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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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EBC41
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 28.12.2017 19:43    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, das war eine weise Entscheidung, die Anlage zukunftssicher für höhere Leistung auszulegen, aber momentan nur für die real benötigte Leistung abzusichern und damit zu bezahlen.

Wie Du schon früher geschrieben hast, sehr wichtig ist die symmetrisch ausgeführte Drehstromladung.

Ausserdem darauf achten, dass die haushaltsüblichen Großverbraucher wie Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler usw. auch auf die drei Aussenleiter sinnvoll verteilt angeschlossen sind und da nicht irgendwo ein Ungleichgewicht besteht. Dann wirst Du mit 40A nicht schlecht fahren.

Bei uns in der Gegend sind bei Einfamilienhäusern auch nur 3x35A SLS vor dem Zähler üblich. Ein kleiner lokaler Versorger in meiner Stadt hatte für Einfamilienhäuser sogar noch in den 90er Jahren nur 3x25A genehmigt. Wenn man mehr wollte, musste man sehr tief in die Tasche greifen.
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 263
Wohnort: Baden-Würtemberg

BeitragVerfasst am: 28.12.2017 20:51    Titel: Antworten mit Zitat
Also wir haben hier 80A in einem EFH.
normal bei mir im Dorf sind 63A kenne niemand der bei uns Weniger hat
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EBC41
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 28.12.2017 21:12    Titel: Antworten mit Zitat
Echt interessant, wie unterschiedlich das ist mit den Leistungen.

Aber ich denke, da ist dann bei Euch Durchlauferhitzer üblich? Das gibt es bei uns kaum.

Bei uns haben die meisten landwirtschaftlichen Betriebe und Kleingewerbe nur SLS 3x50A. Und das läuft auch ohne Probleme, obwohl Wohnhaus und Betrieb an einem Zähler hängen.
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 263
Wohnort: Baden-Würtemberg

BeitragVerfasst am: 28.12.2017 21:39    Titel: Antworten mit Zitat
Nein , Ich selbst habe keinen DLE und wenige leute hier haben das. ICh schätze dass das bei uns so hoch ist da die Leitungen erst vor ca. 15 Jahren vom Dachständer auf Erdkabel umgestellt wurde und im gleichen Zug auch alle Trafos getauscht wurden. Von demher denke ich dass einfach genug Kapazität besteht
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EBC41
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 28.12.2017 22:38    Titel: Antworten mit Zitat
Ich denke, das ist irgendwie historisch bedingt, dass bei uns in Bayern auf dem Land relativ kleine Leistungen vorgesehen sind. Wir waren immer weiter fernab von den Großkraftwerken, deshalb hat man bei uns kleinere Brötchen gebacken. Und dieses Denken hat sich bis in die neueste Zeit fortgesetzt. Auch nachdem vielerorts von Freileitung auf Erdkabel umgestellt wurde, was hauptsächlich durch die großflächige Einführung von Photovoltaik ausgelöst wurde und im Zuge dessen auch größere Trafoleistungen installiert wurden.

Ein typisches Beispiel erlebte ich vor ein einigen Jahren: Ein landwirtschaftlicher Betrieb, dessen E-Technik ich sonst betreue; bis dato HAS 3x50A, alte Anlage, keine SLS vor Zähler, also 50A max. Anlagenstrom. Hat sich von einem anderen Installationsbetrieb eine 30kWpp Photovoltaik bauen lassen. Also neuen Zählerschrank mit SLS 3x50A vor Photovoltaikzähler, aber nur 3x35A SLS vor dem Verbrauchszähler für Betrieb und Wohnhaus zusammen. Der Installateur dachte wirklich, das müsse reichen.

Einige Tage später habe ich mir das aus Neugierde mal angesehen und dem Besitzer erklärt, da wäre ich gespannt, wie lange das gut geht.

War natürlich in einigen Tagen eine Erhöhung auf 50A fällig. Irgendwie gabs da mit dem anderen Installateur noch eine Diskussion, ob das nun eine kostenpflichtige Leistungserhöhung wäre oder nicht. Was es aus meiner Sicht nicht war, denn er hatte ja vorher mittels der alleinigen HAS 3x50A verfügbar für seine Anlage. So weit ich weiss, hat er letztendlich keine Leistungserhöhung bezahlen müssen, obwohl die HAS um eine Stufe auf 3x63A erhöht wurde vom Versorger.
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 263
Wohnort: Baden-Würtemberg

BeitragVerfasst am: 28.12.2017 22:58    Titel: Antworten mit Zitat
Ich bin nur physikstudent und mache Hobby mässig Sachen mit Elektronik bzw Elektrotechnik . Wir haben gar keine Zählerversicherung und auch kein hauptschalter das macht die Sache immer etwas funnelig wenn man was am Verteiler machen muss . Da man nicht nicht Ausserversehen ein kurzen machen will
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 29.12.2017 00:03    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, das sind diese Gefährlichkeiten an den alten Anlagen. Um die Anlage spannungsfrei zu machen, müsste man erst die Plombe am Hausanschluss lösen, dann die NH-Sicherungen ziehen oder wenn ganz alt, hat man noch Schraubsicherungen E33 im Hausanschlusskasten.

Um diese Sachen zu vermeiden, wird oft unter Spannung in der Verteilung gebastelt, ohne persönliche Schutzausrüstung. Aber wenn dabei ein Kurzschluss passiert, dann gnade einem Gott! Je nach Innenwiderstand des Netzes kann da ein Lichtbogen entstehen, dass man sich nie mehr rasieren muss und einen Blindenhund kann man auch gleich bestellen. Also lieber eine schaltbare Trennvorrichtung einbauen lassen.

Da sind SLS vor dem Zähler wirklich eine segensreiche Sache.
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2032

BeitragVerfasst am: 29.12.2017 00:25    Titel: Antworten mit Zitat
Cupra hat folgendes geschrieben:
Mehr war finanziell einfach nicht drin. Der Anschluss incl. Gebühren hat schon umgerechnet 11.000€ gekostet ....


Tscha, irgendwo muss sich es doch wiederspiegeln, dass in CH auch astronomische Gehälter verdient werden oder der CHF ist einfach gegenüber dem € überbewertet.

mfG
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