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Blitzstromableiter Typ1 Erklärung?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 12:04    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Die Erdverbindung senkt nur etwas den Strom, der über den PEN, Wasserleitung usw. fließt.

Und ohne metallische Hauswasserzuleitungen leiten nur noch Gebäudeerder die Blitzströme dorthin wo sie hin sollen, nämlich direkt gegen Erde. Je niederohmiger die Erdungsanlagen um so wirkungsvoller werden Blitzstromeinkopplungen in die Nachbarschaft und in Gegenrichtung Überspannungen aus Einschlägen in die Nachbarschaft reduziert.

Ein vollständiger PA aller Kabelschirme und des PEN nach dem Eintritt ins Gebäude ist wichtiger als eine möglichst niederimpedante Gebäudeerdung, macht die aber nicht wirkungslos.

FAZIT: Auch wenn die vereinfachte Pauschalannahme, dass 50 % der Blitzströme über die Erdungsanlagen abfließen, Messungen und Computermodellen nicht entspricht, trägt jede Erdungsanlage zur Schadensminderung bei.

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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6755

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 12:20    Titel: Antworten mit Zitat
Stimmt, aber in erster Linie zur Schadensminderung bei den Nachbarn oder Nebengebäuden und der Strom und Telekommunikationsnetze.
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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8421
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 12:43    Titel: Antworten mit Zitat
Fentanyl hat folgendes geschrieben:
Oder du hast ein Haus ohne Erderanlage mit Elementen des äußerem Blitzschutzes, die aber nirgends Kontakt mit etwas haben. Dann sind diese Elemente wirkungslos, das entspräche exakt einem Haus ohne äußeren Blitzschutz.

Das kann ich so nicht stehen lassen. Auch ein Auto hat nirgends Kontakt mit dem Boden und doch bietet es Schutz. Ein Faradayscher Käfig braucht keinen Erdkontakt. Gefährdet bist du erst, wenn du während des Einschlags das Haus verlässt.
_________________
Gruß Werner
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Fentanyl
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 20.01.2007
Beiträge: 1755
Wohnort: Wetzlar (Hessen)

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 18:19    Titel: Antworten mit Zitat
Das ist trotzdem nicht dasselbe - dazu müssten die Blitzschutzelemente wenigstens eine Art Käfig um das Haus bilden. Ableitungen, die aber irgendwo im Nirgendwo enden, kann man sich genausogut auch sparen.

Übrigens bietet auch ein Auto keinen vollständigen Schutz, wer meint, darin sei er in jedem Fall sicher, der irrt. Das widerlegt die prinzipiellen Überlegungen zum faradayschen Käfig nicht - ein Auto ist halt eben kein idealer faradayscher Käfig.

@bigdie: Die Erderanlage snkt nicht nur die über andere Wege fließenden Ströme - sie sorgt auch für eine gleichmäßigere Verteilung. Vor allem aber stellt sie eine Sicherung der Erdanbindung dar, denn auf einen korrekt kontaktierten PEN kann man sich nun wirklich nicht verlassen - sofern es den überhaupt gibt. Wird in TT versorgt oder ein lokales TT errichtet, fällt das schonmal weg. Und außerdem sollte das Ziel in der Errichtung einer möglichst wirksamen Erderanlage bestehen und nicht darin, mit Hängen und Würgen gerade so der Norm zu entsprechen!

MfG; Fenta
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6755

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 19:03    Titel: Antworten mit Zitat
Die Leitungen bilden z.B. bei einem Fundamenterder weiße Wanne einen Käfig mit der Maschenweite 20m.

Zitat:
Vor allem aber stellt sie eine Sicherung der Erdanbindung dar, denn auf einen korrekt kontaktierten PEN kann man sich nun wirklich nicht verlassen - sofern es den überhaupt gibt.

