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Hörmann Garagentorantrieb Ecomatic defekt

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Dschings
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Anmeldungsdatum: 08.05.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 08.05.2017 19:02    Titel: Hörmann Garagentorantrieb Ecomatic defekt Antworten mit Zitat
Hallo,

mein Garagenöffner Typ Hörmann Ecomatic macht seit einiger Zeit Probleme. Zuerst zeigte die LED im Taster durch Blinken den Fehlercode Antriebsfehler an. Dies ließ sich dann beheben, in dem ich die Tordaten gelöscht habe, und den Antrieb anschließend neu anlernen konnte. Danach funktionierte der Antrieb dann wieder für ca. 2-3 Wochen, bis wieder der Fehler "Antriebsfehler" angezeigt wurde. Der Antrieb lässt sich aber nicht mehr neu Einlernen. Drücke ich den Taster, fährt das Tor für ca. 5 cm hoch, und bricht dann abrupt ab. Drücke ich dann noch mal den Taster fährt es in die andere Richtung, auch ca. 5 cm. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Tor in die Antriebskette eingehängt ist oder nicht. Den Motor selber, und eine Blockade in der Tormechanik schließe ich aus. Wenn ich externe 24 V an den Motor gebe, zieht dieser das Tor ohne Problem auf.
Meiner Meinung nach liegt das Problem im Bereich Drehzahlsensors, welcher in dem Schneckengetriebe verbaut ist. Wie ich im Internet gefunden habe, ist das ein Hallsensor. Ich habe auch noch ein 2. Garangentor mit identischem Antrieb. Ziehe ich dort das Kabel von dem Sensor, verhält es sich genauso wie das defekte Tor. Die Frage ist jetzt nur, was ist genau defekt?

1. Wird überhaupt noch ein magnetischer Impuls in der Nähe des Sensors erzeugt? Entfernt man den Sensor, sieht man von unten die Schneckenwelle. Ich verstehe nicht so ganz, wo da der Magnet sein soll.

2. Ist der Sensor selber defekt? Der sitzt auf einer kleinen Platine, ca. 1 x 3 cm, welche von unten angeklippt wird.

3. Ist es ein Fehler auf der Steuerplatine selber. Oft sind es ja defekte Elkos. Auf der Platine sind auch 2 Elkos vorhanden, die sehen allerdings nicht wie normale Elkos aus. Ist ein Metallgehäuse. Aufgebläht ist da auch nichts.

Hat schon mal jemand ein dieses Problem gehabt, oder Idee was es sein könnte? Ansonsten bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als die Komponenten des noch funktionierenden Antriebs mal auszubauen, und nacheinander in dem defekten Antrieb zu testen.
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Leprechaun
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 08.05.2017 19:57    Titel: Antworten mit Zitat
Der Sensor funktioniert mit magnetischem Fluß und tastet die Spindel ("Schneckenwelle") ab, genauso wie ein ABS- Sensor am KFZ. Der Sensor wird, ebenfalls genauso wie am Auto, mit 5VDC gespeist, und die Impulse werden im Prozessor gezählt und mit den programmierten Sollwerten verglichen.

Fehlerquellen gibts da reichlich, wie Du schon erkannt hast, Sensor defekt, Kondensatoren hin, 5 VDC hin, 5VDC und Sensor hin, Prozessor hin, fraglich ob sich die Fehlersuche bei einem so alten Antrieb überhaupt rechnet.

Teile von Hörmann gibts nicht mehr, und würdest Du sowiesonicht bekommen.

Das Einzige, was ich als Kundendienstler für Torantriebe versuchen würde, wäre die penieble Reinigung der Spindel, des Ritzels und des Sensors, also alles alte Fett und alle Abriebteile mit Waschbenzin und Druckluft entfernen.

Gruß Leprechaun
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7981

BeitragVerfasst am: 09.05.2017 08:02    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
... und nacheinander in dem defekten Antrieb zu testen.


Wobei man aber Gefahr läuft weitere Bauteile zu zerstören ...
.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14367
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.05.2017 09:51    Titel: Antworten mit Zitat
Nur weil der Motor das Tor bei direktem Anschluß öffnet muß der Antrieb und dessen Mechanik noch nicht in Ordnung sein.

Verfügt die Antriebssteuerung über eine Erkennung des Drehmomentes oder des Stromes hättest Du die damit überbrückt und das Tor fährt obwohl durch eine defekte Mechanik oder einen defekten Motor Drehmoment oder Strom zu hoch sind.
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Dschings
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Anmeldungsdatum: 08.05.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 09.05.2017 12:08    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:

Zitat:
... und nacheinander in dem defekten Antrieb zu testen.

