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Mythos Fachkräftemangel - Gejammere auf der Hanovermesse

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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LED_Supplier
Inventar
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Anmeldungsdatum: 09.03.2013
Beiträge: 697

BeitragVerfasst am: 26.04.2017 22:36    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Gejammere auf der Hanovermesse


Das Thema hatten wir doch schon mal mit dir? Das Gejammere von dir geht auch auf die Nerven. Ich glaube, damals war die Schlussfolgerung, dass du einfach nicht bereit bist, deinen A..... zu bewegen.

Die Bundeswehr ist nicht mehr da, wird auch nicht mehr kommen, also warum bleibst du dort noch?

Du kannst in ganz Deutschland, in der ganzen EU sogar arbeiten, wo liegt dein Problem?. Und ja, es gibt Arbeitgeber, die noch Leute mit 57 Jahre einstellen (uns z.B.). Und nein, Arbeitgeber gehen nicht irgendwo hin, nur weil dort eine Windmühle steht.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6698

BeitragVerfasst am: 27.04.2017 04:57    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Qualifikation ist vor allem auch etwas was man sich selbst erarbeiten muß.

Wenn die Betriebe Mangel haben, brauchen sie doch nur auszubilden. Und wenn das Betriebsklima passt und der Lohn stimmt, dann gibt es auch keinen Mangel.
Wenn ich aber nichts tue und einen 20 Jährigen Facharbeiter mit 10 Jahren Berufserfahrung suche und ihm den Mindestlohn zahlen will, dann wird es den nicht geben.
Und solange das mit dem Geld nicht klappt und man als Eli Geldmäßig noch unter dem dümmsten Maurer auf der Baustelle liegt, wird sich die Lage im Handwerk nicht bessern.
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1882

BeitragVerfasst am: 27.04.2017 06:54    Titel: Antworten mit Zitat
LED_Supplier hat folgendes geschrieben:
....
Das Thema hatten wir doch schon mal mit dir?....


Nicht ganz, aber in ähnlicher Form, als Hr. 'Torfmann' die Absetzung des Mod forderte.
Aber darf einfach nicht müde werden, immer darauf hinzuweisen, dass wir keinen Fachkräftemangel haben, wenn dieses Märchen vorgetragen wird und von den Personalentscheidern insbesondere Ältere massenhaft diskriminiert werden.

Wenn 'Ausländer' per se auf Grund ihrer Herkunft als 'minderwertig, faul, schmarotzend, etc' tituliert werden, wurde man das mit Recht 'Rassistisch' nennen.

Wenn 'Ältere' per se auf Grund ihres Alters als 'weniger wert, lernunwillig, krankheitsanfällig etc' tituliert werden, ist das in Ordnung so und die hohe Politik lässt sich auf das Lied des 'Fachkräftemangels' ein. Aber wo ist der Unterschied, beide Gruppen werden in Massen ausgegrenzt

Im ersten Fall ruft der (ext) B-Präsi zum 'Marsch der Anständigen' auf, im zweiten schüttelt er solchen Altersrassisten reihenweise die Hand.

Was wir nicht brauchen ist ein weiteres Förderprogramm 55+ oder soetwas. Damit wird nur Geld verbrannt und die Statistik geschönt. Wir brauchen endlich eine offene Diskussionskultur, was das gesellschaftliche Ziel 'Gleicher Lebensumstände' und 'Gesellschafgftliche Anteilnahme' bedeutet. Arbeit und faire Entlohnung gehört nun mal dazu.

mfG
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Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1388
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27.04.2017 16:00    Titel: Antworten mit Zitat
Moorkate hat folgendes geschrieben:

Wenn 'Ältere' per se auf Grund ihres Alters als 'weniger wert, lernunwillig, krankheitsanfällig etc' tituliert werden, ist das in Ordnung so und die hohe Politik lässt sich auf das Lied des 'Fachkräftemangels' ein. Aber wo ist der Unterschied, beide Gruppen werden in Massen ausgegrenzt

Unsinn.
So manche Arbeitgeber hatten sich wieder dazu besonnen auch ältere Mitarbeiter einzustellen die ab 50+ sind.
Und das machen die nicht nur deswegen weil sie Eingliederungshilfen von der AFA dafür bekommen.
Die ältere Generation der Arbeitnehmer ist oft Zuverlässiger, verlässlicher und auch Motivierter als so mache Jüngere die öfters krank sind oder öfters mal den "blauen Montag" machen.
Ich konnte mich jedenfalls in meiner zeit als Bauleitender Monteur auf die älteren Kollegen besser verlassen als auf jüngeren.
Und was Migranten anbetrifft, ich hatte viel Polnische und auch Russische Arbeitskollegen auf meinen Baustellen gehabt und da waren immer 9 von 10 Arbeitskollegen zuverlässig und fleißig und von den "Wodkaabhängigen" da hatte ich mich auch schnell wieder getrennt und mein Arbeitgeber natürlich auch.
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Immer das Beste draus machen
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1882

BeitragVerfasst am: 28.04.2017 07:46    Titel: Antworten mit Zitat
Strippe-HH hat folgendes geschrieben:

Unsinn.
So manche Arbeitgeber hatten sich wieder dazu besonnen auch ältere Mitarbeiter einzustellen die ab 50+ sind.
Und das machen die nicht nur deswegen weil sie Eingliederungshilfen von der AFA dafür bekommen.

