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Fundamenterder (Ausführung)

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8401
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 26.02.2015 17:31    Titel: Antworten mit Zitat
Nur zur Ergänzung und Berücksichtigung:
Hier wird oft für die Bodenplatte Faserbeton ohne Bewehrung verwendet.
_________________
Gruß Werner
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AoDA_Keule
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 104
Wohnort: Hillerse/Nds.

BeitragVerfasst am: 26.02.2015 18:37    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Üblicherweise wird zwischen der Sauberkeitsschicht und dem eigentlichen Fundament eine Feuchtigkeitssperre, sprich Kunststofffollie verlegt.
In solchem Fall ist der Erder unterhalb dieser Folie innerhalb der Sauberkeitsschicht zu legen.
In diesem Fall ist V4A als Material notwendig, da hier eine ausreichende Betonüberdeckung nicht gewährt werden kann. Der Bewährungsstahl in dem darüber aufgebauten Fundament ist zusätzlich mit dem Erder zu verbinden.


Eine Folie gibts soweit ich weiß nicht. Werde aber nochmal mit dem Maurer sprechen wie der genaue Fundamentaufbau ist.

Wenn ich die Bewehrung mit dem Erder verbinde, muss doch zusätzlich noch ein Draht/Bandstahl durch die Matten gehen und alle 2m verbunden werden oder?

Im Fundament Bandstahl zu verwenden und nur die Fahne in Edelstahl auszuführen hatte ich auch schon überlegt, allerdings muss der bandstahl ja hochkant verlegt werden und das erscheint mit doch schwierig. Da ist meiner Meinung nach ein Draht einfacher zu verarbeiten. Spricht eigentlich was gegen die Verwendung von verzinktem Stahldraht?
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StGB §§ 328 Abs. 2 Pkt 3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 26.02.2015 18:53    Titel: Antworten mit Zitat
karo28 hat folgendes geschrieben:
Lass den Fundamenterder lieber weiterhin die Baufirma erstellen...

Räusper!

Eben das ist seit DIN 18014:2007 definitiv untersagt. Die Normenkoryphäen im NaBau waren bei der Annahme, dass der Fundmenterder als integraler Bestandteil der Elektroanlage generell im Gewerk Elektro besser aufgehoben ist, etwas zu optimistisch. Crying or Very sad

Moorkate hat folgendes geschrieben:
Einen Runddraht im Fundament ist mir neu, ich kenne wegen der benötigten Oberfläche nur Bandstahl. Verzinkt reicht aber völlig.

Siehe DIN EN 62305-3 Tabelle 7 und DIN VDE 0100-540 Tabelle 54.1.: Querschnitt 78 mm² bzw. 75 mm², ein 10 mm Runddraht hat 78,54 mm² Querschnitt.

Vorbehaltlich 5 cm Betondeckung ist auch blanker Stahl zulässig.
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AoDA_Keule
Master Member
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 104
Wohnort: Hillerse/Nds.

BeitragVerfasst am: 26.02.2015 20:58    Titel: Antworten mit Zitat
Dann wäre also verzinkter Runddraht und Anschlussfahnen aus Edelstahl möglich !?
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11196

BeitragVerfasst am: 26.02.2015 22:17    Titel: Antworten mit Zitat
Die Innen liegende Anschlussfahne in den Technikraum/HAR kannst du mit Ummanteltem Stahldraht ausführen. Oder eben Edelstahl. Ins Erdreich gehört V4A. Bei dem beschriebenen Aufbau macht für mich der ganze Erder im Streifenfundament momentan noch keinen Sinn ... Entweder muss da ein Ringerder um/unter das Fundament und ein Funktions-PA in die Bodenplatte (Natürlich mit min. alle 20m Umfang Verbindung zueinander), oder es kommt gleich nur einer in die Bodenplatte, wenn diese erdfühlig gebaut ist ... Ring, Maschen, alle 2 Meter an die Bewehrung. Und dann halt die Anschlussfahnen Innen und Außen abgreifen ...

