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Welche Berechtigung hat die EEG-Umlage

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Frage
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Anmeldungsdatum: 31.05.2015
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 11:07    Titel: Welche Berechtigung hat die EEG-Umlage Antworten mit Zitat
Hallo,

ich möchte diese Frage mal in das Forum werfen. Letztens waren wir in Frankreich und dort bezahlt man diese Umlage nicht, genau so wenig, laut eines polnischen Kollege ,in Polen.
In Frankreich gibt es den Strom mehr als 10ct günstiger als bei uns.

mfG
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Hallo!

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Max60
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 13:06    Titel: Antworten mit Zitat
Ist doch klar. In Deutschland ist die Energiewende politisch gewollt. Die kostet halt Geld. Wobei z.B. bei der Subvention von PV-Anlagen ja schon zurückgerudert wurde. Was fehlt ist nun noch der Infrastrukturausbau..
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Alle Aussagen ohne Gewähr! Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und sollte im Zweifel lieber einen Elektriker rufen!
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 13:10    Titel: Antworten mit Zitat
Den Text habe ich verstanden aber
wo ist jetzt die Frage?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 13:56    Titel: Antworten mit Zitat
Nungut die Frage steht ja in der Überschrift.

Die EEg Umlage hat die Berechtigung den Umstieg der Energieversorgung zu finanzieren.

Wenn andere Länder meinen das verpennen zu können ist das denen Ihr Problem.
Die Kosten für die Entsorgung der Atomaren Abfälle für Frankreichs Atomstrom ist sicher, genau wie auch hier, nicht im Strompreis eingerechnet. Die Transprotwege für Strom und die Ausfallsicherheit ist in anderen Ländern bei weitem nicht so hoch wie in Deutschland, auch das kostet.

Bei uns hat man sich entschieden die Förderung öffentlich transparent auf die Stromrechnung zu schreiben. In den 70ern war das anders da hat man einfach aus dem Staatshaushalt 70ct pro kWh dazu bezahlt um die Atomkraftwerke zu finanzieren. Hat keiner gemerkt und keiner hat sich beschwert, auf jeden Fall nicht wegen des Geldes.
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Max60
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 14:11    Titel: Antworten mit Zitat
Wobei das ganze eher zwiespältig zu betrachten ist. Der enorme Anstieg an PV-Strom ist sicherlich gut für Eigenheimbesitzer die sich so ein paar Euros dazuverdienen können. Das europäische Verbundnetz jedoch leidet darunter, denn andere Staaten dürfen nun die Deutschen "Stromschwankungen" ausbaden.

Hätten das alle Länder so gemacht, wäre das Netz sicherlich schon zusammengebrochen.
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6750

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 14:12    Titel: Antworten mit Zitat
Ja und? In Norwegen bezahlst du 25% Mehrwertsteuer und in anderen Ländern gibt es eine Luxussteuer, wenn du ein Auto kaufst. Wenn der Staat Geld braucht, erfindet der überall irgendwas.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 15:25    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn das Netz solche Schwankungen nicht ausgleichen kann dann taugt es nichts. Dies ist essentielle Aufgabe dieses Netzes ansonsten kann man das auch abschaffen.

Solange noch weiterhin schlecht regelbare Großkraftwerke am Netz sind und diese auch noch weiter gebaut werden, wird das Problem bestehen. vor 40 Jahren war das möglicherweise Zeitgemäß. Ist natürlich auch eine Methode immer schön weiter diese Dinger zu bauen um dann schön die Erneuerbaren Energien als untauglich hinzustellen.

Meines Erachtens ist es sowieso für die Zukunft nicht Sinnvoll Strom über weite Strecken zu verteilen.
Es gibt genug Techniken um Strom zu Kohlenwasserstoffgas umzuwandeln und diesen damit deutlich besser zu speichern und zu verteilen.
mit dezentralen Kleinkraftwerken läßt sich dann dieses Gas viel besser bei Bedarf wieder in Strom umwandeln, vor allem weil man dann dort auch die anfallende Wärme gleich als Heizenergie mit nutzen kann.
Theoretisch bräuchte dann ein Haus nur einen Gasanschluß. Sinnvollerweise würde man dann vielleicht eher eine Gruppe von Häuser mit einer "Energiestation" versorgen.
So viel zur Zukunft das ist sicher noch in weiter Ferne, wäre aber heute schon möglich.

Als Beispielprojekt gibt bereits einen Gewerbekomplex den man ohne Stromanschluß gebaut hat, Energie wird zu 80% aus Solarstrom und 20% aus Gas über eine KWK Anlage gewonnen. War in der letzten de auch ein Beitrag darüber.
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6750

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 15:41    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:


Meines Erachtens ist es sowieso für die Zukunft nicht Sinnvoll Strom über weite Strecken zu verteilen.
Es gibt genug Techniken um Strom zu Kohlenwasserstoffgas umzuwandeln und diesen damit deutlich besser zu speichern und zu verteilen.

