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Potentialausgleich und Blitzschutz SAT-Anlage im Altbau

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 20:30    Titel: Antworten mit Zitat
Max60 hat folgendes geschrieben:
- Einbringen der Tiefenerder mittels Vorschlaghammer praktikabel, oder völlig aussichtslos

Bei anzustrebenden 9 m Länge ist das ohne Vibrationshammer Fronarbeit.

Max60 hat folgendes geschrieben:
- Ist es zulässig, die Kupfer-Erdungsleitung (16²) direkt auf die Poti-Schiene zu führen, an welcher dann auch der V4A-Draht der Tiefenerder angeschlossen ist? (Also erst den Blitz INS Gebäude zu holen?)

Stöhn!

Siehe ABB Merkblatt 10 und Blitzschutz mit Hauserde zusammenschließen-Schwachsinn.

Max60 hat folgendes geschrieben:
- Ist es zulässig, die Erdungsleitung zur Schüssel (16²) IM Gebäude unterputz zu führen, solange ein gewisser Abstand zu sonstigen Elektroleitungen gegeben ist?

Wenn das der Fall ist ja! Nur sind die äquivalenten Trennungsabstände nach DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) in der Regel innen nicht einzuhalten.

Faustformel für BSK 3 und einen Erdleiter: Abstand ab PA-Ebene 4% in Luft und 8% durch und über feste Stoffe,

Max60 hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, dass ich mit meinen Kenntnissen besser die Finger davon lassen sollte - Aber irgendwann muss man es ja lernen - und in der Praxis gibt es anscheinend eh kaum jemand, der weiß, wie es geht.

Wer sucht der findet!


Zuletzt bearbeitet von Dipol am 28.09.2014 20:40, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Hallo!

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Max60
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 20:39    Titel: Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:
Max60 hat folgendes geschrieben:
- Einbringen der Tiefenerder mittels Vorschlaghammer praktikabel, oder völlig aussichtslos

Bei anzustrebenden 9 m Länge ist das ohne Vibrationshammer Fronarbeit.


Ich habe nun des öfteren von der Variante gelesen, lediglich zwei Erder á 1,5m einzubringen. (Siehe T. Paul) - Was hat es damit auf sich?

Zitat:
Max60 hat folgendes geschrieben:
- Ist es zulässig, die Kupfer-Erdungsleitung (16²) direkt auf die Poti-Schiene zu führen, an welcher dann auch der V4A-Draht der Tiefenerder angeschlossen ist? (Also erst den Blitz INS Gebäude zu holen?)

Stöhn!

Siehe ABB Merkblatt 10!.


Es geht mir darum, ob ich den CU-Erdungs-Leiter ERST auf die Poti-Schiene bringe, und von der Schiene zu den Erdern - oder den CU-Erdungs-Leiter (wie auch immer, z.B. mittels Klemme von CU auf V4A vor dem Erdreich) ERST auf die Erder, und von da eine Verbindung zur Potischniene.

Natürlich muss das Potential überall gleich sein - aber wenn der Strom dann schonmal größtenteils in den Boden abfließt, und nicht erst den Umweg über die Potischiene machen musst, ist das doch evtl. auch nicht so schlecht?

Zitat:
Max60 hat folgendes geschrieben:
- Ist es zulässig, die Erdungsleitung zur Schüssel (16²) IM Gebäude unterputz zu führen, solange ein gewisser Abstand zu sonstigen Elektroleitungen gegeben ist?

Wenn das der Fall ist ja! Nur sind die äquivalenten Trennungsabstände in der Regle innen nicht einzuhalten.


Ok. Um was für Trennungsabstände geht es da so in der Regel? Zentimeter, Dezimeter, Meter?

Und nur, damit ich es richtig verstanden habe:
Für den Potentialausgleich und zwecks Vermeidung einer Fehlerschleife muss ein z.B. im UG befindlicher Multischalter an den geerdeten Mast im Dachgeschoss angeschlossen werden, und NICHT an die Potischiene, welche sich genau daneben befindet?
_________________
Alle Aussagen ohne Gewähr! Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und sollte im Zweifel lieber einen Elektriker rufen!
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 20:56    Titel: Antworten mit Zitat
Max60 hat folgendes geschrieben:
Es geht mir darum, ob ich den CU-Erdungs-Leiter ERST auf die Poti-Schiene bringe, und von der Schiene zu den Erdern - oder den CU-Erdungs-Leiter (wie auch immer, z.B. mittels Klemme von CU auf V4A vor dem Erdreich) ERST auf die Erder, und von da eine Verbindung zur Potischniene.

Ein blitzstrombelasteter Erdleiter gehört vorzugsweise außen ohne gefährliche Näherungen zu Personen und anderen Leitungen und im neubau möglichst auch an eine eigene Anschlussfahne abgeleitet.

Max60 hat folgendes geschrieben:
Natürlich muss das Potential überall gleich sein - aber wenn der Strom dann schonmal größtenteils in den Boden abfließt, und nicht erst den Umweg über die Potischiene machen musst, ist das doch evtl. auch nicht so schlecht?

Bingo!

Max60 hat folgendes geschrieben:
Um was für Trennungsabstände geht es da so in der Regel? Zentimeter, Dezimeter, Meter?

