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Frage zu Antennenblitzschutz

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 25.03.2016 11:19    Titel: Re: Frage zu Antennenblitzschutz Antworten mit Zitat
yourmajesty hat folgendes geschrieben:
ich würde mir gerne eine vertikale Antenne - in etwa sowas http://i219.photobucket.com/albums/cc111/bauer3dfx/Antenne.jpg - am Flachdach unseres Hauses anbringen.

Wie genau muss ich diese betreffend Blitzschutz anbinden?

Von hinten nach vorne:

Ich habe mir die Bilder erst jetzt angesehen. Der Erdungsanschluss sieht zwar ordentlich aus, die Ausführung ist aber nicht normkonform:
  • Es gibt keinen einzigen Verpress- oder Rohrkabelschuh der für handwerkliche Vor-Ort-Verpressung nach Prüfnorm für 100 kA blitzstromtragfähig zertifiziert ist
  • Auch hat die Verbindung zwischen Mast und der geerdeten Wandhalterung keine 10 cm² Kontaktfläche, weshalb im Falle eines Einschlags Funkenbildung und Einbrennungen zu erwarten sind.
  • Nach der in Deutschland für Amateurfunkantennen maßgeblichen nationalen DIN VDE 0855-300 (Amateurfunkantennen wurden schon lange aus der VDE 0855-1 bzw. den Folgenormen der Reihen EN 50083-1 und IEC 60728-11 für Haushaltsantennen herausgelöst) ist am Fußpunkt des Mastes, alle 20 m und nach der Kabeleinführung ins Gebäude ein PA von Kabelschirmen mit min 10 mm² Cu auszuführen.

Blitzschutztechnisch ist m. E. in Anlehnung an die nicht zuständige IEC 60728-11 eine Reduzierung des nach DIN VDE 0855-300 vorgeschrieben Erdungsleiter-Querschnitts von 50 mm² auf 16 mm² Cu akzeptabel, sofern denn Mastschelle und HES blitzstromtragfähig 100 kA zertifiziert und mit einem normkonformen Erder verbunden sind. Für den PA des Kabelschirms gibt es wasserdichte Schellen.

Für Funkantennen dieser Dimension sind getrennte Fangeinrichtungen kaum möglich und wären auch von der Windlastberechnung nach EUROCODE ein Problem.
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