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Kabelverlegung in Teilstücken

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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eliwan
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 13.04.2017
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 14.06.2017 10:58    Titel: Antworten mit Zitat
@Fuchsi.
Deshalb überlege ich ja, statt einer Mantelleitung NYM-J 5x2,5 besser 5 Einzeldrähte im Rohr zu legen. Meine Ausgangsfrage s.o. war deshalb auch, ob es dann solche wie H07V-U (steif) sein müssen oder auch H07V-K (flexibel) sein dürfen. Danke.
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 14.06.2017 11:28    Titel: Antworten mit Zitat
Nun ja. Als Österreicher verlege ich viel Ye (H07V-U) in Rohr. Ist hier bei uns sehr gängig.

flexible Adern haben imho nicht die Zugfestigkeit um sie ins Rohr zu ziehen.

Aber auch hier gilt Verlegeart B1 anstatt C. d.h. schlechte Wärmeabgabe an das Mauerwerk.

Außerdem installiert man heutzutage nicht mehr mit Abzweigdosen. Man versucht Abzweige und andere Klemmstellen hinter tiefen Gerätedosen unter zu bringen.


Nur bei sehr langen Zuleitungslängen setzt man dann noch Zugdosen.
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eliwan
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 13.04.2017
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 15.06.2017 09:01    Titel: Antworten mit Zitat
schön dass in Österreich die Verlegeart B1 noch sehr gängig ist ... frag mich, warum das in Deutschland nicht mehr der Fall ist ...
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1590

BeitragVerfasst am: 15.06.2017 09:16    Titel: Antworten mit Zitat
Weil der Aufwand da Rohre zu legen und dann Einzeldrähte einzuziehen höher ist. Zweitens beeinträchtigen Rohre die Statik höher als die Verlegung von Mantelleitungen unter Putz und drittens ist die Wärmeabfuhr schlechter als bei Verlegung von NYM unter Putz also die Belastung der Adern im Rohr ist höher!
Alles in allem Gesehen überwiegen also die Nachteile dem einzigen Vorteil da evl mal eine Ader nachziehen zu können.
Es gibt aber in Deutschland noch genügend (auch neue) Rohrinstallationen. Noch etwas mit -U umgehst du einige böse Fallen.
Zugfestigkeit wurde da schon angesprochen dazu kommt noch das bei -k in aller Regel Aderendhülsen oder Stiftkabelschuhe zur Verdrahtung erforderlich werden.
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eliwan
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 13.04.2017
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 15.06.2017 10:08    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die Argumente.
Punkt 1: höherer Aufwand ist klar, dagegen aber ist B1 revisionssicherer etc.
Punkt 2: schlechtere Statik!? Tragende Wände sind dick genug, nichttragende Wände spielen für die Statik keine Rolle. Gibt's da belastbare Statik-Zahlen?
Punkt 3: gemäß vieler Tabellen in Büchern und Netz stimmt, dass die Wärmeabfuhr und damit die Strombelastbarkeit in B1 schlechter als in C ist (warum eigentlich?).
Heute sind aber viele Wände wärmegedämmt und bei Verlegeart A schauts auch nicht besser aus.

Auch hier wären ehrliche Zahlen hilfreich. Manchmal hilft aber schon der gesunde Menschenverstand um beurteilen zu können, welche Statistik glaubwürdig ist und welche nicht.
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6702

BeitragVerfasst am: 15.06.2017 10:25    Titel: Antworten mit Zitat
eliwan hat folgendes geschrieben:
stimmt, dass die Wärmeabfuhr und damit die Strombelastbarkeit in B1 schlechter als in C ist (warum eigentlich?).
Heute sind aber viele Wände wärmegedämmt und bei Verlegeart A schauts auch nicht besser aus.


Wegen der Luft. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und auch im Dämmstoff gibt es A1 und A2.
Und bei der Statik, sind die heutigen Hohlziegel der Grund. die haben nur außen richtig Material und innen fast nur Luft und außen machst du dann einen Schlitz und legst ein Rohr, das man zusammen drücken kann.
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1590

BeitragVerfasst am: 15.06.2017 10:26    Titel: Antworten mit Zitat
Nun überlege mal in den Schlitz wo du ein 16 er Rohr legst passen locker 2 NYM rein . Jede Verringerung der Dicke der Wand stellt eine Schwächung dieser dar. Weiter Wärmeleitung sagt dir was? Wenn nicht, die Ader erwärmt sich um diese Wärme abgeben zu können muss es möglich sein diese an andere Körper abzugeben. Bei einer Rohrinstallation geht das aber nur über die Luft im Rohr und dann weiter über das Rohr an die Wand. Luft ist aber ein schlechter Wärmeleiter. Ein NYM kann aber die Wärme über die Isolation direkt an die Wand abgeben. Bessere Wärmeabgabe und damit auch höhere Belastbarkeit möglich. Zu dem Punkt Revisionssicher sage ich mal gar nichts , denn du wirst wohl kaum eine einmal verlegte Leitung aus dem Rohr ziehen bzw eine unter Putz verlegte Leitung raus hacken. In beiden Fällen werden die Leitungen messtechnisch überprüft und da ist der Aufwand gleich, egal ob die Leitung im Rohr oder eben ein NYM ist.
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