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Dusche im Keller

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Ampär
Master Member
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Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 149

BeitragVerfasst am: 03.10.2014 18:34    Titel: Dusche im Keller Antworten mit Zitat
Hallo!

Wir sanieren grad unser Bad und da wollten wir unsere Dusche solange in den Keller verlegen.

Diese soll aber als zweite Duschmöglichkeit bleiben.

Daneben liegen Steckdosen für WM und Trockner.
Leider nicht über FI abgesichert.

Hab mich nochmal informiert. Die Steckdosen dürfen
bis 1,20 im Umkreis vom Brause kopf nicht sitzen.
(Bereich 1 und 2)

Danach nur mit SELV oder Fi im Bereich 3 von 2,40m

Ich werde die Steckdosen noch versetzen und einen FI
nachrüsten.

Es geht aber um den Potenzialausgleich.

Es geht bloß ein 16 oder 25mm² zusammen mit der Garagenzuleitung nach draußen.

Dort ist die Aderleitung an einen Erder angeschlossen der ins Erdreich gehauen wurde.

Dies Erdungsleitung geht genau dort ins Haus wo auf der anderen Seite der Wand die Hausverteilung sitzt, so zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss.

Ich suche aber Im Keller vergebens ne Potenzialausgleichsschiene oder ähnliches.

Aber mit meinem 2pol. Spannungsprüfer mit Durchgangsprüffunktion mit Pieper kann ich überall eine Verbindung zwischen den Heizungsrohren bzw. zwischen Schutzkontakt einer Steckdose und Rohr feststellen. Es piept auch an einer Stelle zwischen einem Kellerheizkörper und der Muttererde draußen.
(Hat gradeso gereicht die Spannungsprüferschnur)

Ich finde bloß keine Verbindungsstelle Erdung und Rohre.

Ist somit trotzdem alles auf einem Potenzial oder muss ich noch vom Erder draußen ne Leitung in den Keller legen und da die Rohre nochmal anschließen?

Danke!
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Hallo!

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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 03.10.2014 19:22    Titel: Antworten mit Zitat
Die Haupterdungsschiene des Schutzpotentialausgleich sollte sich in unmittelbarer Nähe des Hausanschlusskastens bzw. Zähler befinden, da der Schutzleiter so früh wie möglich einzubeziehen ist.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 03.10.2014 21:40    Titel: Antworten mit Zitat
Vor 50 Jahren wurde noch keine PotSchiene gesetzt. Wenn es ein TT-Netz ist, ging der Erdungsdraht von der Verteilung zum Erder - fertig.
Das heißt: PotSchiene nachrüsten mit allem, was dazu gehört.
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 07.10.2014 10:47    Titel: Antworten mit Zitat
Vergiss auch nicht für ausreichende Belüftung zu sorgen, ansonsten wird das ein Feuchtraum, was dann auch noch erfordert, daß alle Leuchten Schalter Steckdosen usw. der Schutzart IP44 genügen müssen.

Von Bauschäden wie Schimmel und feuchten Wänden ganz abgesehen.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Ampär
Master Member
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Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 149

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 17:00    Titel: Antworten mit Zitat
OK ich wollte aber bloß noch mal was fürs phys./techn. verständnis.

Es heißt:

"Hauptpotentialausgleich
Nach DIN VDE 0100-410 Errichten von Niederspannungsanlagen: Schutzmaßnahmen - Schutz gegen elektrischen Schlag ist in jedem Gebäude ein Hauptpotentialausgleich durchzuführen. Mit Hilfe von Potentialausgleichsleitern (mind. 6 mm² Cu) und einer Potentialausgleichsschiene, die zweckmäßig im Hausanschlussraum angeordnet wird, müssen elektrische leitende Verbindungen zwischen folgenden Anlagenteilen hergestellt werden:

Hauptschutzleiter (vom Hausanschlusskasten)
Haupterdungsleiter (Anschluss zum Fundamenterder)
Hauptwasserrohr (hinter dem Wasserzähler im Haus)
Hauptgasrohr (hinter der Hauptabsperreinrichtung)
andere metallene Rohrssysteme (Heizungsrohre, Abwasserrohre, Führungsschienen von Aufzügen etc.)
Fernmeldeanlage."


Und wie ich schon schrieb hab ich ja """elektrische leitende Verbindungen""" mit meinem Spannungsprüfer zwischen den ganzen Rohren und
und z.b. dem Schuko der Steckdosen usw. gemessen und das ohne Potenziallausgleichsschiene.

Was ist hier anders? Nur das alles optisch nochmal mit nem 6mm² grüngelb verbunden bzw. das ein einheitlicher Querschnitt herrscht.

Nachrüsten werde ich keine Frage.

gruß
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 17:37    Titel: Antworten mit Zitat
Die Verbindung mit deinem Durchgangsprüfer kannst du u.U. auch dadurch erhalten, dass die Wasserleitung mit Metallrohr in den Garten geht und die Wasserleitung über den WW-Zulauf mit der Heizung verbunden ist und die Heizung wiederum an den PE angeschlossen ist. Wenn nun irgendetwas demontiert wird kann diese Verbindung verlorengehen. Außerdem weißt du nicht, ob die Verbindung ausreichend stromtragfähig ist.
_________________
Gruß Werner
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Ampär
Master Member
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Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 149

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 17:44    Titel: Antworten mit Zitat
Aha Ok das meine ich. Also sichert man sich dadurch zweifellsfrei ab und beugt unregelmäßigkeiten vor.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 17:50    Titel: Antworten mit Zitat
Ampär hat folgendes geschrieben:
... Hauptschutzleiter (vom Hausanschlusskasten)

Achtung: Im TT-System aber nicht mit dem (PE)N verbinden.
_________________
Gruß Werner
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Ampär
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Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 149

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 18:30    Titel: Antworten mit Zitat
im tt gibt es doch auch keinen pe oder pen. da kommt nur ein n an.

bei uns kommt in der hv 3 phasen pe und n getrennt an und dann geht noch ein gg zum kreuzerder nach draußen.

das ist der anlagenerder, richtig? wozu wird der eigentlich gebraucht im tncs netz?
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 19:19    Titel: Antworten mit Zitat
Potentialausgleich (auch die Erde hat Differenzen), Stützung der Erdung (Die Garantie des VNB auf die zuverlässige Erdung stützt auch auf die Erder der Anlagen im Verbund), Ableitung (Der PE(N) darf nicht zur Ableitung von Blitzströmen oder Überspannungen genutzt werden um Gefährdungen anderer Anlagen zu reduzieren), Backup (der PE(N) könnte versagen), ...
_________________
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