Elektrikforum.de
   
   
 
FAQFAQ
SuchenSuchen
MitgliederlisteMitgliederliste
ImpressumImpressum

Willkommen auf Elektrikforum.de - dem Elektro Forum zur Elektroinstallation

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unseren Seiten zu begrüßen. Die Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit sich. Um aktiv am Forengeschehen teilzunehmen und sämtliche Funktionen zu nutzen, können Sie sich jetzt hier registrieren.
Benutzername:
Passwort:


 RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin    Bookmark

Haus aus den 60ern - Potentialausgleich nachrüsten

Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
A. u.O.
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 2729

BeitragVerfasst am: 09.04.2015 21:25    Titel: E-Pfuscher will Mitleid von Profis! Antworten mit Zitat
@H&O!

Ob ich Deine Beiträge überspringen will oder nicht, musst Du schon mir überlassen.

Und wenn Andere hier im "Elektrikforum", dazu noch Profi's, trotzdem weiterhelfen obwohl Du ständig behauptest du bist kein Eli, also hast Du weder im VT noch im HAK was zu suchen, müssen die das für sich selber "verantworten", vielleicht nach derem Motto: Wer sich trotzdem "unwissentlich" in Gefahr begibt, wird Fehler machen u. kann dabei umkommen!

Mir muss u. soll es recht sein.


LG Arno.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige
Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


H&O
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 09.04.2015 22:01    Titel: Antworten mit Zitat
"T.Paul" hat geschrieben:
Der PEN ist weder geeignet noch zulässig als Erdungsleiter genutzt zu werden.

Hallo T.Paul,
ich habe wohl mal wieder den falschen Fachbegriff gewählt, obwohl unser PA über den PEN im weiteren Verlauf über das Versorgungsnetz direkt mit den Fundamenterdern der neueren Nachbarhäuser verbunden ist. Wenn es diese zusätzlichen Stützpunkte nicht gäbe, hätte unser Schutzleiter einen sehr langen Weg bis zum Generator im EON-Kraftwerk.

Es geht mir im Moment darum die VDE-Vorgabe einzuhalten, dass ein Edelstahlschornstein mit in den PA (nicht Erder) einzubinden ist. Eine Erdung ist bisher nicht vorgeschrieben, was auch in Beiträgen -z.B. "Dipol"- durchaus kritisch gesehen wird. Von dort stammt übrigens auch das Zitat:"...das möchte ich mal sehen, wie ein Bltz durch den PEN abrauscht!"

Solange unser Haus nicht mit einem eigenen Erder aufgerüstet ist, muss ich darauf vertrauen, dass Hannover, wie im Blitzatlas dargestellt, im unteren Bereich der Bitzhäufigkeit liegt.
Ich werde demnächst mal die örtlichen Gegebenheiten von Haus und Grundstück in einem eigenen Beitrag darstellen und hoffe sehr auf entsprechende Lösungsvorschläge.

Gruß H&O
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 10.04.2015 19:32    Titel: Antworten mit Zitat
H&O hat folgendes geschrieben:
Solange unser Haus nicht mit einem eigenen Erder aufgerüstet ist, muss ich darauf vertrauen, dass Hannover, wie im Blitzatlas dargestellt, im unteren Bereich der Bitzhäufigkeit liegt.

Dieses "Muss" gibt es nicht, auch in Altbauten ohne Fundament-/Ringerder kann man unverzüglich einen Erder vom Typ A nachrüsten. Primär wäre der längst vorgeschriebene Schutzpotenzialausgleich durch eine konzessionierte Elektrofachkraft zu erstellen gewesen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
H&O
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 26.04.2015 14:24    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Dipol,
zunächst danke für deine Antwort, auf die ich leider erst verspätet eingehen kann.

Dass du schreibst "...dieses muss gibt es nicht!" macht mir Hoffnung, dass es doch noch Möglichkeiten gibt, das Problem mit dem Edelstahlschornstein zu entschärfen. Im Moment endet das Teil noch unterhalb der Dachhaut und um Doppelarbeit zu vermeiden, sollten wenn möglich die Verbindungen PA, HES und noch zu errichtendem Erder -sofern gefordert- gleich blitzstromtragfähig ausgeführt werden.

Ich bin dabei die örtlichen Gegebenheiten für eine eigene Anfrage in Skizzen zusammenzustellen und hoffe sehr auf kompetente Lösungsvorschläge.