Das habe ich auch nicht behauptet, dass jeder so denkt. Bei kl. inhabergeführten Betrieben steht die Person im Vordergrund und was man kann - weniger das Alter.

Ich bin natürlich paar mal zum Vorstellungsgesprächen eingeladen worden, also wurde vorher nicht auf Grund des Alters aussortiert. Bei den Mittelständlern ist es in der Masse aber so. Großbetriebe gibt es bei uns einfach nicht, generell zu wenig Innovative Betriebe. Das hätte aber politisch schon längst angefasst werden müssen.

Irgendswann hat man diese wenigen abgegrast und sich dann auf unpassende Stellen beworben, weil man gegenüber dem Arbeitsamt welche nachweisen muss. Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn und bläht auch nur den Bewerbungseingang in den Personalabteilungen auf und dann fangen die an ganz schnell zu sortieren, anstatt sich Zeit für jede zu nehmen.
Oder weiter weg, aber selbst in HH war es zu dem Zeitpunkt (2008-10) nicht möglich für faire Konditionen unterzukommen. Meinen jetzigen Job als Schulhausmeister habe ich ja auch nur durch Glück bekommen, da ich damals an der Schule ehrenamtlich die IT betreut habe, der alte Hausmeister dann dauerkrank war und ich für ihn erst mal so eingesprungen bin.
Ich habe sogar bei den Bauhof einen Nebenjob als Betriebselektiker begonnen (Auf Lohnsteuerklasse 6, weil die Stadt keinen Minijob wollte), um auf diese Position hineinzurutschen, wenn der alte Elektriker in Rente geht. So als Einstieg - und das ich zeigen konnte, dass ich es drauf habe.
Stattdessen hat die Stadt aus Kostengründen den kompletten Bereich ausgegliedert und ext. vergeben. Ich sollte sogar noch die Fremdfirma einarbeiten, aber das habe ich nicht gemacht und den Nebenjob fallen lassen.
Mittlerweile hat die Stadt auch die Grünanlagen komplett vergeben - ich brauche mich darum an der Schule auch nicht mehr kümmern, es sieht aus wie Hulle und ich habe Zeit ohne Ende. Mitarbeitermotivation sieht anders aus!

Und das dass Handwerk schlecht Nachwuchs findet, ist doch Hausgemacht. 2006-2010 wurde doch weniger ausgebildet und heutzutage hat die Branche ein mächtiges Imageproblem.
Das tatsächliche Berufsbild der einzelnen Gewerke hat sich doch in den letzten Jahren total gewandelt und der Umgang mit den Mitarbeitern ist rauer geworden.
Was hier im Februar zur Ausbildungsmesse an unserer Schule präsentiert wurde, enspicht irgendein Ideal, welches vor Ort gar nicht mehr stattfindet. Warum sind Azubis heutzutage immer häufiger auf überbetriebliche Ausbildunglehrgänge? Da in den Betrieben viele ausbildungsrelevante Tätigkeiten nicht mehr verrichtet und somit vermittelt werden.
Und wer meint die Jugendlichen tippen nur noch rum und halten keinen Kontakt untereinander, der ist auf den Holzweg. Es spricht sich doch rum, wenn z.B. lernende und ausgelernte 'Elektroniker für Gebäude- und Systemtechnik' früh morgens nach HH gekarrt werden, dort ein Neubau nach dem anderen im Fliesband machen und abends spät nach hause kommen. Und richt fett Kohle gibt es auch nicht mehr dafür.

Und mit 40-50 bist du kaputt. Ich kenne genug aus meiner Alterskohorte, die auf irgendetas umgeschult wurden, da die 'Rücken' oder 'Knie' oder sonst körperlich aufgebraucht sind.
Da können die noch so große Plakate 'Kollege gesucht' an die Firmenwagen kleben.

Ich gebe den Jugendlichen an unserer Schule, wenn wir uns unterhalten, auch nur noch den Tip: "Wenn ihr was im Kopf habt, geht weiter zur Schule oder lerne was man in vierzig Jahren auch noch machen kann"

mfG
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1388
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28.04.2017 17:50    Titel: Antworten mit Zitat
-- und als ich vor 15 Monaten mit 62 Jahren krankheitsbedingt wegen Rheumatoider Arthritis vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden musste und in die Frührente ging, da sagten langjährige Kollegen zu mir, das wird auch zeit du hast lange genug deine Knochen dafür hingehalten.
_________________
Immer das Beste draus machen
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