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Mythos Fachkräftemangel - Gejammere auf der Hanovermesse

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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1892

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 07:29    Titel: Mythos Fachkräftemangel - Gejammere auf der Hanovermesse Antworten mit Zitat
Man kann dies abgedroschene Märchen bald nicht mehr hören, aber in jede Kamera jammern die Industrievertreter ihr Leid vom (nicht) existenten Fachkräftemangel.
Und wenn ich an meine eigenen Erfahrungen denke und die Zeitung aufschlage, wo hauptsächlich Zusteller, Zeitungsausträger und Lageristen im gewerblichen Bereich gesucht werden frage ich mich: Sind unsere Politiker so leichtgläubig und glauben dran?
Mir könnte jedesmal die Hutkrempe hochgehen, wenn solch ein hochbezahlter Industrievertreter Gelegenheit bekommt, sein Gesicht in die Kamera zu halten und dieses Leid zu klagen. Schade das es kein Berührungsfernsehen gibt.
Warum stellen die sich mit ihren Kameras nicht mal auf den Fluren von den Arbeitsämtern und der Arge hin, wo die Leute völlig resignieret haben, weil die nichts bekommen oder bei den LAB's anheuern müssen.

Was wir hier in großen Teilen von D haben ist ein Fachstellenmangel

mfG
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Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 07:43    Titel: Antworten mit Zitat
Ich weiß ja nicht wo Du zu Hause bist, aber im Großraum Frankfurt findest Du kaum einen Elektriker, außer Du machst massive Abstriche an der Qualifikation.
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Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Sparky
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 08:24    Titel: Antworten mit Zitat
Alles eine Frage des Lohn-Niveaus.

Wenn man keinen gescheiten Lohn zahlen will, dann gibt es einen Mangel.

Die Industrie jammert und deren Lobbyisten labern den Politikern die Ohren voll, nur damit sie billige Arbeitskräfte bekommt.

Da wo adäquate Löhne gezahlt werden, gibt es auch keinen Mangel.
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kaffeeruler
Inventar
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Anmeldungsdatum: 01.01.2008
Beiträge: 3090
Wohnort: Oldenburg(Oldb)

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 08:26    Titel: Antworten mit Zitat
Generell kann man weder pro noch Contra sagen und man muss die Faktoren mit einbeziehen wie Löhne, Ausbildungsstand usw.

Zitat:
Du machst massive Abstriche an der Qualifikation


Hausgemachte Probleme, wenn ich mir die Praktische Prüfungen ansehe die z.B als Mechatroniker gefordert werden lache ich mich schlapp
Und es fallen noch immer welche durch
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Wir geben nur Hilfestellungen und keine Garantie
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 08:34    Titel: Antworten mit Zitat
Qualifikation ist vor allem auch etwas was man sich selbst erarbeiten muß.
Von Abgeschlossener Ausbildung abgesehen, liegt es an der Fachkraft selbst, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, Fachartikel zu lesen und zu verstehen.
Ich spreche dabei nicht von Weiterbildungen die man sich nicht selbst erarbeiten kann wie AuS, Schaltberechtigungen, etc.

Mir sind schon "Fachkräfte" unter gekommen die keinen Schaltplan lesen konnten.
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karo28
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 11:20    Titel: Re: Mythos Fachkräftemangel - Gejammere auf der Hanovermesse Antworten mit Zitat
Moorkate hat folgendes geschrieben:
Man kann dies abgedroschene Märchen bald nicht mehr hören, aber in jede Kamera jammern die Industrievertreter ihr Leid vom (nicht) existenten Fachkräftemangel.
Und wenn ich an meine eigenen Erfahrungen denke und die Zeitung aufschlage, wo hauptsächlich Zusteller, Zeitungsausträger und Lageristen im gewerblichen Bereich gesucht werden frage ich mich: Sind unsere Politiker so leichtgläubig und glauben dran?


Vielleicht musst du mal die Zeitung wechseln...oder in diesem neumodischen Dings da suchen, "Indernett" oder wie das heisst.
Oder erwartest du, das die Firmen in der "Haus Hof und Garten" und im Gratis-Discounter-Magazin nach Fachkraeften suchen?
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1409
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 16:14    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Ich weiß ja nicht wo Du zu Hause bist, aber im Großraum Frankfurt findest Du kaum einen Elektriker, außer Du machst massive Abstriche an der Qualifikation.

So ist es in Hamburg allerdings auch nicht anders.
Mein vorheriger Arbeitgeber bei denen ich Krankheitsbedingt und wegen Frührente ausscheiden musste der sagt das gleiche, wir bekommen keine Leute.
Und warum?
In Zeiten wo wenig zu tun war und die Arbeitslosigkeit hoch, da wurden viele entlassen und heutzutage wo sich das Blatt gewendet hat da rollen die Arbeitgeber schon vor jedem den roten Teppich aus der sich bewirbt.
Und was vorher gekündigt wurde die haben bestimmt woanders was bekommen und sitzen dort wieder fest im Sattel.
-oder sie sonnen sich in der Sozialen Hängematte und kassieren Hartz 4.
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1892

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 20:47    Titel: Re: Mythos Fachkräftemangel - Gejammere auf der Hanovermesse Antworten mit Zitat
karo28 hat folgendes geschrieben:

Vielleicht musst du mal die Zeitung wechseln...oder in diesem neumodischen Dings da suchen, "Indernett" oder wie das heisst.
__#_Oder erwartest du, das die Firmen in der "Haus Hof und Garten" und im Gratis-…-Discounter-Magazin nach Fachkraeften suchen?

