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Wechselrichter im Wohnmobil erden ?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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argus600
Newbie
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Anmeldungsdatum: 20.09.2014
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20.09.2014 17:47    Titel: Wechselrichter im Wohnmobil erden ? Antworten mit Zitat
Ein fröhliches Hallo von einem Neuling hier.
Ich hätte mal ne Frage.
Die Ausgangslage ist folgende:
Wohnmobil mit 300Watt Solar und 3 x100AH Aufbaubatterien. Ich möchte nun Kaffeemaschine, Föhn und evtl. mal ein Elektrowergzeug über einen Wechselrichter betreiben. Um zu sehen , ob das Sinn macht, kann ich mir Vor dem Kauf schon mal einen Wechselrichter ( Mod.Sinus. 3000 Watt )zum testen ausleihen. In der Betriebsanleitung steht was von Erdung des Wechselrichters. Hmm, wie soll das gehen?
Wenn der WR betrieben werden soll, ist keine Verbindung zum Landstrom vorhanden ( Ist auf Prkplätzen oder im Wald halt so ). Ausserdem steht das Fahrzeug ja auf Gummi.
Kann mir jemand das evtl. etwas genauer erklären?
Schon mal vielen Dank
Jack.
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Hallo!

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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 20.09.2014 17:49    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo, Willkommen hier.

Wenn der WR geerdet werden soll, wäre das in deinem Fall eine Verbindung zur Fahrzeugmasse (Karosserie).
_________________
Gruß Werner
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argus600
Newbie
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Anmeldungsdatum: 20.09.2014
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20.09.2014 18:08    Titel: Antworten mit Zitat
werner_1 hat folgendes geschrieben:
Hallo, Willkommen hier.

Wenn der WR geerdet werden soll, wäre das in deinem Fall eine Verbindung zur Fahrzeugmasse (Karosserie).


Hallo und Danke.
Heisst das dann dass der WR praktisch 2x mit Masse verbunden ist ( 1x über den Anschluß zu Batt. Minus und 1x über der Erdungsanschluss )?

MfG Jack
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 20.09.2014 18:09    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, so würde ich das sehen. Cool
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 23.09.2014 08:13    Titel: Antworten mit Zitat
Solch eine Anlage ist recht schwierig zu betrachten.
Auf der einen Seite soll im Batteriebetrieb ein Erdfreies Netz betrieben werden (IT) dann aber auch im Ladebetrieb über einen Netzstecker ein TT oder TN-S System.

Für das IT System müsste eine Isolationsüberwachung eingebaut werden.
Der Wechselrichter muß eine Galvanische Trennung zum Batterienetz haben. Die Verbindung einer der aktiven 230V Leiter mit der Fahrzeugmasse würde ich unbedingt unterlassen.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 23.09.2014 17:01    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Der Wechselrichter muß eine Galvanische Trennung zum Batterienetz haben. Die Verbindung einer der aktiven 230V Leiter mit der Fahrzeugmasse würde ich unbedingt unterlassen.

Warum muss der WR eine galv. Trennung zum Batterienetz haben? Wenn du die 230V-Seite meinst, stimme ich dir zu.
Von einer Verbindung eines aktiven Leiters zur Fahrzeugmasse war nie die Rede.
Lediglich auf der Gleichspannungsseite - ohne dem gehts nicht.
Und die Gehäuseerdung.
_________________
Gruß Werner
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6702

BeitragVerfasst am: 23.09.2014 17:50    Titel: Antworten mit Zitat
Man sollte halt auch darüber nachdenken, wie lange eine Batterie das mitmacht, und wie lange man braucht um sie wieder zu laden.
Eine Kaffeemaschine oder ein Fön ziehen auf der 12V Seite je nach Typ ca. 100A. Eine 100AH Batterie ist dann nach 1h komplett leer theoretisch praktisch bringt die Batterie die angegebenen 100Ah meist nur, wenn man sie über 10h entläd. Bei einer Stunde Entladung ist die Kapazität kleiner.
Die Batterie muss man aber auch irgendwann wieder laden und das dauert mindestens 7-14h mit einem entsprechenden Ladegerät. Während der Fahrt über die Lichtmaschine dauert es meißt noch länger.
Es funktioniert also nicht lange 3x täglich Kaffee kochen + Fön, wenn man dann jeden Tag nur 2h fährt.
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wechselstromer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.01.2013
Beiträge: 2145

BeitragVerfasst am: 23.09.2014 19:47    Titel: Antworten mit Zitat
Die 300 W der Fotovoltaikanlage sind auch nur manchmal vorhanden.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6702

BeitragVerfasst am: 23.09.2014 20:08    Titel: Antworten mit Zitat
300W hast du bei vollem Sonnenschein am 21 Juni 12 Uhr Mittags, wenn das Paneel senkrecht zur Sonne ausgerichtet ist. Und selbst, wenn du dann die Sonne anhältst, brauchst du 5h um einen Akku zu füllen.

10min Kaffe kochen bedeutet also selbst unter günstigsten Bedingungen 1h Ladezeit. Dann braucht man also bei 3x Kaffeekochen 3h Das klappt im Hochsommer bei bestem Wetter evtl. Schon ende August wird es nicht mehr funktionieren. Und da ist das Fönen, Laptop Licht Musik usw. noch nicht dabei.

Die 300 W Solaranlage wird aber wohl eher flach auf dem Dach montiert sein und daher die 25A nie bringen es sei denn man fährt in Spanien oder der Sahara herum.

Wenn man unbedingt 230V in dieser Leistung braucht, sollte man sich evtl. besser ein Aggregat ans Fahrgestell montieren oder wenn man noch mehr Kohle hat, eine Brennstoffzelle von Truma, die läuft mit Propangas. Beides funktioniert dann auch bei miesem Wetter.
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argus600
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.09.2014
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23.09.2014 21:42    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo und erstmal danke für die rege Beteiligung.
Aber :

Es geht hier nur um die Frage der Erdung.
Nicht darum, ob mein Vorhaben für den Einen oder Anderen sinnvoll ist.
Kein Mensch kocht 10 Minuten Kaffee für 2 Personen, bei mir geht das in höchstens 5 min.( ohne jetzt auf die Uhr geschaut zu haben). da kommen bei 3x dann 15 Min. zusammen, + 1x 5Min. Föhn. Ausserdem sind 300Ah Batterie vorhanden. Und nochwas, beim fahren durch die Lichtmaschine erfolgt das Laden im Gegenteil viel Schneller als mit einem Ladegerät.
Weitere Beiträge zur Erdung sind gerne willkommen - ich habe aber keine Lust, mich für mein Vorhaben ( das übrigens sehr viele Wohnmobilbesitzer genau so machen) hier rechtferigen zu müssen.
MfG Argus
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