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Erdung im Altbau nachrüsten

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Scheintod
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Anmeldungsdatum: 29.08.2016
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 10:15    Titel: Erdung im Altbau nachrüsten Antworten mit Zitat
Hallo Forum,

verzeiht bitte das hereinschneien und wenn die Frage(n) hier schon beantwortet wurden, aber auch nach längerer Suche konnte ich nichts für mich passendes finden.

Ich bin Elektroniker (aber eben kein Elektriker, da bin ich auf Expertise angewiesen) und wohne in Bayern.

Grundsituation ist ein Häuschen mit Anbau aus den 30ern (60+30m²) mit einer Scheune/Garage/Werkstatt (65m²) in 7m Entfernung.

Netztyp ist TT (beim Versorger erfragt).

Die derzeitige Elektroinstallation ist nach heutigen Maßstäben bestenfalls Katastrophal. (Nach damaligen aber auch nicht berauschend). Zählertafel ist im 1OG und Erdung kommt von "irgendwo" (war bisher nicht herauszufinden) in einem dünnen Drähtchen mit Lüsternklemme angetüdelt.

Im Endausbau soll das natürlich alles ordentlich werden und die Werkstatt soll auch mit angebunden werden. Wir sind gerade noch in der "Finde-Phase" und am überlegen was alles wie soll. Als allererstes soll aber eine anständige Erdung her. Dazu ein paar Fragen über deren Beantwortung ich mich sehr freuen würde:

1. Da nun voraussichtlich sowieso die Zufahrt (ca. 15m) aufgebuddelt wird um Gas zu verlegen will ich dort auch gleich die Erdung mit verlegen. Spricht etwas dagegen einfach 5m (oder länger?) v4a Erdungsband mit dem Gasrohr einzugraben?

2. Kann ich das Erdungsband einfach durchgehend durch eine Bohrung im Fundament führen?

3. Lohnt es sich (oder muss man sogar) eine eigene Erde für die Scheune setzen? (geplant ist da: FI-Selektiv -> 32A -> 5x6mm -> Unterverteilung mit FI)

Und nur interessehalber als Zusatzfrage: Hätte ich einen Hauserder und einen eigenen Erder an der Scheune könnte ich zwischen diesen beiden den Erdungswiderstand testen?

Besten Dank für Eure Antworten.
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8423
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 10:27    Titel: Re: Erdung im Altbau nachrüsten Antworten mit Zitat
Scheintod hat folgendes geschrieben:
Hätte ich einen Hauserder und einen eigenen Erder an der Scheune könnte ich zwischen diesen beiden den Erdungswiderstand testen?

Fangen wir mit der letzten Frage an. So einfach ist das nicht. Den Erdungswiderstand mistt man mit speziellen Erdungsmessern.
_________________
Gruß Werner
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 10:48    Titel: Antworten mit Zitat
Klar reicht so eine Messung. Immerhin kommt es beim Einsatz von FIs nicht auf Kommastellen an.
Im Prinzip ist der V4A Erder im Graben schon allemal besser als ein 1,5m Stahlzink Kreuzerder. Falls aber mal eine Antenne aufs Dach soll, dann werden andere Anforderungen fällig und bei einem Blitzschutz erst recht.
Wenn du alles neu machst, dann sollte man auch darüber nachdenken den Zählerschrank in den keller zu setzen, wenn vorhanden. Laut Tab ist das in der Regel gefordert eine Umstellung auf Erdkabel mit vorzusehen.
Schrank im Keller natürlich nur, wenn keine Hochwassergefahr dort ist.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14383
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 11:04    Titel: Antworten mit Zitat
Es macht schon Sinn der Scheune auch einen Erder zu gönnen.
Dabei muß dieser nicht separat ausgeführt wein er darf auch durchaus mit dem anderen Erder verbunden sein.
Das heitß aber nicht, daß man auf den Schutzleiter in der Verbindugnsleitung Scheune/haus verzichtet!
Der Schutzleiter muß immer mitgeführt und funktionsfähig verbunden werden.

TT Netz ist mit Erdung immer Kritisch, deswegen ist es auf jeden Fall besser mehrere Erder zu haben um die Schutzmaßnahme nicht nur auf einen stützen zu müssen.