-Ich weiß wovon ich spreche. bei uns sind seit der Bundeswehrreform zig hochqualifizierte Arbeitsplätze in der BW-nachen Industrie weggefallen, meiner gleich mit. Ich bin E-Dipl-Ing und habe Testumgebungen für entsprechende Systeme entwickelt und sehr sehr gutes Geld verdient. Ich spreche fliessend Englisch und gut Dänisch, bin weder faul oder arbeitsscheu.

Habe gedacht - kein Problem, mit deiner Quali und Sprachenkenntisse findest du schnell was neues, aber Pustekuchen. Mit 30 hätte ich wahrscheinlich nur irgendwo anrufen brauchen und schon einen neuen Job gehabt, mit Ü50 aber wurde ich voll vom Latenten Altersrassismus nicht nur getroffen, sondern regelrecht verprügelt. Entweder bist du noch zu jung und wirst in Kettenpraktikas gehalten oder bekommst nichts mehr, weil man zu den Ü45er gehört. Von wegen Fachkräftemangel, es sind zu wenige 30-45 Jährige, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen! Mit diesen Scheuklappen findet man auch schwerlich welche. Das es so schlimm ist, dass habe ich auch nicht erwartet.

Ich habe so einiges durchmachen dürfen. Von sklavenhafter Leiharbeit, Versuch der Selbsständigkeit, bis hin zur Dunkelarbeit, um die Familie über das Wasser zu halten und das Haus nicht zu verlieren.
Und ich wünsche allen, die HARTZ4 als eine von der Allgemeinheit finanzierte Hängematte sehen, dass sie sich auch mal hineinlegen dürfen. Man wird merken, wie tief die gespannt ist und wenn man aus größerer Höhe hineinfällt, diese schnell auf den Boden durchschlägt.

Aber ich war auch mal so drauf: 'Schwarzarbeit igitt - ist Sozialbetrug' und 'Wer arbeiten will, findet was'. Das sehe ich heutzutage völlig anders, die meisten machen es aus blanker Not heraus oder nicht den ganzen Tag zu hause abhängen zu müssen, um beschäftigt zuz sein. Die da oben bereichern sich auch mehrfach, in dem sie sich gegenseitig irgendwelche Posten zuschieben, leider ist das auch noch völlig legetim.

Zudem ist es hier oben an der Nordseeküste auch dünn mit Industrie, selbst die Windkraft bingt kaum was und wird jetzt auch weniger. Aber auch in HH wo ich mich hinbeworben habe, fast nur Absagen oder total unverschämte Angebote von 2,2k brutto. Wenn man die doppelten Kosten abzieht, dann bleibt nichts mehr. Aber es wird ja auch nicht gefördert, da jede Region die Industie bei sich behalten möchte. Dabei wären hier ausreichend Fachkräfte, billige Mieten und Grundstückspreise und Strom im Überfluss. Lieber baut man aber teure Trassen gen Süden Crying or Very sad

mfG
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kaffeeruler
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Anmeldungsdatum: 01.01.2008
Beiträge: 3090
Wohnort: Oldenburg(Oldb)

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 21:31    Titel: Antworten mit Zitat
Laughing Laughing

Zitat:
Mit 30 hätte ich wahrscheinlich nur irgendwo anrufen brauchen und schon einen neuen Job gehabt, mit Ü50 aber wurde ich voll vom Latenten Altersrassismus nicht nur getroffen,


Viele Firmen suchen Leute die gerade ne Fam gegründet haben, evtl noch mit Haus an der Backe..
Die lassen sich unter druck setzen da sie ne menge zu verlieren haben

alte Säcke die abgewichst genug sind und sich damit net unter Druck setzen lassen od Junge Leute die noch keine Fam haben können verweigern od widersprechen

Wenn man dann noch 0 schimmer hat ist die Chance groß ne Position zu erreichen.
Man ist Formbar, bedingt dadurch das man 0 schimmer hat macht man das was Chef einen Vorgaukelt und wenns auffliegt biste der xxx und wirste weg gelobt

Es gibt aber auch Firmen wo noch Leute mit Hirn oben sitzen, da werden dann die MA gepflegt und entsprechend der Leistungen, Wissen usw eingestellt


Aber ich wurde auch schon mit 35 aufgrund meines hohen Alters abgelehnt..
Aber zumindest waren sie begeistert von meiner Berufserfahrung Rolling Eyes
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Strippe-HH
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1409
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 21:36    Titel: Antworten mit Zitat
Auch so ein Beispiel:
Ich hatte in der Baustelle einen Zeitarbeiter ( damals 63) ausgebildeter Elektriker gehabt der ist mit der Bahn immer von Heide/Holstein nach Hamburg gependelt nur um zu arbeiten.
Aber wenn man alle seine Unkosten abzog hatte er zum Leben noch weniger wie ein Hartz4-Empfänger gehabt.
Aber so ist es in unseren Sozialstaat - arm trotz Arbeit.
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