Das ist aber immer noch mit sehr hohen Verlusten verbunden und lohnt sich eigentlich nur, wenn dir jemand etwas dazu bezahlt für jede verbratene kWh.
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

mit dezentralen Kleinkraftwerken läßt sich dann dieses Gas viel besser bei Bedarf wieder in Strom umwandeln, vor allem weil man dann dort auch die anfallende Wärme gleich als Heizenergie mit nutzen kann.
Und im Sommer schaltest du dann den Fernseher aus, weil du keine Verwendung für die Wärme hast oder?

Für erneuerbare Energien braucht man Netze und den Bau solcher hat man jahrelang verschlafen oder mit aller Macht hinausgezögert um die Kernkraft zu stützen. Jetzt ist die *** am Dampfen. Ein guter Weg wäre die Bevölkerung zu beteiligen den überschussstrom zu verbraten, das macht aber auch keiner.
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Max60
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 15:58    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Wenn das Netz solche Schwankungen nicht ausgleichen kann dann taugt es nichts. Dies ist essentielle Aufgabe dieses Netzes ansonsten kann man das auch abschaffen.


Teilweise wird Strom ins Ausland zu Negativpreisen verkauft (d.h. wir bezahlen dafür, dass andere unseren Strom aufnehmen) weil ansonsten unser Netz überlastet wäre.

Zu anderen Zeiten müssen wir dann wieder Strom zukaufen (auch französischen Atomstrom), weil die Sonne gerade nicht scheint oder es windstill ist.

Das geht nur, weil unsere europäischen Nachbarn ihrerseits die Netze nicht auch so kaputt machen wie wir.

Zitat:
Solange noch weiterhin schlecht regelbare Großkraftwerke am Netz sind und diese auch noch weiter gebaut werden, wird das Problem bestehen. vor 40 Jahren war das möglicherweise Zeitgemäß. Ist natürlich auch eine Methode immer schön weiter diese Dinger zu bauen um dann schön die Erneuerbaren Energien als untauglich hinzustellen.


Großkraftwerke werden für die Grundlastabdeckung auch weiterhin benötigt. Weil außer Offshore-Parks liefern eigentlich kaum irgendwelche regenerativen Energiequellen kontinuierlich und planbar Strom..
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6750

BeitragVerfasst am: 24.08.2015 16:14    Titel: Antworten mit Zitat
Max60 hat folgendes geschrieben:

Teilweise wird Strom ins Ausland zu Negativpreisen verkauft (d.h. wir bezahlen dafür, dass andere unseren Strom aufnehmen) weil ansonsten unser Netz überlastet wäre.

Genau, was ich sage, warum bekomme ich den Strom in so einem Fall nicht für lau? Glaubst du ich würde mit Gas heizen für 13 Cent/kWh wenn ich Strom für 5 Cent bekäme? Und genauso würde ich mich umgekehrt beteiligen, wenn es sich denn lohnen würde. Wenn der Strom knapp ist, könnte in jedem Haus ein Blockheizkraftwerk stehen, das Strom erzeugt und den Wärmepuffer füllt, wenn es einen finanziellen Anreiz gäbe und in dem Fall für die kWh z.B. 40 Cent bezahlt würde.
So viel dezentralität will die Energielobby aber nicht.
Max60 hat folgendes geschrieben:

Zu anderen Zeiten müssen wir dann wieder Strom zukaufen (auch französischen Atomstrom), weil die Sonne gerade nicht scheint oder es windstill ist.

Was denkst du wie oft die Franzosen bei uns kaufen müssen, weil die Atommeiler abgeschaltet werden müssen wegen zu warmen Flusswasser oder zu wenig im Sommer und im Winter weil die Flüsse zugefroren sind. Trotz Abschaltung der Hälfte unserer Meiler liefern wir immer noch mehr als wir bekommen.
Max60 hat folgendes geschrieben:

Das geht nur, weil unsere europäischen Nachbarn ihrerseits die Netze nicht auch so kaputt machen wie wir.

Wir machen es nicht kaputt, wir haben nur den Ausbau verschlafen. Das ist eigentlich das Übel, das wir z.B. Strom von Nord nach Süd über die Tschechien leiten müssen, weil bei uns die Trassen fehlen.

Max60 hat folgendes geschrieben:


Großkraftwerke werden für die Grundlastabdeckung auch weiterhin benötigt. Weil außer Offshore-Parks liefern eigentlich kaum irgendwelche regenerativen Energiequellen kontinuierlich und planbar Strom..

Genau das ist falsch. Wie oben beschrieben kann man das auch dem kleinen Mann oder Kommunen überlassen. Der hat nur niemand, der auf der Leipziger Strombörse für ihn kauft und verkauft. Das ist das Problem.
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