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Entstörkondensator und Ferritringkern für LED Strahler

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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casio86
Newbie
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Anmeldungsdatum: 16.10.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 25.10.2016 21:11    Titel: Entstörkondensator und Ferritringkern für LED Strahler Antworten mit Zitat
Guten Abend liebe Leute,

ich habe eine kurze Frage und zwar habe ich einen 50W LED Strahler, diesen wollte ich gerne entstören, da er mir das WLAN, DLan und den Radioempfang kräftig beeinträchtigt.

Nun habe ich diesen

Entstörkondensator 2x
http://www.*e321*.de/itm/Miflex-KSPPZ-10-2-X1-Y2-Kondensator-Entstorkondensator-0-1-uF-0-0027-uF-/282057103461?hash=item41abe9d865:g:ZgwAAOSwMNxXUYCE

und diesen

Ferritringkern
http://www.*e321*.de/itm/281058422917?_trksid=p2060353.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

erworben und verbaut.

Die Störungen sind nun geringer.

Gibt es eine Möglichkeit noch weiter zu entstören?

Ist der Ferritringkern und die Kondensatoren gut, oder gibt es hochwertigere Produkte, mit denen ich mehr erreiche?

Vielen lieben Dank für eure Hilfe

Lieben Gruß
Andre
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Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 31.10.2016 08:39    Titel: Antworten mit Zitat
Wie wär es mit einer hochwertigeren Leuchte?

Mit den von Dir vorgenommenen Änderungen in der Leuchte erlischt die Produkthaftung des eigentlichen Herstellers.
Die Haftung für Das Produkt übernimmst dann Du.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1079

BeitragVerfasst am: 31.10.2016 10:42    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habe dir zwar schon in deinem ersten Thread ergiebig Auskunft gegeben.

Jedoch, wenn du nicht selbst basteln willst, dann kaufe dir solch ein fertiges Produkt: http://www.*e321*.de/itm/Netzfilter-Entstoerfilter-6A-125-250V-Filter-F-82-/171205041798

Wenn das dann immernochnicht reicht, dann schmeisse die Lampe weg.

Gruß
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Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 31.10.2016 10:58    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hätt die Leuchte sofort zurückgeschickt wegen groben Mängeln.
Genauer gesagt hätte ich mir erst gar nicht so einen billigen Mist gekauft denn ich bin zu arm um mir billige Produkte leisten zu können.
_________________
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Uwe Mettmann
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.03.2013
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 02.11.2016 05:50    Titel: Antworten mit Zitat
@casio86

Entsorge die Leuchte, denn du hast mit vertretbaren Aufwand keine Chance das Teil so zu entstören, dass es nicht mehr im WLAN-Frequenzbereich stört.

Der fertige Filter hilft vielleicht, um die PLC-Störungen und Radiostörungen zu beseitigen, bei WLAN bringt er aber nicht viel.

Diese Leuchte würde ich aber auch aus Sicherheitsgründen nicht betreiben, denn wenn der Hersteller die EMV-Anforderungen so massiv ignoriert, dass es ein Breitbandstörer bis in den GHz-Bereich ist, dann kann man sich wohl kaum darauf verlassen, dass er die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen beachtet. Entsprechend gefährlich kann diese Leuchte sein.

Hier gibt es nur eine Möglichkeit, sich eine vernünftige Leuchte zu kaufen.


Gruß

Uwe
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Sparky
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1079

BeitragVerfasst am: 02.11.2016 07:28    Titel: Antworten mit Zitat
Uwe Mettmann hat folgendes geschrieben:
Entsorge die Leuchte, denn du hast mit vertretbaren Aufwand keine Chance das Teil so zu entstören, dass es nicht mehr im WLAN-Frequenzbereich stört.


Wie kommst du zu dieser Erkenntnis?
Worauf basiert deine Behauptung?

Gruß
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Uwe Mettmann
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.03.2013
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 02.11.2016 08:52    Titel: Antworten mit Zitat
Sparky hat folgendes geschrieben:
Wie kommst du zu dieser Erkenntnis?
Worauf basiert deine Behauptung?

Nehmen wir an, die Störungen werden über die Leitungen abgestrahlt. Du kennst doch bei alten Autos die UKW-Antenne auf dem Kotflügel, die war etwa 80 cm lang. Dies ist dann auch eine ideale Länge für eine gut Abstrahlung oder Empfang in diesem Frequenzbereich und 75 cm sind es für 100 MHz. Wenn man die Frequenz erhöht, muss man die Länge umgekehrt proportional verringern, also hätten wir als gute Antennenlänge bei 2,4 GHz ca. 3 cm. Wenn also das Kabel vom Filtermodul zum Vorschaltgerät 3 cm oder länger ist, werden von dem Stück Kabel schon ein Großteil an Störungen im 2,4 GHz Bereich abgestrahlt. Also muss das Kabel geschirmt werden (wobei das Anbinden des Schirms ein Problem ist) oder die paar cm Leitungen müssen mit Ferritperlen versehen werden.

