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Potentialausgleich per Erdband und Erdstab nach rüsten

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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hagerRCD
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Anmeldungsdatum: 28.07.2015
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 28.07.2015 23:36    Titel: Potentialausgleich per Erdband und Erdstab nach rüsten Antworten mit Zitat
Guten Tag

Haben aktuell ein Projekt. Der Großpa baute mal
vor paar Jahren ein Haus, allerdings ohne Portential-Ausgleichschiene usw.

Hätten im Vorgarten ca. 8 x 5 Meter Humusfläche.
Dort soll das Erdband hinein und ein zusätzlicher
Erdstab dazu, wenn die Messung kein gescheites
Ergebnis bringt.
An den Potentialausgleich sollen Heizungsrohre(welche nachgerüstet werden) + alle sonstigen Metallteile.

Fragen:
1. wie tief sollte das Erdband(Zink) in den Boden.
Soll unten noch aufgekiest werden oder ist es besser,
wenn man das Zinkband hochkannt in den Boden verlegt und im Sommer evtl. noch gescheit gießt, die Fläche - weil es dort regional recht trocken werden kann.

2. Im Haus kommt eine Dachzuleitung herein zum
Zählerkasten ( 400 V/ AC )
Dort soll eine Unterverteilung gesetzt werden und der Potentialausgleich mit dem Erdband verbunden werden.


3. Darf ich die beiden Blitzableiter an den Firsenden
mit dem Potenitalausgleich verbinden oder benötige
einen extra Erder ( = Erdband, Erdspieß )

4. wie hoch darf der gemessene Ohm-Wert von der Erdschleife zur Potentialausgleichschiene sein?
Sind Ohmwerte von < 10 ohm in Lehmböden noch
akzeptabel oder knapp an der Grenze?
Ist ein Schleifen-Widerstand von < 0,5 Ohm noch
im Rahmen oder hart an der Grenze?
( habe keine Ahnung wie der Boden unterhalb der Humus_Schicht ist, ob felsig, lehmig, Splitt, k.A.



Danke
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Hallo!

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elo22
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4659
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 00:27    Titel: Re: Potentialausgleich per Erdband und Erdstab nach rüsten Antworten mit Zitat
hagerRCD hat folgendes geschrieben:
1. wie tief sollte das Erdband(Zink) in den Boden.

Kein Zink, V4A Niro.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:
Darf ich die beiden Blitzableiter an den Firsenden mit dem Potenitalausgleich verbinden oder benötige einen extra Erder ( = Erdband, Erdspieß)

Du weisst schon was Potenzialausgleich bedeutet?

Lutz
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 07:40    Titel: Antworten mit Zitat
Blitzableiter und Potentialausgleich sind 2 getrennte Systeme.

Die Verbindung des Blitzschutzes mit dem Potential gibt es nur an wenigen Stellen im Kellerbereich zur Verbindung der Blitzschutzerder mit dem Hauserder/PA
Siehe Hierzu den Blitzplaner von Dehn.

Die Unterverteilungen sollen auf der Ebene sitzen für die sie Zuständig sind.

Es wäre Gut wenn Du für die Arbeiten Dir eine Elektrofachkraft vor Ort suchst die auch die Örtlichkeiten begehen kann.
_________________
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 10:36    Titel: Antworten mit Zitat
Übrigens der Banderder wird ohne Kiesung in den Boden gelegt der soll ja schließlich eine gute Leitfähige Berührung mit der Erde haben.
Wenn der Banderder nicht reichen sollte wird dir ein zusätzlicher Stab auch nichts bringen.
erdfühlige Teile des Erders dürfen nur in V4A ausgeführt werden.

Der Blitzableiter bekommt natürlich separate Erdungen auch in V4A.
_________________
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8401
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 10:49    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Wenn der Banderder nicht reichen sollte wird dir ein zusätzlicher Stab auch nichts bringen.

