weil mal wieder eigene Anschlussfahnen für Erdungszwecke versäumt wurden, ist eine blitzstromtragfähige HES erforderlich.

Wie mag es bei diesem Bau um die Ausführung des Fundamenterders ( so z. B. Schaubverbindung alle 2 m mit der Armierung) und das Messprotokoll bestellt sein und wo kann der PV-Monteur bislang die Erdung angeschlossen haben???
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halloween
Master Member
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Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 21:02    Titel: Antworten mit Zitat
Wir haben einen komplett gedämmten Keller, auch unter der Kellerbodenplatte, daher der Ringerder in der Baugrube. Dieser besteht aus 10mm Edelstahldraht.

Was meinst du mit eigenen Anschlussfahnen für Sat und PV?

Schellen in der Baugrube direkt am Draht und ausserhalb des Hauses hochgeführt?

Da hat sich der Elektriker beim Rohbau anscheinend nichts überlegt. Er will jetzt einfach alles an die PAS im Keller anschließen. Dabei handelt es sich um eine Obo Bettermann 1809.

Ich hab keine Ahnung, ob das Blitzstromtragfähig ist...

Würde aber das mögliche noch rausholen wollen, auch wenn da schon während der Maurerarbeiten wohl einiges mehr hätte gemacht werden müssen. Aber ich war damals mehr mit Bauhelfertätigkeiten beschäftigt, als dass ich mich auch noch um die Überwachung sämtlicher notwendiger Elektrorichtlinien kümmern hätte können.

Der Elektriker sagt, das passt alles so. Nur wenn ich Ihm fundierte Aussagen geben kann, wie er es besser machen soll, kann ich sicher sein, dass es auch bestmöglich gelöst wurde.

Darum bitte ich ja hier um eure Hilfe!

Ich übernehme die Schlitzarbeiten, Leerrohre nach Plan verlegen, Dosen bohren und einputzen, Kabel einzieghen und der Elektriker das ganze "wichtige" Zeug wie anklemmen usw.

Ichg kann das schlecht beurteilen, was der Elektriker zu mir sagt und bisher gemacht hat. Drum bin ich ja hier unterwegs, um etwas mitreden zu können und grobe Schnitzer zu entdecken.
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 21:20    Titel: Antworten mit Zitat
halloween hat folgendes geschrieben:
Dabei handelt es sich um eine Obo Bettermann 1809.

Ich hab keine Ahnung, ob das Blitzstromtragfähig ist...


Ja, ist Sie - 100 kA (10/350)

Die fehlenden Anschlussfahnen sind aber eine Frechheit ... Zumal man die an den Ringerder relativ simpel ausführen könnte - einfach nochmal ausgraben das Ding ...

Ist die Erdungsanlage dokumentiert? Maschenweite?

Verstehe ich das richtig, dass es keinen Fundamenterder gibt? Was soll denn der Schwachsinn? integrierte Selbstzerstörung der Bodenplatte?
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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halloween
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Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 07.01.2014 21:46    Titel: Antworten mit Zitat
Unsere Bodenplatte ist rundherum mit 20cm gedämmt, auch unterhalb der Bodenplatte. Deshalb kann man ja keinen Fundamenterder nehmen, sondern muss einen Ringerder in die Baugrube legen. Von diesem geht durch die Dämmung und die Bodenplatte der 10mm Edelstahldraht in den Technikraum, wo er aus dem Boden rausschaut. Ich hab keine Ahnung, ob der Draht einfach in die Schalung gelegt wurde oder ob der auch mit dem Baustahl verbunden wurde.


Ich könnte nur auf der anderen Seite des Hauses nochmal per Hand aufgraben, da ist bisher nur ca. 1,20m aufgefüllt. Da kommt später die Terasse hin, aber da hab ich kein Regenfallrohr, an dem ich die Fassade hochgehen könnte. Dort gehts nur Aufputz am Mauerwerk hoch.

Würde das was bringen? Müsste man das aber dann nicht irgendwie isolieren? Wenn ich bei Gewitter auf der Terasse sitze und der Blitz schlägt ins Hauis ein... ???