Einführen würde ich den Erder oberhalb der Erdgleiche um nicht das Problem der unterirdischen Abdichtung zu haben.
Wen es nicht anders geht dann auch unterirdisch.

Mit V4A hast Du schon mal das richtige Material ausgewählt.
_________________
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Scheintod
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Anmeldungsdatum: 29.08.2016
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 15:33    Titel: Antworten mit Zitat
@Alle: Danke für die Antworten!

@Werner: Ich weiss. Mich hätte halt interessiert, ob man wenn man schon 2 Erder hat die weiter auseinander stehen das auch "irgendwie" für Messungen brauchen kann.

@bigdie: Schrank in den Keller ist schon geplant. Von da aus dann UV oben. Erdkabel haben wir (zum Glück).

@Octavian: Dann hab ich vermutlich etwas missverstanden. Hatte mir von der unterirdischen Einführung bessere Haltbarkeit erhofft weil ja die Korrosionsgefährdetste Stelle der Übergang Luft/Boden ist?
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14383
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 15:41    Titel: Antworten mit Zitat
V4A ist Korrosionsbeständig.
Wenn Du dort nicht irgendwelche aggressiven Säuren illegal entsorgen willst, wird V4A an keiner Stelle rosten egal ob über oder unterirdisch oder dazwischen.

Die die Übergangsstelle ist bei verzinkten Erdern nur deshalb gefährdeter weil, dort zu den korrodierenden Eigenschaften des Bodens noch der Übergang zwischen Fest und Gasförmigem Stoff ist.
Bewegungen brechen den unterirdisch dann schon total verrosteten Erder an der Übergangsstelle ab.
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karo28
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 29.08.2016 16:19    Titel: Re: Erdung im Altbau nachrüsten Antworten mit Zitat
Scheintod hat folgendes geschrieben:

1. Da nun voraussichtlich sowieso die Zufahrt (ca. 15m) aufgebuddelt wird um Gas zu verlegen will ich dort auch gleich die Erdung mit verlegen. Spricht etwas dagegen einfach 5m (oder länger?) v4a Erdungsband mit dem Gasrohr einzugraben?


Das wäre dann ein Banderder, oder Erder Typ A. Wenn der erforderliche Abstand zur Gasleitung eingehalten wird, spricht nichts dagegen.

Scheintod hat folgendes geschrieben:

2. Kann ich das Erdungsband einfach durchgehend durch eine Bohrung im Fundament führen?


Je nach vorliegenden Lastfall Wasser... ja, nein oder vielleicht.
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Scheintod
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Anmeldungsdatum: 29.08.2016
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 30.08.2016 15:34    Titel: Antworten mit Zitat
karo28 hat folgendes geschrieben:

Das wäre dann ein Banderder, oder Erder Typ A. Wenn der erforderliche Abstand zur Gasleitung eingehalten wird, spricht nichts dagegen.


Welcher Abstand wäre dass denn? Bzw. wo kann ich sowas nachlesen. Ich finde nur vorgeschriebenen Abstand zur Hausleitung bayernwerk: 100cm. (Google ist mal wieder nicht hilfreich.)
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 30.08.2016 16:06    Titel: Antworten mit Zitat
Das es da einen Abstand gibt, ist mir nicht bekannt, aber alles über Erder steht im Blitzplaner von Dehn. Diesen gibt es als Download und der kostet nichts.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 30.08.2016 16:14    Titel: Antworten mit Zitat
Scheintod hat folgendes geschrieben:
karo28 hat folgendes geschrieben:

Das wäre dann ein Banderder, oder Erder Typ A. Wenn der erforderliche Abstand zur Gasleitung eingehalten wird, spricht nichts dagegen.


Welcher Abstand wäre dass denn? Bzw. wo kann ich sowas nachlesen. Ich finde nur vorgeschriebenen Abstand zur Hausleitung bayernwerk: 100cm. (Google ist mal wieder nicht hilfreich.)


Such mal nach den "Allgemeine technische Bedingungen für den
Bau von Gasleitungen und Gasanlagen", da finden sich Angaben zu Abständen von Gasleitungen zu anderen Anlagen.
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