Wieso das denn nicht? Ein Erdspieß von z.B. 9m, der ins Grundwasser reicht, hat doch einen ganz anderen Erdungswiderstand als ein Banderder unter dem Blumenbeet im trockenen Sand. Rolling Eyes
Im Übrigen @hagerRCD:
Weshalb Kies? Dann kannst du dein Band gleich isolieren.
Im Sommer das Bandeisen gießen? Da musste ich doch lachen. Der beste Witz seit langem.
An den Erder kommt eine Potential-Ausgleichsschiene. Von dort gehts dann an Rohrleitungen, metallische Gebäudeteile usw. und - je nach Netzsystem - an den HAK oder an die PE-Schiene.

Das sind nur ein paar Hinweise. Du solltest dir dafür eine Fachkraft holen.
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 11:27    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hatte eher vermutet, daß der Fragensteller dann so einen 2m Kreuzerder einschlagen will.
Bei einem entsprechend langen Staberder sieht das natürlich anders aus.
_________________
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Dipol
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 11:54    Titel: Antworten mit Zitat
Potenzialausgleich und Erdungsband nachrüsten wäre die bessere Überschrift gewesen.

Vorab: Bei den geplanten wesentlichen Änderungen entfällt ein "Bestandsschutz" und es ist komplett auf aktuellen Normenstand nachzurüsten.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:

Fragen:
1. wie tief sollte das Erdband(Zink) in den Boden.
Soll unten noch aufgekiest werden oder ist es besser,
wenn man das Zinkband hochkannt in den Boden verlegt und im Sommer evtl. noch gescheit gießt, die Fläche - weil es dort regional recht trocken werden kann.

Nach DIN 18014:2014 sollen Ringerder frosttief ≥ 0,7 m eingebaut werden, nach Blitzschutznorm IEC 62305 und auch nach der für Antennensicherheit maßgeblichen IEC 60728-11 sind nur ≥ 0,5 m Tiefe gefordert.

Ein trockener Erder ist weniger erdfühlig, womit sich dieser Fragenteil von selbst beantwortet.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:

2. Im Haus kommt eine Dachzuleitung herein zum
Zählerkasten ( 400 V/ AC )
Dort soll eine Unterverteilung gesetzt werden und der Potentialausgleich mit dem Erdband verbunden werden.

Die Hauserdung ist Bestandteil der Elektroanlage und Installationsarbeiten sind nach NAV § 13 konzessionierten Elektrofachkräften vorbehalten.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:

3. Darf ich die beiden Blitzableiter an den Firsenden
mit dem Potenitalausgleich verbinden oder benötige
einen extra Erder ( = Erdband, Erdspieß )

Du darfst auch da nix, denn jeder Handgriff an Blitzschutzanlagen ist vom VDE oder VdB geprüften qualifizierten Blitzschutzfachkräften vorbehalten und selbst EFK ohne Zusatzqualifizierung sind keine BSFK.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:

4. wie hoch darf der gemessene Ohm-Wert von der Erdschleife zur Potentialausgleichschiene sein?
Sind Ohmwerte von < 10 ohm in Lehmböden noch
akzeptabel oder knapp an der Grenze?
Ist ein Schleifen-Widerstand von < 0,5 Ohm noch
im Rahmen oder hart an der Grenze?
( habe keine Ahnung wie der Boden unterhalb der Humus_Schicht ist, ob felsig, lehmig, Splitt, k.A.

Die Unkenntnis ist nicht nur auf den Zustand des Bodens beschränkt, in manchen Foren wäre das Ausmaß an Unwissen ein Grund um das Thema zu schließen.

Nach Blitzschutznorm soll der Erdausbreitungswiderstand der Erdungsanlage < 10 Ohm betragen und der wird nicht gegen die in Haupterdungsschiene umbenannte PAS oder den PEN gemessen. Mindestlängen siehe unten.

elo22 hat folgendes geschrieben:
Kein Zink, V4A Niro.

NIRO ist seit 2007 zwar für Ringerder vorgeschrieben, aber Erder vom Typ A dürfen aus St/tZn bestehen und vergammeln. Es ist ein Gebot der Vernunft trotzdem NIRO zu verwenden, aber Geiz ist bekanntlich geil.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Blitzableiter und Potentialausgleich sind 2 getrennte Systeme.