Trennungsabstand ist Elis Fremdwort. Entgegen vereinzelt in der Literatur noch auftauchenden 0,5 m Pauschalabstand ist das eine relative Größe.

Im DEHN Blitzplaner und VDB Blitzschutz-Montagehandbuch wird die Thematik Trennungsabstand ausführlichst behandelt. Mit den 4 bzw. 8 Prozent Abstand für BSK 3 und einen Erdleiter muss man sich nicht die komplette Formel merken:

Trennungsabstand "s" = ki * kc * Länge "l" / km
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T.Paul
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 21:04    Titel: Antworten mit Zitat
Ich weiss gar nicht wo immer dieser Wunsch nach Kupfer herkommt - ich ziehe den V4A-10mm-Runddraht zur Trennstelle und von dort weiter zur Sat-Schüssel. Kein Kupfer bei der Ableitung, kein Kupfer im Erdreich, kein Kupfer als Erderleitung - Alles V4A.

Kupfer habe ich lediglich INNEN zur Anbindung von Rohrnetzen etc. an den Schutzpotentialausgleich (HES) bzw. für den zusätzlichen Potentialausgleich an der Antennentechnik zwischen Koax-Schirmen, PA-Schiene, Multiswitch und ggf. notwendigen Verteilern etc. ... Und letzteren verbinde ich bei Antennen-Direkterdung mit dem Antennen-Mast und bei getrennter Fangeinrichtung mit der HES!

Die eingeführten Koax-Leitungen sind bei Antennen-Direkt-Erdung über Blitzstrom-Ableiter und Überspannungsableiter zu führen - bei getrennter Fangeinrichtung nur über Überspannungsableiter - Das frisst finanziell dann auch den Vorteil der Antennen-Direkterdung auf, die in jedem Fall 2. Wahl darstellt.
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Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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A. u.O.
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Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 2729

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 21:51    Titel: Antworten mit Zitat
Woher kommt der Wunsch von vielen, nach Kupfer?

Vermutlich deshalb, weil sich Kupfer wesentlich leichter biegen u. verlegen lässt, als der Bocksteife 10mm V4A-Runddraht!

Und das Werkzeug dazu hat auch nicht Jeder.

Übrigens: Immer wird nach Bildern gefragt, vielleicht hilft das ein wenig zur Aufklärung, wie es sein soll:
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 22:29    Titel: Antworten mit Zitat
Bocksteif? Mit was arbeitest du denn sonst? Klingeldraht? Verleg mal NYCWY 4x240SM/120 - Dann reden wir über schwieriges Biegen ... Wer den Runddraht nicht verlegt bekommt, kriegt das mit NYY-J 1x16mm² CU genauso wenig hin, das hat auch immerhin einen minimalen Biegeradius von 16,8cm. Der V4A-Runddraht knapp 3.

Ein einfaches Richteisen kostet ca. 30€. Wer mehr benötigt, macht das hoffentlich auch beruflich und braucht es öfter, dann lohnt sich auch ein Abroller mit Drahtrichtgerät ...
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).


Zuletzt bearbeitet von T.Paul am 28.09.2014 22:40, insgesamt einmal bearbeitet
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A. u.O.
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Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 2729

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 22:37    Titel: Antworten mit Zitat
Wer es nicht machen darf, weil er keine Offizielle "Blitzschutzfachkraft" ist, wird sich das Geld ersparen können, wollen, werden!
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leerbua
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 2761

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 22:44    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Bocksteif? Mit was arbeitest du denn sonst? Klingeldraht? Verleg mal NYCWY 4x240SM/120 - Dann reden wir über schwieriges Biegen ... Wer den Runddraht nicht verlegt bekommt, kriegt das mit NYY-J 1x16mm² CU genauso wenig hin, das hat auch immerhin einen minimalen Biegeradius von 16,8cm.

Ein einfaches Richteisen kostet ca. 30€. Wer mehr benötigt, macht das hoffentlich auch beruflich und braucht es öfter, dann lohnt sich auch ein Abroller mit Drahtrichtgerät ...

was erwartest du von einem "Krümelsauger" der schon bei:
A. u.O. hat folgendes geschrieben:
...
CAT7 funkt. ebenso, ist halt recht bockig beim u. zum Einziehen!
Probleme hat.

Ach ja, Rechtschreibung/Grammatik wurde bewu?t nicht ge- bzw. verändert Laughing
_________________
Wink auch wenn der Name nicht mehr ganz aktuell ist,

ich bin von mir nicht derart eingenommen, dass ich nicht von anderen noch LERNEN könnte.
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Max60
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 22:56    Titel: Antworten mit Zitat
Ich komme nochmal auf die Kreuzerder-Kupfer-Geschichte zurück.

Herr Kleiske empfiehlt in seinem PDF zur Antennenerdung, entweder auf Verzinkte Stahlerder mit Kupferdirektanschluss zu verzichten, oder Zweimetallverbinder zu benutzen.

Wäre ein Zweimetallverbinder zusammen mit Korrosionsschutzbinden eine zulässige Möglichkeit für einen direkten Anschluss von NYY-J 1x16 an einen verzinkten Kreuzerder?
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A. u.O.
Inventar
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Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 2729

BeitragVerfasst am: 28.09.2014 22:59    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn er nur "nörgeln" kann unser "leerbua", ist ihm schon hoffentlich wieder leichter!
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