Warum sich Leute mit Flacheisen abärgern ist mir jeher ein Rätsel - Runddraht lässt sich m.E. viel leichter verarbeiten. Wenn die Verdichtung es zulässt, brauch das Flacheisen übrigens nicht Hochkant stehen - Es muss sicher gestellt sein, dass der Beton allseitig umschließen kann, was bei moderner Verdichtung kein Problem darstellt i.a.R. ...
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Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 27.02.2015 08:27    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Die Innen liegende Anschlussfahne in den Technikraum/HAR kannst du mit Ummanteltem Stahldraht ausführen. Oder eben Edelstahl. Ins Erdreich gehört V4A.

Nach alter DIN 18014:2007 durften Anschlussfahnen an einen Fundamenterder noch aus NIRO oder ummantelten Stahl bestehen, nach aktueller DIN 18014:2014-03 aber nur noch aus NIRO.

Wer die Passagen beider Normausgaben zu Anschlussfahnen bei Ring- und Fundamenterdern vergleicht, wird verdutzt feststellen, dass die vertauscht wurden. Mit NIRO ist man auf der sicheren Seite und hat auch keinen Ärger mit häufig beschädigter Ummantelung.

Auf eine diesbezügliche Anfrage beim zuständigen NaBau habe ich lediglich von einem Ausschussmitglied aus dem Hause DEHN die Rüge bekommen, warum ich das nicht schon während der Einspruchsfrist vorgetragen habe. Auch im VdB hält man das für eine Verwechslung, offiziell dazu bekannt hat sich aber noch niemand.

T.Paul hat folgendes geschrieben:
Warum sich Leute mit Flacheisen abärgern ist mir jeher ein Rätsel - Runddraht lässt sich m.E. viel leichter verarbeiten. Wenn die Verdichtung es zulässt, brauch das Flacheisen übrigens nicht Hochkant stehen - Es muss sicher gestellt sein, dass der Beton allseitig umschließen kann, was bei moderner Verdichtung kein Problem darstellt i.a.R. ...

Zustimmung, mit einer Ausnahme. In unbewehrten Fundamenten, in denen das Eisen nur in Abstandshaltern fixiert ist, sind ≥ 5 cm Betondeckung nur mit hochkant eingebautem Bandstahl zu gewährleisten.
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11196

BeitragVerfasst am: 27.02.2015 10:47    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn ich in der Sauberkeitsschicht einen Ringerder aus V4A lege, habe ich sicher auf der Baustelle auch noch 2 Meter für die Anschlussfahne im HAR über und brate die da rein, ... Aber bei aller Normenliebe - dieser Passus ist absoluter Unsinn. Ein Kollege von mir hat über den verzinkten Stahl in Ermangelung an Zeit (Material zu beschaffen) dicken Schrumpfschlauch (den mit Kleber) gezogen und angeschrumpft für die Ausführung der Anschlussfahne in den HAR - Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht dauerhaft funktioniert Wink
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Dipol
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 27.02.2015 11:23    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Wenn ich in der Sauberkeitsschicht einen Ringerder aus V4A lege, habe ich sicher auf der Baustelle auch noch 2 Meter für die Anschlussfahne im HAR über und brate die da rein, ...Aber bei aller Normenliebe - dieser Passus ist absoluter Unsinn
Für eine Anschlussfahne aus Stahl mit Kunststoffmantel an einem NIRO-Ringerder wäre unlogisch die sanftere Formulierung. Very Happy

Jetzt darf man gespannt sein, ob und nach welcher Anstandsfrist ein Corrigendum folgt. So lange wie der "Irrtum" bei den Monster-PA-Querschnitten von 16 mm² Cu in der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 bei Antennendirekterdung an Blitzschutzanlagen schon andauert, sollte man sich nicht Zeit lassen.

T.Paul hat folgendes geschrieben:
Ein Kollege von mir hat über den verzinkten Stahl in Ermangelung an Zeit (Material zu beschaffen) dicken Schrumpfschlauch (den mit Kleber) gezogen und angeschrumpft für die Ausführung der Anschlussfahne in den HAR - Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht dauerhaft funktioniert Wink

Immerhin weiß der Kollege im Gegensatz zu vielen anderen, dass die Anschlussfahne nicht mehr nur noch St/tZn sein darf, was in Zeiten breit gefächerter Unkenntnis der DIN 18014 unter Maurern und Elis schon ein Fortschritt ist. Rolling Eyes
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