Jedes Blitzschutzsystem erfordert einen Blitzschutzpotenzialausgleich und im Gegensatz zu Gebäuden ohne Blitzschutzanlage sind Schutz-(Potenzialausgleich) und Erdungsanlage stets eine Einheit.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Die Verbindung des Blitzschutzes mit dem Potential gibt es nur an wenigen Stellen im Kellerbereich zur Verbindung der Blitzschutzerder mit dem Hauserder/PA
Siehe Hierzu den Blitzplaner von Dehn.

Als Eli sollte man die aktuellen Fachbegriffe verinnerlicht haben und nicht so ein Kauderwelsch schreiben.
  • Früher übliche separate Erdspieße von Blitzschutzanlagen sind bei wesentlichen Änderungen miteinander und der Haupterdungsschiene des überfälligen Schutzpotenzialausgleichs blitzstromtragfähig zu verbinden. Siehe ABB Merkblatt # 10.
  • Baurechtlich nicht vorgeschriebene Blitzschutzanlagen können entweder im Originalzustand belassen oder demontiert werden.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Ich hatte eher vermutet, daß der Fragensteller dann so einen 2m Kreuzerder einschlagen will.

Die Mindest-Erderlängen für die Ableitungen von Blitzschutzanlagen oder Antennenerdungen betragen aber 2,5 m für Vertikalerder und 5 m für Banderder.
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karo28
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 13:34    Titel: Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:


Nach DIN 18014:2014 sollen Ringerder frosttief ≥ 0,7 m eingebaut werden, nach Blitzschutznorm IEC 62305 und auch nach der für Antennensicherheit maßgeblichen IEC 60728-11 sind nur ≥ 0,5 m Tiefe gefordert.


D.h. dann wohl man muss entscheiden ob der Ringerder als Anlagenerder für die elektrische Anlage funktioniert (dann gilt DIN 18014) oder als Erder für den äusseren Blitzschutz, (dann IEC/EN 62305) oder wenn beides, ja dann hat man ein Problem...gilt nun die höherwertige (europaweit eingefuehrte) EN/IEC mit den geringeren Anforderungen oder die geringerwertige (rein nationale) DIN18014 mit den höherwertigen Anforderungen...

hagerRCD hat folgendes geschrieben:

3. Darf ich die beiden Blitzableiter an den Firsenden
mit dem Potenitalausgleich verbinden oder benötige
einen extra Erder ( = Erdband, Erdspieß )

Dipol hat folgendes geschrieben:

Du darfst auch da nix, denn jeder Handgriff an Blitzschutzanlagen ist vom VDE oder VdB geprüften qualifizierten Blitzschutzfachkräften vorbehalten und selbst EFK ohne Zusatzqualifizierung sind keine BSFK.


Wo findet sich denn diese Vorschrift? M.W. sind Anforderungen an Blitzschutzanlagen nur in SonderbauVO definiert, im normalen EFH-Bereich gibt es keine mir bekannte Forderungen, wer eine solche Anlage errichten darf. Zumal es sich bei VDE,VdB nur um private Vereine handelt...Maximal kann eine versicherungsrechtliche Forderung nach Blitzschutzanlage gem.VdS-Richtlinie bestehen.
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hagerRCD
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Anmeldungsdatum: 28.07.2015
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 13:57    Titel: Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:

Nach DIN 18014:2014 sollen Ringerder frosttief ≥ 0,7 m eingebaut werden, nach Blitzschutznorm IEC 62305 und auch nach der für Antennensicherheit maßgeblichen IEC 60728-11 sind nur ≥ 0,5 m Tiefe gefordert.


also 0,7 m passen dann mehr als


Dipol hat folgendes geschrieben:

Die Hauserdung ist Bestandteil der Elektroanlage und Installationsarbeiten sind nach NAV § 13 konzessionierten Elektrofachkräften vorbehalten.


Du darfst auch da nix, denn jeder Handgriff an Blitzschutzanlagen ist vom VDE oder VdB geprüften qualifizierten Blitzschutzfachkräften vorbehalten und selbst EFK ohne Zusatzqualifizierung sind keine BSFK.[/quote]

Anlage steht im Ausland. Da geht es nicht so genau her.
Werde aber einen Blitzableiter-Fachmann kommen lassen.