Nun gut, dann sind da aber noch die sekundären Leitungen, die ja auch Störungen aussenden können. Im Kurzwelle- oder gar im UKW-Bereich ist das noch nicht so kritisch, weil die Leitungen nicht lang genug sind, um die Störungen optimal abzustrahlen. Anders sieht es im 2,4 GHz Bereich aus. Also müssen diese Leitungen auch noch gefiltert werden. Hier bieten sich z.B. 100 pF Durchführungskondensatoren an und wenn das nicht reicht, Ferritperlen davor (also innerhalb des Gehäuses).

Also, natürlich geht es, das Teil zu entstören, dass sicher auch WLAN nicht mehr gestört wird, aber mit was für einen Aufwand für eine 25,- € Leuchte. Daher auch meine Aussage, dass dies mit einem vertretbaren Aufwand nicht möglich ist.

Das Einzige was man probieren kann, sind mehrere Ferritperlen auf den primären und sekundären Leitungen, direkt da, wo die Leitungen aus dem Gehäuse kommen. Das wird die Störungen nicht beseitigen aber etwas reduzieren. Ich schätze bei etwas Glück um ca. 6 dB bei 2,4 GHz aber mehr als 10 dB sind nicht drin. Lohnt sich dieser Aufwand, wenn dann noch ein Filter für den unteren Frequenzbereich eingebaut werden muss?


Gruß

Uwe
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1079

BeitragVerfasst am: 02.11.2016 09:15    Titel: Antworten mit Zitat
Moin,
ich denke mal, daß deine Behauptungen in keinster Weise nachvollziehbar sind.

Ich denke nichtnur, sondern kann dir auf Grund einer Messung nachweisen, daß keinerlei Frequenzen im GHz-Bereich erzeugt werden.

Ich gehe davon aus, daß diese Störungen im WLAN nur zustande kommen, weil der Router über die Netzversorgung mit deutlich niedrigeren Frequenzen gestört wird.

Gerade die Fritzbox ist da besonders empfindlich und hält die geforderte Störstrahlungsfestigkeit nicht ein.

Dieses Problem ist bekannt und wird in anderen Foren auch heftig diskutiert.

Das grösste Problem für solche Router sind z.B. Inverter der Solar-Technik.
So manches Solar-Dach erzeugt über seine Grid-Tie Inverter einen Störnebel der häuserübergreifend wirksam ist. Diese Störungen werden über die Netzversorgung verteilt.
Nur, die meisten Gestörten wissen garnicht woher die Störung kommt.

AVM, der Hersteller der Fritzbox, reagiert da auch sehr empfindlich. Die tun alles, damit solche Meldungen nicht breit getreten werden.

Man ist nur allzuschnell bereit zu behaupten, das wäre Chinaschrott, dabei sind deutsche Produkte, keinen Deut besser.

Gruß
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Uwe Mettmann
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.03.2013
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 02.11.2016 09:25    Titel: Antworten mit Zitat
Sparky hat folgendes geschrieben:

Ich gehe davon aus, daß diese Störungen im WLAN nur zustande kommen, weil der Router über die Netzversorgung mit deutlich niedrigeren Frequenzen gestört wird.

Gerade die Fritzbox ist da besonders empfindlich und hält die geforderte Störstrahlungsfestigkeit nicht ein.

Das ist dann natürlich eine andere Ursache. Diese Empfindlichkeit der Fritzbox war mir nicht bekannt und ist eigentlich traurig für das Teil, da es dann wohl auch den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht.

Mich hat schon sehr gewundert, dass die Leuchte bis in den GHz-Bereich stören soll.

Danke für die Info.


Gruß

Uwe
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1079

BeitragVerfasst am: 02.11.2016 09:43    Titel: Antworten mit Zitat
Google mal nach den Stichworten "Störstrahlung Fritzbox".

Da gelangst du zu den unterschiedlichsten Foren die über Störeinstrahlung berichten.

Besonders schlimm trifft es Leute die in der Nähe eines LTE-Mastes wohnen, denn auch über die Luft sind diese Fritzboxen für fremde HF sehr anfällig.

Eines ist klar, die Fritzbox hält die amtlich geforderte Störeinstrahlungsfestigkeit nicht ein.
Soviel nur zu "deutscher Wertarbeit".

Man sucht halt manchmal auf der falschen Seite nach den Störungen.

Gruß
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