Wie oft denn noch, selbst wenn der Pen wegbrennt, dann sucht sich der Blitz einen anderen weg am Haus vorbei. Der Käfig schützt trotzdem. Und Autos wurden schon getestet, dir passiert durch den Blitz nichts, nicht mal im Trabant mit Pappdach. Wenn du natürlich vor Schreck oder weil der Reifen platzt gegeb einen Brückenpfeiler fährst, bist du trotzdem tot.
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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8421
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 19:51    Titel: Antworten mit Zitat
Fentanyl hat folgendes geschrieben:
Übrigens bietet auch ein Auto keinen vollständigen Schutz, wer meint, darin sei er in jedem Fall sicher, der irrt. Das widerlegt die prinzipiellen Überlegungen zum faradayschen Käfig nicht - ein Auto ist halt eben kein idealer faradayscher Käfig.

Ich lerne gerne dazu. Hast du irgendwelche Quellen für diese Aussagen?

PS: Wir sprechen natürlich nicht von einem Cabrio oder einer Kunststoffkarosse.
_________________
Gruß Werner
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Fentanyl
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 20.01.2007
Beiträge: 1755
Wohnort: Wetzlar (Hessen)

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 20:15    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hab jetzt wirklich keine Lust zu suchen, aber es gab schon Fälle, wo Autos nach Einschlägen in Flammen aufgegangen sind. Warum, weiß ich nicht genau (in dem Bericht von vor einigen Jahren, an den ich mich noch konkret erinnern kann, wurde das nicht im Detail erwähnt), ich schätze mal, durch Lichtbogenbildung hat irgendwas Feuer gefangen.

@bigdie: Und was machst du mit dem Potential der Energieversorgungs- und anderer Leitungen?

MfG, Fenta
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 20:27    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Die Leitungen bilden z.B. bei einem Fundamenterder weiße Wanne einen Käfig mit der Maschenweite 20m.

Die Abstände der (Ab-)leitungen von Blitzschutzanlagen sind abhängig von der Blitzschutzklasse. 20 m sind die max. zulässige Maschenweite von Fundamenterdern bzw. dem PA-Leiter, der bei geschlossenen Wannen zusätzlich zu Ringerdern (Maschenweite mit LPS max. 10 m) verlegt werden muss.

Fang- und Ableitungen schützen ein Gebäude, können aber bei fachwidriger Unterschreitung der äquivalenten Trennungsabstände auch Blitzströme einkoppeln.

Nach IEC 62305 ist der Äußere Blitzschutz, bestehend aus Fangeinrichtungen + Ableitungen + Erdungsanlage zwingend mit dem Inneren Blitzschutz, bestehend aus Blitzschutzpotenzialausgleich mit ÜSG an allen aus LPZ 0A ein- oder austretenden Leitungen, verbunden.

Der PEN ist obligatorisch an der Haupterdungsschiene anzuschließen aber weder für eine erdungspflichtige Antennenanlage noch eine Blitzschutzanlage als Erder zulässig.

Links zur Versachlichung der Risikodiskussion im Auto und im Flugzeug.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6755

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 20:36    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
@bigdie: Und was machst du mit dem Potential der Energieversorgungs- und anderer Leitungen?

MfG, Fenta

Die liegen entweder direkt oder indirekt über Die Überspannungsableiter auf Käfigpotential, können also keine größeren Spannungen eintragen. Auch nicht anders als bei der Antenne im Flugzeug. Im Auto erledigt das das Radio und es wird dabei gleich mit erledigt. Klar können die Magnetfelder der außen fließenden Ströme auch immen geräte kaputt gehen, aber du hälst das aus, dir passiert dabei nichts.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8421
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 23.12.2015 22:09    Titel: Antworten mit Zitat
Fentanyl hat folgendes geschrieben:
... aber es gab schon Fälle, wo Autos nach Einschlägen in Flammen aufgegangen sind.

Selbstverständlich kann so ein Blitz z.B. die Reifen entzünden.
Aber davon war hier nicht die Rede.
_________________
Gruß Werner
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