Dipol hat folgendes geschrieben:

Die Unkenntnis ist nicht nur auf den Zustand des Bodens beschränkt, in manchen Foren wäre das Ausmaß an Unwissen ein Grund um das Thema zu schließen.

Nach Blitzschutznorm soll der Erdausbreitungswiderstand der Erdungsanlage < 10 Ohm betragen und der wird nicht gegen die in Haupterdungsschiene umbenannte PAS oder den PEN gemessen. Mindestlängen siehe unten..


kenn es halt so, dass von der Potentialausgleichschiene bis zum maximalst entfernten Punkt d. Erdbandes der Widerstand gemessen wird ( mit entsprechendem Profitester )


Dipol hat folgendes geschrieben:

NIRO ist seit 2007 zwar für Ringerder vorgeschrieben, aber Erder vom Typ A dürfen aus St/tZn bestehen und vergammeln. Es ist ein Gebot der Vernunft trotzdem NIRO zu verwenden, aber Geiz ist bekanntlich geil.


ist v2a auch brauchbar? oder nur v4a ?



ps.
Geplant ist ein Brunnenwasserbohrung. Tiefe 8 Meter bis 12 Meter.
Darf man an so ein Brunenwassertiefenborungsrohr einen Blitzschutz an
hängen oder den Potentialausgleich damit verbinden, als Zusatz?
Genutzt wird die Tiefenbohrung nur ab und zu, für die Gießanlage .

rein theoretisch. Muss ich die Metall-Handpumple auf dem Wasserrohr extra noch erden oder ist das Wasserrohr im Boden ( bis zum Grundwasser ) bereits selbst geerdet?

Danke
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Dipol
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 15:02    Titel: Antworten mit Zitat
hagerRCD hat folgendes geschrieben:
Anlage steht im Ausland. Da geht es nicht so genau her.
Werde aber einen Blitzableiter-Fachmann kommen lassen.

Die Blitzschutznorm IEC 62305 ist zwar international harmonisiert, aber bevor die Norm auch am Mittelmeer akzeptiert wird reißen vorher bei uns immer mehr die dortigen normwidrigen Montagesitten ein.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:
kenn es halt so, dass von der Potentialausgleichschiene bis zum maximalst entfernten Punkt d. Erdbandes der Widerstand gemessen wird ( mit entsprechendem Profitester )

Wenn der Banderder an beiden Punkten als Anschlussfahne heraus geführt wird ist eine Messung immer 0,xx Ohm. Übergangswiderstände an Verbindern < 1 Ohm, nach nationaler DIN 18014 die nur in D gilt < 0,2 Ohm.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:
ist v2a auch brauchbar? oder nur v4a ?

Wo St/tZn erlaubt ist, darf man selbstverständlich auch V2A verwenden. Aber V2A ist bei Erdberührung nicht sinnvoll.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:
Darf man an so ein Brunenwassertiefenborungsrohr einen Blitzschutz an
hängen oder den Potentialausgleich damit verbinden, als Zusatz?
Genutzt wird die Tiefenbohrung nur ab und zu, für die Gießanlage.

Gebäudeerdung über Wasserversorgungsleitungen war lange Zeit erlaubt und wurde untersagt, weil die Versorger zunehmend Leitungen aus Kunststoff verwenden.

Als Erder wäre dieses Rohr vermutlich sehr niederimpedant, aber auch wenn die Pumpe nur gelegentlich genutzt wird würde ich dort keine Blitzströme einleiten.

hagerRCD hat folgendes geschrieben:
Muss ich die Metall-Handpumple auf dem Wasserrohr extra noch erden oder ist das Wasserrohr im Boden ( bis zum Grundwasser ) bereits selbst geerdet?

Wenn überhaupt soll doch der (Blitzschutz-)Potenzialausgleich am Rohr und nicht die Handpumpe geerdet werden. Das wäre außerhalb von Gebäuden eine reine Fleißaufgabe.
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