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Anlaufstrombegrenzer

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stoneeh
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Anmeldungsdatum: 31.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 31.01.2014 20:35    Titel: Anlaufstrombegrenzer Antworten mit Zitat
Hai allerseits.

Ich habe mir kürzlich einen Anlaufstrombegrenzer geholt. Das ganze ist für eine Elektro-Kettensäge mit 1400w Nennleistung, die an einem 12 -> 230v Spannungswandler betrieben werden soll, der mit 1500w Dauerleistung und 3000w Impulsleistung (0,1s) angegeben ist.

Der Anlaufstrombegrenzer begrenzt den Strom für 0,4s auf 7A. Somit kann ich die Kettensäge am Spannungswandler betreiben, aber knapp. 7A sind doch 1610w, da ist der Spannungswandler hart an der Grenze. Da der Begrenzer via Heissleiter funktioniert muss man ihm zwischen den Schaltvorgängen Pause geben um runterzukühlen, d.h. man kann nur 1mal pro Minute einschalten.

Ich möchte jetzt das Gerät ein bischen tunen, dass es schärfer begrenzt (5A oder niedriger für 1 Sekunde oder länger wäre wünschenswert).

Ich habe nur rudimentäre Elektrik-/Elektronikkenntnisse. Es wäre nett wenn sich wer von euch das Gerät anschaut und mir sagt was ich ändern bzw welche Bauteile ich wechseln müsste, damit ich auf das gewünschte Ergebnis komme.


Daten des Anlaufstrombegrenzers:

•FABRIKAT: Tripus
•TYPE: ALB 1
•Nr.: 206.001
•SPANNUNG in Volt: 230
•Strom in Ampere: 16
•Leistung: max. 3600W
•Einschaltstrombegrenzung 0,4s, 7A
•Schalthäufigkeit: 1x/min.
•Schutzart: IP 44
•Maße: 158x60mm
•1 begrenzende Steckdose
•Elektrogeräte mit "hohem Einschaltstrom" sicherungsschonend einschalten
•nicht geeignet für Schweißtrafos und Kompressor-Motore


Hier ein Bild vom offenen Gerät (der Ntc is der Heissleiter): http://666kb.com/i/clg5qdg0sfz6aizdt.jpg


Vielen Dank.

Grüsse
Stoneeh
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Hallo!

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Skolem33
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Anmeldungsdatum: 11.10.2013
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 13:39    Titel: Antworten mit Zitat
Deine säge kann max 1,4kW Leistung bringen.
Dein spannungswandler kann dauerhaft 1,5kW Leistung abgeben.

Jetzt zieht die Säge beim einschalten mehr Leistung.
Dein wandler kann Peak Leistung von mehr als der doppelten Nennleistung der säge.

Wofür zum Teufel brauchst du a) einen einschaltstrombegrenzer und b) warum sollte die säge dauerhaft plötzlich 1,6 kW ziehen anstatt der 1,4kW?
Das macht keinen Sinn oder du überlastest chronisch die säge.

Gib darauf bitte erstmal Antwort, dann können wir uns Gedanken machen über den einschaltstrombegrenzer

Wobei jetzt kommt's mir erst, der begrenzter könnte auf 7A begrenzen, die Säge zieht diesen Strom aber gar nicht, wenn du nicht gerade mit dem Schwert im Baum steckst und eingeklemmter Weise starten musst/ willst. Das anlaufmoment der säge IST eher vernachlässigbar im vgl. zu Betrieb.
_________________
Am Netz dürfen nur EINGETRAGENE Elektrofachkräfte (Konzessionsträger) arbeiten bzw. deren Mitarbeiter, die dann aber auch Elektrofachkräfte sein müssen nach DIN VDE 1000-10
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 14:38    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
eine Elektro-Kettensäge mit 1400w Nennleistung,


Wahrscheinlich wird hier wie bei Elektromotoren üblich die mechanische Wellenleistung angegeben.
Je nach Motor ist die tatsächliche aufgenommene Wirk-bzw Scheinleistung (viel) höher.....
_________________
MfG edi



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stoneeh
Newbie
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Anmeldungsdatum: 31.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 16:29    Titel: Antworten mit Zitat
Der Wandler kann 3000w für 0,1s oder weniger. Anscheinend reicht das nicht für die Säge, denn wenn ich sie einschalte springt jedesmal der Kurzschlussschutz des Spannungswandlers an. (Der Anlaufstrom eines Elektromotors ist ein vielfaches seiner Nennleistung, das sollte man hier nicht erklären müssen.)

Mit dem genannten Anlaufstrombegrenzer geht's wie gesagt, jedoch kann ich nur ca 1mal pro Minute schalten (bis der Heissleiter wieder runterkühlt), was ich umgehen oder zmd verkürzen möchte.

