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EMV Problem nach Photovoltaik Bau?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Zigma
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Anmeldungsdatum: 01.02.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 11:34    Titel: EMV Problem nach Photovoltaik Bau? Antworten mit Zitat
Und eine menge Kopfzerbrechen... Hallo zusammen, die Firma für die ich arbeite, hat eine Maschine bei einem Kunden aufgebaut. Dieser klagt seit einiger allerdings über Stör-Impulse innerhalb seiner Anlage.

Nach mehrfachem hin und her und überhaupt, sind wir drauf gestoßen, dass es begann, als "nebenan" eine Photovoltaik Anlage hoch gezogen wurde. Außerdem, je schlechter das Wetter, desto besser seine Produktion. Ist für mich ein absolutes Novum sowas.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wie würde man da ran gehen, um exakt festzustellen das es die Einspeisung/Zuleitung ist? Und würde/könnte ein Netzfilter für 3 Phasen 400V im Schaltschrank helfen hierbei das Problem in den Griff zu bekommen?

Ich bin als Elektriker zwar recht erfahren, aber in Punkto EMV doch noch etwas unbeholfen.
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Anmeldungsdatum: 24.01.2013
Beiträge: 2146

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 11:41    Titel: Antworten mit Zitat
Wem gehört die Voltaikanlage? Ich würde den VNB kontaktieren, falls die Anlage nicht Euch gehört.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14363
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 11:57    Titel: Antworten mit Zitat
Netzanalyse durchführen und nach Oberwellen suchen.
Den Betreiber der Solaranlage auf die Störungen hinweisen, möglicherweise hat der Wechselrichter einen Defekt.

Nicht desto Trotz sollte man sich vor solchen Störungen schützen, wenn man Anlagen hat die darauf empfindlich reagieren.
Dafür gibt es entsprechende Netzfilter.
Auch eine kontinuierliche Messung der Netzqualität über z.B. ein Janitza 512 sollte man durchführen.
Da diese Meßgeräte die Werte speichern lassen sich dann auch zeitliche Verläufe dazu ermitteln.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Zigma
Newbie
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Anmeldungsdatum: 01.02.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 12:14    Titel: Antworten mit Zitat
Ne ne, die Anlage gehört weder uns noch dem Kunden. Also wären der VBN und der Betreiber der Photovoltaik Anlage dafür ebenfalls zuständig... Hmm... Ok, also erstmal Netzanalyse...

Ich glaube, wenn ich meinem Chef die Anschaffung eines Janitza 512 vorschlage, wird er mich lachend aus seinem Büro werfen XD Gibt es keine "einfachere" Möglichkeit Oberwellen ausfindig zu machen? Mein Vorgesetzter ist leider ein etwas übereifriger BWLer. Wenn er nichts handfestes hat, was er in eine Flipchart rotzen kann, hat er ganz schnell schlechte Laune XD

Gibt es denn etwas, dass ich beim Kauf eines Netzfilters beachten sollte (außer Strom und Spannung, ist klar)? Würde es dann reichen, einen direkt nach der Hauptsicherung des Schaltschranks zu installieren, oder muss auch beim Einbau etwas beachtet werden?
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6733

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 12:34    Titel: Antworten mit Zitat
Zigma hat folgendes geschrieben:

Gibt es denn etwas, dass ich beim Kauf eines Netzfilters beachten sollte (außer Strom und Spannung, ist klar)? Würde es dann reichen, einen direkt nach der Hauptsicherung des Schaltschranks zu installieren, oder muss auch beim Einbau etwas beachtet werden?

Ich weis ja nicht, um was für eine Maschine es geht, aber bei vielen ist ein Netzfilter schon drin.
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Zigma
Newbie
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Anmeldungsdatum: 01.02.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 12:47    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Zigma hat folgendes geschrieben:

Gibt es denn etwas, dass ich beim Kauf eines Netzfilters beachten sollte (außer Strom und Spannung, ist klar)? Würde es dann reichen, einen direkt nach der Hauptsicherung des Schaltschranks zu installieren, oder muss auch beim Einbau etwas beachtet werden?

Ich weis ja nicht, um was für eine Maschine es geht, aber bei vielen ist ein Netzfilter schon drin.


Nicht bei uns, definitiv. Sonst hätten wir den ganzen Spaß jetzt wohl nicht Very Happy
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14363
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 13:17    Titel: Antworten mit Zitat
Man kann da nicht einfach irgendeinen Netzfilter einbauen.
Erst mal muß man ermitteln was der Filtern soll und auch in welcher Menge.
In Anlagen verbaute Netzfilter dienen ausschließlich zur Herausfilterung der von der Anlage selbst verursachten Störungen.

Ich würde dam mal von jemanden messen lassen der sich sehr gut damit aus kennt.
z.B. ein unabhängiges Ingenieurbüro.
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karo28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 13:20    Titel: Antworten mit Zitat
Zigma hat folgendes geschrieben:
bigdie hat folgendes geschrieben:
Zigma hat folgendes geschrieben:

Gibt es denn etwas, dass ich beim Kauf eines Netzfilters beachten sollte (außer Strom und Spannung, ist klar)? Würde es dann reichen, einen direkt nach der Hauptsicherung des Schaltschranks zu installieren, oder muss auch beim Einbau etwas beachtet werden?

Ich weis ja nicht, um was für eine Maschine es geht, aber bei vielen ist ein Netzfilter schon drin.


Nicht bei uns, definitiv. Sonst hätten wir den ganzen Spaß jetzt wohl nicht Very Happy


Um nachzuweisen, das der Fehler nicht in der Steuerung/Antrieb eurer Maschine liegt, werdet ihr aber nicht umhinkommen, die Netzqualitaet der Kundenanlage zu dokumentieren. Netzfilter muessen auf die zu erwartenden bzw. vorhandenen Störfrequenzen ausgelegt sein. Eigentlich dienen Netzfilter in einer Maschine ja dazu, Rueckwirkungen der Maschine auf das vorgelagerte Netz zu begrenzen. Auch interessant in diesem Zusammhang ist der Aufbau der Netzfilter, Ableitströme, Rückspeisefaehigkeit... usw.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6733

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 13:34    Titel: Antworten mit Zitat
Zigma hat folgendes geschrieben:


Nicht bei uns, definitiv. Sonst hätten wir den ganzen Spaß jetzt wohl nicht Very Happy

Das kann auch andere Ursachen haben. aber solange das geheim ist, um was für eine Maschine es geht, ist es schwer etwas zu sagen.
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Zigma
Newbie
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Anmeldungsdatum: 01.02.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01.02.2017 13:43    Titel: Antworten mit Zitat
Erstmal danke euch allen für die zahlreichen und flotten Antworten.

Au weia *Kopf kratz* das wird alles doch um längen "umfangreicher" als gedacht. hatte ja gehofft irgendwie relativ einfach an der Einspeisung was zu messen und dann gegebenenfalls einen Filter "von bis" zwischen zu klemmen. Aber das erfordert wohl doch mehr Analyse als gedacht. Gefällt mir gar nicht, aber was will man machen.

Ok ok, fassen wir mal zusammen... Werde erst veranlassen, dass sich der Netzbetreiber und der Betreiber der Photovoltaikanlage dahinter klemmen. Sollen die sich erstmal darum kümmern. Wenn was gescheites bei rum kommt, gut für uns. Wenn nicht, heißt es, ein anderes Unternehmen zu beauftragen, das den Fall für uns genauer analysiert und uns ggf. mit allen nötigen Analysen und Daten versorgt. Bestenfalls sogar mit einer Lösung
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