Wobei man aber Gefahr läuft weitere Bauteile zu zerstören ...

Genau die Befürchtung habe ich auch, weshalb ich es glaube ich doch besser lasse.

Zitat:

Nur weil der Motor das Tor bei direktem Anschluß öffnet muß der Antrieb und dessen Mechanik noch nicht in Ordnung sein.

Verfügt die Antriebssteuerung über eine Erkennung des Drehmomentes oder des Stromes hättest Du die damit überbrückt und das Tor fährt obwohl durch eine defekte Mechanik oder einen defekten Motor Drehmoment oder Strom zu hoch sind.

Die Antriebssteuerung verfügt über eine Erkennung des Drehmoments, was auch über 2 Potentiometer eingestellt werden kann. Das Verhalten tritt an jeder Torposition auf, und wie ich schon geschrieben habe, auch wenn das Tor überhaupt nicht eingehängt ist. Und da sich der funktionierende Antrieb bei Abziehen des Steckers am Drehzahlsensor genauso verhält, schließe ich die Antriebsmechanik aus.

Zitat:

fraglich ob sich die Fehlersuche bei einem so alten Antrieb überhaupt rechnet.

Da gebe ich dir recht, für einen Kundendienst wird sich das nicht rechnen. Für mich als Privatperson, die Spaß an solchen elektrischen Reparaturen hat, und dies ein wenig als Hobby betreibt, möchte ich es wenigstens versuchen. Habe halt bisher noch nicht mit so einem Hallsensor zu tun gehabt.
Zitat:

Der Sensor funktioniert mit magnetischem Fluß und tastet die Spindel ("Schneckenwelle") ab, genauso wie ein ABS- Sensor am KFZ.

Das ist genau der Punkt, den ich nicht verstehe. Wir wird an der Spindel ein Magnetfeld erzeugt, damit der Sensor die Drehbewegung erkennt?

Danke schon mal für die Antworten.
Werde heute Abend erst mal prüfen, ob an dem Sensor 5V anliegen.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14367
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.05.2017 13:11    Titel: Antworten mit Zitat
An der Spindel wird überhaupt kein Magnetfeld erzeugt.

Der Sensor hat eine Spule die ein Magnetfeld erzeugt.
Durch die Drehung der Spindel und damit deren Nähe zum Sensor ändert sich der magnetische Fluß im Sensor was dann ausgewertet wird.
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Dschings
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Anmeldungsdatum: 08.05.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10.05.2017 10:49    Titel: Antworten mit Zitat
Aha, ok dann wird es jetzt langsam klar.

Hier ist die Platine mit dem Hallsensor:
[img]https://s9.postimg.org/vbvibstgb/IMG_6415.jpg[/img]

Der linke Lötpunkt müsste Masse sein, der mittlere die Spannungsversorgung, und der rechte der Ausgang. Mich wundert jetzt nur, das der Ausgang auch 4,99V hat, obwohl nichts vor dem Sensor ist. Oder ist das normal?
Wenn ich die Funktion des Hallsensors richtig verstanden habe, müsste sich die Spannung am Ausgang ändern, wenn ich z.B. einen Nagel nah am Sensor vorbeiführe?
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sko
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 10.05.2017 11:11    Titel: Antworten mit Zitat
Hall Sensoren reagieren auf Magnetfeld, Dein Nagel wird nicht magnetisch genug sein!

Ciao
Stefan
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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7981

BeitragVerfasst am: 10.05.2017 13:22    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Hier ist die Platine mit dem Hallsensor:


Wer sagt denn, dass auf der Platine ein HALL-Sensor drauf ist?

... und auf einen "Nagel" spricht ein HALL-Sensor nur an, wenn der Nagel (stark) magnetisiert ist.

Bitte nachlesen, wie ein HALL-Sensor physikalisch funktioniert ...

Unterschiede zu induktiven und kapazitiven Sensoren zu verstehen versuchen!
.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14367
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 10.05.2017 16:02    Titel: Antworten mit Zitat
Nunja 4 Beinchen hat der schwarze Käfer schon mal also könnte es sich durchaus um einen Hallsensor handeln.

Da hier aber noch weitere Bauteile verwendet wurden liegt nahe, daß das Signal bereits in 1/0 also 5V /0V umgewandelt wird.
Ob nun 5V oder 0V einen Kontakt bedeutet ist dabei erstmal nicht ersichtlich.

Fehlt auf der Spindel dann vielleicht ein Magnet? ist der vielleicht abgefallen?
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