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Gebäudepotentialausgleich wegen Kabel Deutschland

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 13:26    Titel: Re: Gebäudepotentialausgleich wegen Kabel Deutschland Antworten mit Zitat
ViperQ hat folgendes geschrieben:
Meine Frage, reicht es, wenn ich jetzt entsprechend die Hauptwasserleitung, Gasleitung und Heizung mittels den Schellen den Kabeln zu der Potentialausgleichsschiene verbinde und diese PA-Schiene dann mit dem Erdungsstab verbinde?

Dreimal Nein:

  1. Die Herstellung des längst überfälligen Schutzpotenzialausgleichs ist nach NAV § 13 konzessionierten EFK vorbehalten
  2. An der HES muss je nach Netzform auch der PEN angeschlossen sein, lass als Nicht-EFK bloß die Finger davon!
  3. Das stillgelegte Wasserohr erfüllt zwar die Mindestanforderungen an 90 mm² Querschnitt für Tiefenerder aus St/tZn, dass das Rohr 2,5 m tief versenkt ist kann man ausschließen und dass es die für Banderder geforderten 5 m Länge einhält ist Wunschdenken.

Du weißt als normfreier Elektrobastler hoffentlich, dass das Gasrohr erst nach einem Trennstück angeschlossen werden darf?

ViperQ hat folgendes geschrieben:
Zusätzlich benötigt der Techniker von Kabel noch eine Zweifachsteckdose im Keller in der Nähe des Kastens den er setzt, was aber das leichteste ist da ich dies direkt vom darüber liegenden Zimmer nehmen soll. Wie gesagt, solche Leitungen hab ich nun schon im Zuge des Ausbaus mehrfach verlegt.

Mit Installation einer zusätzlichen Steckdose erlischt ein evtl. zu beanspruchender "Bestandsschutz" für Ausführung nach alten Normen und nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) ist der Stromanschluss auf (eine eigene Sicherung!) des Allgemeinzählers zu schalten. Das kümmert zwar auch nicht jeden Installationspartner, aber ein Stromanschluss an einen Wohnungszähler ist selbst für nicht interaktive BK-Anschlüsse normwidrig und entgegen den Vodafone/KDG-Spezifikationen.

Vodafone/KDG hält sich im Partnerhandout noch detailgetreu an die DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) und verlangt für BK-Anschluss auch einen normkonformen Erder. "Blind" zu unterstellen, dass das Rohr als Erder taugt, wäre noch optimistischer als die übliche Annahme, dass undokumentierte Fundamenterder aus mehr als nur einer Anschlussfahne bestehen.

FAZIT: Mindestens einen 2,5 m langen Tiefenerder nachrüsten lassen, besser einen aus NIRO (V4A).


Zuletzt bearbeitet von Dipol am 08.09.2016 15:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Newbie
Hallo!

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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 14:04    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
An der HES muss auch der PEN angeschlossen sein, lass als Nicht-EFK bloß die Finger davon!

Aber nicht im TT-Netz, welches dort wahrscheinlich ist.
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Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 15:46    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Aber nicht im TT-Netz, welches dort wahrscheinlich ist.


Womit du völlig recht hast, das zu beurteilen ist aber keine Aufgabe für einen fachfremden Heimwerker. Beitrag wurde editiert.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 16:06    Titel: Antworten mit Zitat
Wie gesagt, um da eine eindeutige Antwort geben zu können müsste man die Anlage kennen. Wenn es noch Altanlagenteile gibt, dann braucht man den N bzw.PEN auch auf dem Potentialausgleich. Ist es nach der Wende mal komplett neu gemacht worden, dann geht vom Potentialausgleich nur ein PE zum Stromkreisverteiler also nicht mal in den Zählerschrank, denn dort waren nur Leitungen ohne gn/ge erlaubt. Seit ein paar Jahren hat sich das wieder geändert und man hat 5 Schienen im Zählerschrank und 5-adrig- J zum Stromkreisverteiler und nur die Hauptleitung ist noch 4-Adrig-0.
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4659
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 16:29    Titel: Re: Gebäudepotentialausgleich wegen Kabel Deutschland Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:
Die Herstellung des längst überfälligen Schutzpotenzialausgleichs ist nach NAV § 13 konzessionierten EFK vorbehalten

Wie sieht es denn mit NAV § 13 bei den Kabeltechnikern aus?

Lutz
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 17:01    Titel: Antworten mit Zitat
Oder bei Heizungs und Lüftungsbauern.
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8404
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 17:08    Titel: Antworten mit Zitat
... oder GWS-Installateueren oder Schorsteinbauern?
_________________
Gruß Werner
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Strippe-HH
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1388
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 17:59    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt, um da eine eindeutige Antwort geben zu können müsste man die Anlage kennen. Ist es nach der Wende mal komplett neu gemacht worden, dann geht vom Potentialausgleich nur ein PE zum Stromkreisverteiler also nicht mal in den Zählerschrank, denn dort waren nur Leitungen ohne gn/ge erlaubt. Seit ein paar Jahren hat sich das wieder geändert und man hat 5 Schienen im Zählerschrank und 5-adrig- J zum Stromkreisverteiler und nur die Hauptleitung ist noch 4-Adrig-0.


Mit dem getrennten PE von der HES zur Stromkreisverteilung, so kenne ich das bei TT-Netzen schon lange hier im Westen.
Allerdings hat ja der Treaderöffner einen Elektriker und der muss das ja wissen wie es gemacht wird.
Allerdings so mit dem Wasserrohr, das hatte ich ja schon von Anfang an angezweifelt.
Ja und erneut äußern tut sich dieser auch nicht.
_________________
Immer das Beste draus machen
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 18:53    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Mit dem getrennten PE von der HES zur Stromkreisverteilung, so kenne ich das bei TT-Netzen schon lange hier im Westen.

Hat man aber in der Tab wieder geändert. Da geht nun eine Ader von der Potischiene zum Zählerschrank auf die PE-Schiene und vom Zählerschrank geht es 5-adrig zum Stromkreisverteiler oder den Stromkreisverteilern bei Mehrkundenanlagen. In meinem Haus kommt noch aus jeder Wohnung ein separater PE zur Potischiene. und von der Allgemeinverteilung ebenfalls.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 08.09.2016 19:07    Titel: Antworten mit Zitat
PS. die alte Regelung hatte auch durchaus ihren Sinn. Wenn du im Zählerschrank einen Schluss zwischen einem Außenleiter und der PE Schiene machst, dann fließt ein der Strom einzig über den Erder und das bei einer 63 oder 80A Vorsicherung. Bei einem Erdübergangswiderstand von 5 Ohm fließen keine 50A. Die vorgeschaltene Sicherung kann also nicht auslösen.
Deshalb wollte man früher im Zählerschrank keinen PE haben, wenn TT-Netz ist. Das hat man jetzt wahrscheinlich geändert, um weitgehend gleiche Installation bei TN und TT zu haben und einen Wechsel der Netzform einfacher zu machen (vermute ich zumindest)
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