Im Betrieb verbraucht die Säge übrigens laut Anzeige am Spannungswandler zwischen 800w im Leerlauf, und irgendwo zwischen 1100 und 1500w im Holz, je nachdem wie sehr man sie anstrengt.
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edi
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 17:21    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
edoch kann ich nur ca 1mal pro Minute schalten (bis der Heissleiter wieder runterkühlt), was ich umgehen oder zmd verkürzen möchte.


Kannst du den Heißleiter evtl fremdkühlen ?
_________________
MfG edi



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stoneeh
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Anmeldungsdatum: 31.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 18:34    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, Wasserkühlung vll.

Sorry, musste sein Laughing

Ernsthaft, das wäre ein Möglichkeit - Schlitze ins Gehäuse und einen kleinen Lüfter drauf. Aber das ist eher die letzte Möglichkeit die ich in Betracht ziehen würde.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6739

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 20:09    Titel: Antworten mit Zitat
Skolem33 hat folgendes geschrieben:
Deine säge kann max 1,4kW Leistung bringen.
Dein spannungswandler kann dauerhaft 1,5kW Leistung abgeben.

Jetzt zieht die Säge beim einschalten mehr Leistung.
Dein wandler kann Peak Leistung von mehr als der doppelten Nennleistung der säge.

Wofür zum Teufel brauchst du a) einen einschaltstrombegrenzer und b) warum sollte die säge dauerhaft plötzlich 1,6 kW ziehen anstatt der 1,4kW?
Das macht keinen Sinn oder du überlastest chronisch die säge.

Gib darauf bitte erstmal Antwort, dann können wir uns Gedanken machen über den einschaltstrombegrenzer

Wobei jetzt kommt's mir erst, der begrenzter könnte auf 7A begrenzen, die Säge zieht diesen Strom aber gar nicht, wenn du nicht gerade mit dem Schwert im Baum steckst und eingeklemmter Weise starten musst/ willst. Das anlaufmoment der säge IST eher vernachlässigbar im vgl. zu Betrieb.

Bei Universalmotoren kann es anders sein, als bei Drehstrommotoren, aber nicht wesentlich, und eine 1400W Säge kann im Anlauf durchaus kurz 5-6000W ziehen. Die Anlaufstrombegrenzung wird dann wohl gebraucht. Warum man eine solche Maschine aber an einem Spannungswandler betreibt, wird mir ewig schleierhaft bleiben. Selbst nur 1200W sind ohne Verluste des Wandlers 100A bei 12V. Kein Mensch käme auf die Idee um Sprit zu sparen 500m mit dem Anlasser seines Autos zum Bäcker zu fahren. Die Belastung der Batterie ist ähnlich. Wenn man Holz sägen will, und keinen Strom hat, nimmt man eine Motorsäge oder zumindest ein Notstromaggregat.
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stoneeh
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Anmeldungsdatum: 31.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 20:36    Titel: Antworten mit Zitat
Zusammenfassung: Der Spannungswandler wird für andere Zwecke auch benötigt und ist deswegen schon vorhanden, ich hab insgesamt 3 Batterien und einen 1F Kondensator als Zwischenspeicher im Auto, die Batterien werden beim Heimfahren vom Wald gleich wieder aufgeladen (bergab, d.h. das Momentum des Fzg treibt die Lichtmaschine an, kein Spritverbrauch), und so eine Elektrokettensäge ist im Gegensatz zu Benzin- oder Akkusäge deutlich günstiger und noch dazu wartungsfrei.

Viel schneiden tu ich auch nicht. Heut war ich im Wald und hatte die Säge insgesamt ca 15 Minuten laufen. Die Bordspannung ist dabei von 12,8 auf 12,2V gesunken. Kein Problem, da könnt ich doppelt solang schneiden, und wär noch genug Saft in den Batterien dass das Fzg anspringt bzw die Batterien nicht in den Tiefentladungsbereich kommen.


Nehmt doch bitte nicht an dass jemand der Hilfestellungen sucht automatisch ein Idiot ist. Geht auf die Fragestellung ein und bleibt beim Thema. Danke.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6739

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 20:41    Titel: Antworten mit Zitat
Wo gibt es so einen Berg, wo man 7 Stunden bergab fahren kann?, solande braucht es eine leere Batterie zu laden.
übrigens bleibt die Spannung bis "kurz vor leer" knapp über 12V. Wenn sie unter 12V geht, hast du ca. noch 10%
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stoneeh
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Anmeldungsdatum: 31.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 01.02.2014 20:53    Titel: Antworten mit Zitat
Ich denke die Ladezeit kommt ganz stark auf den Ladestrom an. Die Lichtmaschine meines Fzg liefert annähernd 100A an 14,5V.
Dass sie ganz "gratis" geladen wären wäre natürlich übertrieben. Trotzdem waren deine Annahmen falsch, das Setup macht Sinn. So schwer zuzugeben? Cool

Aja, und dass eine Autobatterie bei 12V nur mehr 10% geladen ist ist Blödsinn.
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