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KFZ Strom begrenzen Problem

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 09:55    Titel: Antworten mit Zitat
bw-man hat folgendes geschrieben:
Es soll die Referenz Spannung reduziert werden.

Der technische Hintergrund bei dem Luftmassenmesser ist, das je mehr Luft durch geht, desto höher geht die Spannung. Im Original Sauger zustand ist es ja OK. Aber nun mit einer Kompressor (Turbo) Aufladung, geht natürlich mehr Luft durch als vorher. Darum steigt die Spannung über den Grenzwert von 4,5 Volt drüber, was dann auf dauer das Innenleben vom Lmm zersört, weil es zu heiß wird.
Darum muss man es vor dem Lmm begrenzen. Aufgabenstellung ist eigentlich einfach. Einfacher kann ich es nicht erklären, warum, weshalb, wieso.

Ich habe auch das Yenka Tool probiert, und meine Platine exakt nachgebaut. Es ist seltsam das es bei der Simulation nicht funktioniert. Aber in der Praxis doch funktioniert. Programm fehlerhaft ?

Das mein Vorhaben möglich ist, weiß ich, weil die es im KFZ Tuner Bereich auch so machen. Leider machen die daraus ein nationales Geheimnis.


Lapidare Frage: kann an dem Gerät, das die Referenz-Spannung erzeugt, kein niedrigerer Wert eingestellt werden. In deiner Zeichnung hast du angegeben 1-5V, also muss dort doch eine Einstellmöglichkeit vorhanden sein ==> eventuell ein Potentiometer Question

Das wäre doch die ideale Lösung ...
.
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Hallo!

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bw-man
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 28.11.2016
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 09:55    Titel: Antworten mit Zitat
Die Motorsteuerung passe ich danach auf dem Chip wieder an. Das kann ich selbst.
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bw-man
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 28.11.2016
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 09:59    Titel: Antworten mit Zitat
das wo die 1 bis 5 Volt herkommen, ist das Motorsteuergerät. Das kann man leider nicht verändern. Das sind feste Werte, die Anhand der Luftmenge Berechnet werden, und dem Entsprechend die Spannung raus gibt.
Ein Poti hatte ich auch einmal drin mit 511 ohm eingestellt. Hier ist aber das Problem, das bei 1 Volt Leerlauf, nur 0,92 Volt angekommen sind. Was dann auch zu Fehlermeldungen kommt, weil das zu tief ist. Daher ist es wichtig, ihn glauben zu lassen, das er von 1 bis 4,3 Volt ist.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1110

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 10:22    Titel: Antworten mit Zitat
bw-man hat folgendes geschrieben:

Am Anfang wenn 1 Volt kommt, wäre das ungünstig, wenn da nur 0,3 V raus kommt. Das passt nicht mit Benzin Luft Gemisch dann.
echt diese hier ?
https://www.conrad.de/de/si-gleichrichterdiode-diotec-1n4001-do-204al-50-v-1-a-162213.html

da steht 50 V.

Kannst Du eine Skizze machen ?


Wie ich schon sagte, diese 0,7V werden nur von der Betriebsspannung abgezogen.

Das heißt, die resultierende Steuerspannung ist nur prozentual kleiner.

Ja, diese Diode. Die 50V bedeuten Sperrspannung, solche Spannungen kommen in deinem Auto ja nicht vor.
Du betreibst die Diode in Flussrichtung.

Die Durchlassspannung, sogen. Drop-Spannung ist die Spannung die bei leitender Diode verlustig geht.

Du schleifst die Diode einfach in Durchflussrichtung vom Steuergerät zum LMM ein.

Zu deinem Verständnis: Diese Dropspannung ist abhängig vom Material der Diode. Einfache Siliziumhalbleiter haben da 0,7V.

Es gibt auch Dioden die weniger haben, das sind z.B. Schottky- oder Germaniumdioden. Selbige liegen so um 0,3V.

Gruß
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 10:58    Titel: Antworten mit Zitat
Wie ich schon sagte,

die "Vorwärtsflußspannung" der Diode ist eine Funktion des durch sie hindurchfließenden Stromes.

Bei kleinen Stromwerten sinkt die Spannung unter die hier gebetsmühlenartig wiedergekäuten 0,7 Volt.

Elektroniker, die eine Dioden-Kennlinie deuten und verstehen können, wissen um dieses physikalische Verhalten!

Lieber Fragesteller, du hast richtig erkannt, dass eine Diode auch bei dem unteren Wert von 1Volt diesen reduzieren würde, was du ja bekanntlich nicht haben möchtest.

Allerdings frage ich mich, warum du deine angeblich funktionierende Schaltung nicht einfach zum Einsatz bringst, und damit dann basta mit dieser Diskussion.

Laut Abbild in der PDF-Datei versorgt die Referenzspannungsquelle eine Transistor-Schaltung, die ein Heizelement (Widerstand?) enthält, wodurch sich eventuell das Warmwerden des Gerätes erklärt ... Wink
.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1110

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 11:15    Titel: Antworten mit Zitat
Vielleicht habe ich da was falsch verstanden.
Ich habe deinen Eingangspost nochmal sorgfältig durchgelesen.
Du schreibst:
Also es kommt aus ein Steuergerät 1 Volt (Leerlauf) bis 5 Volt (Vollgas) raus. Geht einmal durch den LMM durch. Und kommt mit 1 bis 5 Volt beim Steuergerät wieder an.

