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FI vor Schaltschrank

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Automatisierung, Gebäudesystemtechnik & Elektronik
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ww
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 27.11.2016
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22.12.2016 14:39    Titel: FI vor Schaltschrank Antworten mit Zitat
Hallo,

ist es eigentlich nötig die Zuleitung zu einen Schaltschrank mit einem FI abzusichern ?
In meinem Fall ist im Hauptverteiler ein FI 63 A 0,5 A, dann 3 Neozed-Sicherungen 63 A, dann 10 m 16 mm² Zuleitung 5 adrig zum Schaltschrank. Im Schaltschrank erstmal Hauptschalter, gekoppelt mit Phasenwächter, Drehfeldüberwachung, Überspannungsschutz...
dann wird für jeden Verbraucher (10 * 15 KW Motoren) von der Sammelschiene erst mal über einen FI, dann Motorschutz und Sanftanlauf der Strom abgenommen. Da sind 0,5 A FI verbaut.
Die SPS und Nebenverbraucher haben einen eigenen FI 0,03 A, da ja dort auch eine Steckdose und Beleuchtung drauf hängt.
Hatte heute den Fall, das einer der Motoren einen Kurzschluß hatte, aber nicht der FI im Schaltschrank oder der Motorschutz sprach an wie gedacht, sondern der FI im Hauptverteiler, was natürlich die Gesamtanlage stillegte.
Ach ja, es war der Motor mit der asymetrischen Stromaufnahme, nach den ich schon mal gefragt hatte, nun ist´s ja klar das der getauscht wird.

Vielen Dank für Anregungen, die ich meinem Anlagenbauer dann weitergeben werde.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8426
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 22.12.2016 14:41    Titel: Antworten mit Zitat
2 FIs hintereinander sind nie selektiv, wenn der erste kein selektiver FI ist.

Ob die Zuleitung einen FI benötigt, hängt auch von der Netzform ab.
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14387
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 22.12.2016 15:35    Titel: Antworten mit Zitat
Bei einem Kurzschluß löst kein FI aus, nur bei Erdschlüssen.

Sofern keine selektiven Typen verwendet werden kann man würfeln welcher FI auslöst.

Ob in der Zuleitung schon ein FI erforderlich ist, hängt auch davon ab ob es z.B. eine Feuergefährdete Betriebsstätte ist, oder auch interne Festlegungen im Betrieb zur Gefahrenreduzierung.

Wenn dann gehört dort ein selektiver Typ hinein.
Bei Betrieb von Frequenzumformern sind Typ B FIs zu verwenden.

Um schleichende Isolationsschäden frühzeitig zu erkennen würde sich ein Meßgerät mit RCM Diagnose empfehlen.
Natürlich kostet das Geld (UMG 96RM-E + Wandler ca 1k€ + Einbau) und es muß auch jemand sich die Mühe machen die Meßwerte zu kontrollieren und zu vergleichen.
_________________
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 22.12.2016 19:27    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Bei einem Kurzschluß löst kein FI aus, nur bei Erdschlüssen.

.

Achja wie war das in dem anderen Tread ein Fi ist kein Erdschlusswächter !!! Selbst ein Leiterschluss interessiert den Nicht!
Noch mal zum Verständniss ein Erdschluss ist laut Definition eine unerwünschte Verbindung eines aktiven Leiters mit der Erde.
Durch die gewollte Verbindung des Sternpunktes oder eines Leiters mit der Erde entsteht eine Erdverbindung . Im TT-Netz oder TN-C-Netz kannst du die gewollte Erdung als eingebauten Erdschluss also ersten Fehler betrachten! Jeder weitere Erdschluss wirft dann weil zweiter Fehler den FI, sofern der Fehlerstrom groß genug ist !
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14387
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 30.12.2016 09:36    Titel: Antworten mit Zitat
Was willst Du mit dem Durcheinanderwerfen von völlig verschiedenen Netzformen hier jetzt bewirken?
Hier geht es um ein TN oder ein TT System. Beides sind Systeme mit geerdetem Neutral oder Nulleiter und somit Erdbezug.

Bei Verbindung eines beliebigen Leiters mit Erde löst der FI aus.
Beim Neutralleiter erst bei Leistungsabnahme.
Einen FI als "Erdschlußwächer" zu verwenden ist hier nie erwähnt worden. Was ein Erdschlußwächer sein soll ist nicht so wirklich klar ich vermute es ist eine Isolationsüberwachung gemeint, welche in einem TT oder TN System nichts verloren hat.
Lediglich wurde von mir vorgeschlagen ein RCM Analyse Gerät zu verbauen, was sehr gut in der Lage ist sich verändernde Isolationswiderstände über die Messung von Fehlerströmen auf zu zeigen.
_________________
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8426
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 30.12.2016 11:11    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Bei Verbindung eines beliebigen Leiters mit Erde löst der FI aus.

Richtig; sofern sich die Verbindung hinter dem FI befindet.
Zitat:
Beim Neutralleiter erst bei Leistungsabnahme.

Richtig; im TT-Netz kann sich die Abnahme vor oder hinter dem FI befinden.
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14387
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 30.12.2016 14:44    Titel: Antworten mit Zitat
Das kann auch beim TN System passieren.

Ausschlaggebend ist bei beiden Netzen die Höhe der Last sowie der Widerstand zwischen N und PE, der beim TN deutlich niedriger ist als beim TT.
_________________
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