Die Blitzschutzleitung muss ja ziemlich gerade zum Ringerder laufen, ohne große waagerechte Bereiche? Also im 45° Winkel würde es wohl passen?



Wenn ich mir die ganze Arbeit mache und nochmal bis zum Ringerder aufgrabe und die Antennen- und PV-Erdung aussen am Gebäude dort anbringen lasse, dann hab ich im Haus selbst kein Problem mehr mit Näherung von Erdungskabeln/Potentialausgleichskabeln zu anderen Leitungen?


EDIT:
Hab eben nochmal die Fotos vom Rohbau durchgeschaut.

Der Edelstahldraht wurde vor dem Betonieren der Bodenplatte in die Schalung gelegt. Auf jeder Seite schaut er etwa 1m aus dem Beton. Daran wurde dann später aussen in der Baugrube ein Draht herum gelegt und mit Schellen an dem Stummel verbunden.

Der Draht wurde nicht mit dem Baustahl verschraubt, sondern nur grob mit Bindedraht befestigt, damit er nicht verrutscht.
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.01.2014 06:31    Titel: Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:
unter dem Estrich ist selbst eine Verbindung aus lauter NIRO-Materialien Murks³


Ja aber es passiert ja schon mal das ein Depp den Anschluss verkürzt oder er einfach falsch rauskommt. Da muss es doch ein Möglichkeit geben…

Lutz
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halloween
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Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 08.01.2014 07:54    Titel: Antworten mit Zitat
Was ist denn jetzt eine passable Lösung für mein Problem?

Man könnte:
a)
Alles an der jetzigen Position an der PAS/HES anschließen, dann muss man mit den ganzen 16mm²-Leitungen aber auch unter dem Estrich durch bzw. an der Decke entlang fahren, um dahin zu kommen.

b)
Den jetzigen Erder einfach mit einer entsprechenden Schelle und einem zusätzlichen Stück des dicken Metalldrahtes an die richtige Position verlegen.

c)
Den jetzigen Erder an eine HES an der jetzigen Position ganz normal anschließen und mittels einer 16mm²-Kupferleitung unter dem Estrich zum richtigen Platz und dort eine weitere Erdungsschiene montieren.


Ist es gleichbedeutend, ob mit 16mm²-Kupfer oder 10mm Edelstahldraht verlängert wird, wenn die Klemmungen richtig ausgeführt wurden?




Und dann noch meine weitere Frage:
Wenn ich aussen nochmal aufgrabe und dort eine Anschlussfahne an den Ringerder anbringen lasse und diesen die Fassade hochführen lasse, um Sat und PV daran anzuschließen, besteht dann das Problem mit den Näherungen im Haus immer noch oder ist das dann hinfällig, weil im Falle eines Falles der größte Teil aussen abgeleitet werden würde?


Ich hoffe, dass ihr mir das beantworten könnt, weil bei meinem Elektriker heisst es bestimmt nur wieder - passt schon... Blitzschutz braucht man nicht... usw
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halloween
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Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 09.01.2014 08:01    Titel: Antworten mit Zitat
Ist denn nun eine Verlängerung der PAS mit Kupfer 16mm² starr gleichzusetzen mit Edelszahlrunddraht 10mm oder ist eines der beiden Vorzuziehen?

Wenn ich aussen an der Fassade extra eine Leitung zum Dach hochführen lasse, um Sat und PV extra anzuschließen, dann hab ich im Haus doch keine Probleme mehr mit Näherungen bei den verlegten Potentialausgleichskabeln?

Es ist ja jetzt schon mal 16mm² im Haus verlegt, muss ich das gegen 4mm² auswechseln lassen oder kann das bleiben - doppelt gemoppelt? Nicht das das im Falle eines Blitzeinschlags dann wieder zu Problemen mit Überspringen des Stroms usw kommt, wenn die In-Haus-Leitung zu groß dimensioniert ist. Oder sollte das dann komplett weg?
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