Ich ging davon aus, daß die Versorgungsspannung des LMM 5V, respektive 4,3V beträgt und dieser dann in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz eine Steuerspannung zurück an das Steuergerät schickt.

Wenn dem nicht so ist und das Steuergerät eine variable Spannung zum LMM schickt und diese auch wieder so zurück kommt, dann frage ich mich, was macht der LMM mit dieser Spannung?

Irgendetwas stimmt bei deiner Beschreibung nicht.

Nach meinem Verständnis wird im LMM ein Heizdraht mit Strom gespeist, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz verändert.
Diese Änderung wird zurück ans Steuergerät gemeldet welches proportional zum Luftdurchsatz die Einspritzdüsen steuert.

Du hast also eine Speisespannung und eine Steuerspannung.

Klär mich bitte auf.

Gruß
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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 11:30    Titel: Antworten mit Zitat
Sparky hat folgendes geschrieben:
Vielleicht habe ich da was falsch verstanden.
Ich habe deinen Eingangspost nochmal sorgfältig durchgelesen.
Du schreibst:
Also es kommt aus ein Steuergerät 1 Volt (Leerlauf) bis 5 Volt (Vollgas) raus. Geht einmal durch den LMM durch. Und kommt mit 1 bis 5 Volt beim Steuergerät wieder an.

Ich ging davon aus, daß die Versorgungsspannung des LMM 5V, respektive 4,3V beträgt und dieser dann in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz eine Steuerspannung zurück an das Steuergerät schickt.

Wenn dem nicht so ist und das Steuergerät eine variable Spannung zum LMM schickt und diese auch wieder so zurück kommt, dann frage ich mich, was macht der LMM mit dieser Spannung?


Irgendetwas stimmt bei deiner Beschreibung nicht.

Nach meinem Verständnis wird im LMM ein Heizdraht mit Strom gespeist, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz verändert.
Diese Änderung wird zurück ans Steuergerät gemeldet welches proportional zum Luftdurchsatz die Einspritzdüsen steuert.

Du hast also eine Speisespannung und eine Steuerspannung.

Klär mich bitte auf.

Gruß


Arrow Hier stimme ich "SPARKY" absolut zu!

Für mich sieht es so aus, als habe der Fragesteller das Schaltbild aus der PDF-Datei falsch "interpretiert".

Eventuell wurde durch seine "merkwürdigen" Schaltungen beim Experimentieren der Heizungsteil beschädigt.

Das erzeugte Steuersignal wird aus der 12V Versorgungsspannung generiert.

Vermutlich drehen wir uns im Moment im Kreis ...

Bin demnächst außer Haus, also von mir vorerst keine weiteren Kommentare.
.
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bw-man
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Anmeldungsdatum: 28.11.2016
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 12:25    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Nach meinem Verständnis wird im LMM ein Heizdraht mit Strom gespeist, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz verändert.
Diese Änderung wird zurück ans Steuergerät gemeldet welches proportional zum Luftdurchsatz die Einspritzdüsen steuert.

Genau so ist das auch richtig. Wenn ich Vollgas gebe, werden die 5 Volt auch erreicht. Wo dann der Heizdraht weiter erwärmt wird, und zu heiß wird. Und indem man die Spannung künstlich niedrig hält, kann man das durchbrennen verhindern. Weil er denkt, das da ja nicht soviel Luft durch geht kommt, also muss er nicht soviel heizen.
In einer anderen Bosch Beschreibung steht, das ein Lmm nie mehr als 4,5 Volt haben darf. Der Arbeitsbereich ist eigentlich von 1 bis 4,2 Volt normaler weise.
@Patois: meine Platine würde ich ja gern so einbauen. Nur weiß ich nicht, welches Kabel ich wo Anschließen muss. Das ist das Urproblem. Darum frage ich ja.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1110

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 13:26    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habs immer noch nicht verstanden.
Du schreibst, das Steuergerät schickt einen variablen Heizstrom....soweit so gut.

Aber wie geschieht die Rückmeldung ans Steuergerät?
Der Luftstrom bewirkt ja etwas an dem Heizdraht, kühlt ihn ab, was die Rückmeldung entsprechend verändert.
Wenn aber Hin- und Rückstrom gleich sind, gibt es ja kein Messergebnis.

Egal jetzt, konzentrieren wir uns mal auf den variablen Heizstrom:
Den könntest du auf folgende Art begrenzen:



Eine solche Zenerdiode bekämst du hier: https://www.reichelt.de/Z-Dioden-1-3W/ZD-4-3/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=2994&ARTICLE=23087

Bei einem Vorwiderstand von 10 Ohm, wäre die Diode mit 0,3W belastet, im Leerlauf, was völlig in Ordnung wäre.

Allerdings bewirkt der Heizstrom ebenfalls einen Spannungsabfall am Vorwiderstand, das müsstest du mal messen und den Vorwiderstand entsprechend anpassen. Möglich, daß er mit 10 Ohm zu groß ausgelegt ist.


Gruß
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bw-man
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Anmeldungsdatum: 28.11.2016
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 29.11.2016 13:36    Titel: Antworten mit Zitat
es gibt noch die Rückleitung vom LMM zum Steuergerät. Habe ich mal eingezeichnet. Daher weiß er dann, was gemessen wurde.

[img]https://s17.postimg.org/45kd4zgjf/lmm4.jpg[/img]
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