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Vodafone KD Potentialausgleich

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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linebraker
Newbie
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Anmeldungsdatum: 20.09.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18.10.2016 19:38    Titel: Vodafone KD Potentialausgleich Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

im Rahmen meines Hausumbaus hat mir der Elektriker vor drei Jahren auch eine Poti-Schiene gesetzt und die entsprechenden Dinge daran angeschlossen.
Nun bekomme ich demnächst KAbel Deutschland, die ja den Anschluss von HÜP und Verstärker an den Pot-Ausgleich vorschreiben. Bis zum HÜP lege ich nun 15 Meter 10mm2 um dort noch eine Schiene zu setzen, an die dann die KD-Geräte drankommen.

Sehe ich es richtig, dass es dabei nicht wirklich groß was zu beachten gibt, da ja prinzipiell nur zwei Geräte an den Potentialausgleich dabei kommen.
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Newbie
Hallo!

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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 18.10.2016 21:16    Titel: Antworten mit Zitat
Entsprechend DIN EN 62305-3 sind Verbindungen von Potentialausgleichschienen in mindestens 16mm² Kupfer auszuführen. In Anbetracht der künftig steigenden Anforderungen an Blitz- und Überspannungsschutz auch im Wohnungsbau ist dies fachgerecht zu beachten.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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H&O
Master Member
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Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 18.10.2016 21:25    Titel: Antworten mit Zitat
Das Thema wäre auch für mich interessant.

Bei der Aktivierung eines bereits vorhandenen Kabelanschlusses durch Kabeldeutschland wurde direkt beim HÜP eine dezentrale kleine Potischiene gesetzt und diese an einen von dem Monteur in der Nähe geschlagenen Kreuzerder angeschlossen.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieser ca. 14m von der HES angeordnete zweite Erder sinnvoll/zulässig? ist, oder ob es nicht besser ist, die kleine Schiene von dem Kreuzerder abzuklemmen und direkt mit der HES in der Nähe des HAK zu verbinden.

Würde dafür der bei geschützter Verlegung üblicherweise eingesetzte Querschnitt von 6mm² ausreichen?

Gruß H&O

PS.: Ich sehe gerade, dass T-Paul die Frage nach dem Querschnitt inzwischen schon beantwortet hat.

Allerdings sind mind.16mm² nicht so einfach in ein vorhandenes Leerrohr einzuziehen Crying or Very sad . Als Alternative bietet sich an, die Verbindung der dezentralen Schiene unter Einbeziehung des vor Ort vorhandenen Kreuzerders mit einem NYY außen um die Hausecke herum bis zum Hausanschluss zu realisieren.
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 02:36    Titel: Antworten mit Zitat
H&O hat folgendes geschrieben:

Bei der Aktivierung eines bereits vorhandenen Kabelanschlusses durch Kabeldeutschland wurde direkt beim HÜP eine dezentrale kleine Potischiene gesetzt und diese an einen von dem Monteur in der Nähe geschlagenen Kreuzerder angeschlossen.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieser ca. 14m von der HES angeordnete zweite Erder sinnvoll/zulässig? ist, oder ob es nicht besser ist, die kleine Schiene von dem Kreuzerder abzuklemmen und direkt mit der HES in der Nähe des HAK zu verbinden.

Wie schon xmal in div. Foren geschrieben müssen alle Erder verbunden sein. Hier sieht man mal wieder die Qualifikation dieser "Fachleute". Ich bzweifle immer mehr das diese das nach NAV §13 überhaupt dürfen.

Lutz


Zuletzt bearbeitet von elo22 am 19.10.2016 16:54, insgesamt einmal bearbeitet
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elo22
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 02:39    Titel: Re: Vodafone KD Potentialausgleich Antworten mit Zitat
linebraker hat folgendes geschrieben:
Nun bekomme ich demnächst KAbel Deutschland, die ja den Anschluss von HÜP und Verstärker an den Pot-Ausgleich vorschreiben. Bis zum HÜP lege ich nun 15 Meter 10mm2 um dort noch eine Schiene zu setzen, an die dann die KD-Geräte drankommen.

Keine Schiene setzen nur ausreichend langes 4 mm², wenn überhaupt.

Lutz
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linebraker
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.09.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 04:44    Titel: Antworten mit Zitat
Bin mir nun nicht mehr sicher, wieviele Geräte an den Poti müssen. Ich habe nur noch 10mm2 Kabel hier, daher wollte ich das verlegen. Wenn HÜP und Verstärker in den Potientialausgleich mit aufgenommen werden müssen, reicht ja nicht nur das eine KAbel, daher meine Frage zur zweiten Schiene.
Oder gibt es da eine Alternativmöglichkeit?
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techniker28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 1349

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 07:01    Titel: Antworten mit Zitat
http://www.solarservice.net/wp-content/uploads/2013/04/Bltzschutz-und-Erdung1.pdf
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 08:21    Titel: Antworten mit Zitat
linebraker hat folgendes geschrieben:
Sehe ich es richtig, dass es dabei nicht wirklich groß was zu beachten gibt, da ja prinzipiell nur zwei Geräte an den Potentialausgleich dabei kommen.

T.Paul hat folgendes geschrieben:
Entsprechend DIN EN 62305-3 sind Verbindungen von Potentialausgleichschienen in mindestens 16mm² Kupfer auszuführen. In Anbetracht der künftig steigenden Anforderungen an Blitz- und Überspannungsschutz auch im Wohnungsbau ist dies fachgerecht zu beachten.

Im Prinzip ja und nicht nur nach der Blitzschutznorm.

Es gilt zu unterscheiden zwischen:
  • Blitzstromtragfähigen Potenzialausgleich (Min.-Querschnitt 16 mm² Cu)
  • Schutzpotenzialausgleich (Min.-Querschnitt 6 mm² Cu)
  • Zusätzlichen Schutzpotenzialausgleich

Zur Einbindung von HÜP und BK-Komponenten in einen geerdeten Schutz-PA hätte ein Mindestquerschnitte von 4 mm² (ungeschützt) und 2,5 mm² (geschützt) gereicht.

Für die Erdung einer Dachantenne und zum Blitzschutzpotenzialausgleich mit einer Blitzschutzanlage ist nach IEC 60728-11 bekanntlich min. 16 mm² Cu gefordert, für den PA von aber nur die reduzierten Querschnitten für zusätzlichen Schutz-PA.

Welche besonderen Gründe gibt es denn, dass der Erder an der PAS und nicht an der HES gesetzt wurde? Zwischen einem abgesetzt eingebauten Erder und der HES würde auch ich nur min. 16 mm² Cu verwenden.
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linebraker
Newbie
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Anmeldungsdatum: 20.09.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 10:05    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habe leider keine Ahnung welche Voraussetzungen KD an den PA knüpft.
Ich versuche jetzt mal die Technik Firma die im Auftrag von KD arbeitet zu kontaktieren, um zu wissen ob mein 10mm2 reicht.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1065

BeitragVerfasst am: 19.10.2016 11:50    Titel: Antworten mit Zitat
linebreaker, du brauchst dich nicht selbst um diese Dinge kümmern.
KD beauftragt ein Firma mit der Installation, was für dich kostenlos ist, diese installiert alles was dazu gehört.

Bei mir wurde eine Klemmverbindung gesetzt, auf welcher in 2,5mm² die Schutzleiter zusammengeführt werden, auch die Zuleitung zum PA.

Ichselbst habe damit überhauptnichts zu tun.

Hier ein Bild:


Gruß
_________________
http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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