Leider werden weder vom Verkäufer und dem deutschen! Hersteller solcher Systeme umfangreiche Unterlagen zur brandtechnischen Zertifizierung bereitgestellt; zu den E-technischen Vorgaben wird kein Wort verloren. Es wäre ein leichtes gewesen in dem Schacht parallel zu dem VA-Rohr einen blitzstromtragfähigen Leiter mitzuführen, zumal die Steckmuffen sicher keinen optimalen blitzstromgeeigneten Kontakt darstellen. Nun ist der Schacht geschlossen und man muss eine Bastellösung finden, wie man wieder an das Rohr kommt Crying or Very sad .

Gruß H&O
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 26.04.2015 17:57    Titel: Antworten mit Zitat
H&O hat folgendes geschrieben:
Es wäre ein leichtes gewesen in dem Schacht parallel zu dem VA-Rohr einen blitzstromtragfähigen Leiter mitzuführen, zumal die Steckmuffen sicher keinen optimalen blitzstromgeeigneten Kontakt darstellen.

Oberstes Ziel sollte auch bei Gebäuden ohne Blitzschutzanlage sein, dass Blitze vor dem Einschlag in Dachaufbauten abgefangen und ohne gefährliche Näherungen gegen Erde abgeleitet werden. Ein Paralleldraht neben einem ES-Kamin ist ein ebenso suboptimaler Blitzeinleiter wie innen verlegte Erdungsdrähte von Dachantennen.

Diese Binsenweisheit ist bereits 1984 in der VDE Schriftenreihe 6 "Kabelverteilsysteme für Ton- und Fernsehrundfunksignale (mit Sende-Antennenanlagen) Sicherheitsanforderungen" nachzulesen.

M. Loidiller hat folgendes geschrieben:

Ein Kupferdraht von 16 mm² Querschnitt (Durchmesser = 4,5 mm) darf innerhalb und außerhalb von Gebäuden verlegt werden.
...
Grundsätzlich ist eine Verlegung von Erdleitungen außerhalb von Gebäuden gegenüber einer Verlegung im Innern vorzuziehen.

Dass auch die anderen Erdleiterquerschnitte damals innen verlegt werden durften, hat DKE-Obmann Loidiller schamhaft verschwiegen.

Die einzig logische Konsequenz, Innenableitungen mit gefährlichen Näherungen zu untersagen, ist bis heute weder in eine europäisch harmonisierte EN 50083-1 noch den letzten Entwurf der internationalen IEC 60728-11 eingeflossen. Folglich bleibt es aktuell und künftig auch nach der deutschen Normausgabe DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) dem Blitzschutzverstand jedes Installateurs vorbehalten ob er einen Antennen-Erdleiter ohne gefährliche Näherungen außen oder als Blitzeinleiter innen verlegt. Immerhin für die Ableitung einer getrennten Fangstange ist Trennungsabstand einzuhalten.

Bei allen Dachaufbauten, welche Blitzströme ins Gebäude einleiten können, ist Isolierter Blitzschutz mittels getrennter Fangstange und evtl. mit HVI-Leitungen Stand der Technik. Bei normkonformer Ausführung muss nur noch der Kaminfuß mit min. 6 mm² Cu in den PA einbezogen werden, die Verbindungen der Kaminelemente reichen für nicht blitzstromtragfähigen PA aus.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
H&O
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 26.04.2015 23:16    Titel: Antworten mit Zitat
@ Dipol,
zunächst danke für deine Stellungnahme.

Ich habe fast befürchtet, dass eine innere Ableitung nach Möglichkeit zu vermeiden ist. Auch bestätigst du meine Bedenken zu den relativ leichtgängigen Steckverbindungen der nur 0,6mm dicken VA-Rohre, im Hinblick auf ihre Blitzstromtragfähigkeit.

Wenn man über den geforderten PA hinaus etwas vernünftiges machen will, muss man wohl an eine Fangstange am Schornsteinkopf mit äußerer Ableitung zu einem noch nachzurüstenden Erder (Typ A) denken. Auch diese Maßnahme (Ableitung befestigen?) ist an der gedämmten Fassade sicher nicht einfach zu verwirklichen.

Zunächst werde ich mich also erst mal dem geforderten PA-Anschluss widmen. Eine Skizze der Anschlussoption werde ich demnachst zur Diskussion stellen.

Parallel werde ich mal Infos zu baulichem Aufwand und Kosten für eine selektive äußere Ableitung einholen.

Gruß H&O
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Seite 8 von 8

 
Gehe zu:  


Elektromaterial
Elektrikforum

Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
SITE THEMA: ELEKTROFORUM | ELEKTRO HANDWERK | E-TECHNIK | ELEKTROINSTALLATION | ELEKTRIK FORUM | ELEKTROTECHNIK
Jetzt Erklärung von Funktion oder Schaltplan einer Schaltung anfragen und aktiv im Forum fragen und antworten.
Powered by phpBB- Page generated in 0.03 seconds
Elektroinstallation Haus Sat Board Amateurfunk