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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 12:31    Titel: Antworten mit Zitat
elektroblitzer hat folgendes geschrieben:

Fraglich ist auch ob der ob der GÜ hiermit nicht gegen §13 NAV verstossen wollte und den "Schwarzen Peter" damit an den Bauherrn weitergeben hat.

Dass ist unlogisch, denn gegen NAV § 13 wurde bereits mit dem undokumentierten Einbau des Funktionspotenzialausgleichsleiters in der Fundamentplatte durch das Rohbauunternehmen verstoßen.

Der übliche Normalfall, dass weder der Architekt noch das Rohbauunternehmen die seit DIN 18014:2007-09 geltenen Änderungen mitbekommen haben, ist m. E. wahrscheinlicher als Arglist. Ich kenne einen Fall, bei dem selbst die rechtzeitige Übergabe der DIN 18014 an den GÜ nicht bewirken konnte, dass die Ausführung der Erdungsanlage kompetenter als sonst war.

Ob Elektriker die Erdungsanlagen in der Zähleranmeldung mehr aus Gefälligkeit und Angst vor Verlust von Folgeaufträgen unbesehen gesund beten oder weil sie selbst weder die abgelöste DIN 18014:2017-09 noch die aktuelle DIN 18014:2014-03 kennen und nicht vertragstreu vorweisen können, ist statistisch nicht erforscht. Das grobe Missverhältnis konzessionierter Betriebe zu VDE Auswahlabos ist aber ebenso aussagekräftig wie diverse normwidrige Einlassungen von EFK in diesem und anderen Foren.

Wie viele Seiten wird sich der Thread noch im Kreis drehen obwohl doch längst alles geschrieben ist?
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Cepheus73
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 16:47    Titel: Antworten mit Zitat
elektroblitzer hat folgendes geschrieben:

Auch ein GÜ muss nur das ausführen was er auch im Auftrag hat.
Nur weil jemand GÜ ist muss er nicht alles leisten, es sei denn es ist im Vertrag vorhanden. Das ist hier aber erstmal nicht ersichtlich.


Doch. Wir haben vom TE nichts gehört, dass Elektro rausgenommen worden wäre.
Das Elekrogewerk ist also enthalten (oder hast Du jemals schon von einem Neubau ohne Elektro gehört?). Also muss er eine funktionierende und den aRdT entsprechende Elektroanlage liefern. Da gehört die Erdungsanlage entsprechend DIN VDE 0100-540 und DIN 18014 dazu. Es muss dazu nichts extra in der Baubeschreibung festgelegt werden.
Nochmal: der GÜ liefert ein schlüsselfertiges Haus, das ist das Wesen eines GÜ im Gegensatz dazu, wenn du z.B. mit Architekt baust und die Gewerke einzeln vergibst.
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Stromlaie
Member
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Anmeldungsdatum: 30.06.2017
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 21:26    Titel: Antworten mit Zitat
So ist es.

Das einzige was rausgenommen wurde,was vorher vereinbart war,sind die Fenster und Rolläden.Die waren vorher im Preis enthalten.

Die Elektrik hätte der GÜ durch ihn beauftragten Elektrobetrieb durchgeführt.Auch er hätte die Anlage dann
beim Netzbetreiber angemeldet.

Schlüsselfertig bis auf Malerarbeiten und Bodenbeläge innen.Alles andere wird durch GÜ ausgeführt.

Sogar extra vereinbarung das die Aussenanlage mit Schotter versehen wird.Das er auch ausgeführt hat.

Also was auch immer das Erdungsband sein soll,hätte der Elektriker beim Netzbetreiber anmelden müssen.

Wie wenn der Rohbauer das verlegt hat.Ohne einen Nachweis der verlegung zu haben ??

Da mein beauftragter Elektriker hier bekannt ist,und einen Guten Ruf hat,hat der Netzbetreiber wohl geglaubt,das alles passt.Auch ihm ist wohl dadurch ein Fehler passiert.Ist im guten Glauben an die Sache ran gegangen,das alles fachgerecht errichtet wurde.
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Stromlaie
Member
Member


Anmeldungsdatum: 30.06.2017
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 21:49    Titel: Antworten mit Zitat
Also Laie verstehe ich das Wort Erdungsband so....

Wie der Name sagt,ein Band der die Erdung herstellt.

Zwar keine genaue Aussage welche,aber zumindest eine wo zulässig ist.

Fundamenterder oder Ringerder.
Und wenn noch welche zulässig sind,dann auch die.

Aber zumindest sollte das jemand verlegt oder überprüft haben,um wie jetzt im Rechtsstreit nachweisen zu können.

Wie bitte soll die Verlegung nachgewiesen werden.

Durch messen weiss ich ob der Durchgangswiderstand ok ist.
Dann noch der Erdwiderstand prüfen und wenn der nicht passt,wie verlegt er nun das Erdungsband neu in der Bodenplatte ?
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 22:37    Titel: Antworten mit Zitat
Stromlaie hat folgendes geschrieben:

Die Elektrik hätte der GÜ durch ihn beauftragten Elektrobetrieb durchgeführt.Auch er hätte die Anlage dann beim Netzbetreiber angemeldet.


Wieso schreibst du "hätte"? Hat der vom GÜ beauftragte Elektriker die elektrische Anlage errichtet und beim Netzbetreiber angemeldet? Oder wie ist das hier zu verstehen:

Stromlaie hat folgendes geschrieben:

Da mein beauftragter Elektriker hier bekannt ist,und einen Guten Ruf hat,hat der Netzbetreiber wohl geglaubt,das alles passt.Auch ihm ist wohl dadurch ein Fehler passiert.Ist im guten Glauben an die Sache ran gegangen,das alles fachgerecht errichtet wurde.


Also gabe es nun den Elektriker des GÜ und "deinen" Elektriker? Oder sind das die gleichen? Und wer hat was errichtet?

Stromlaie hat folgendes geschrieben:

Dann noch der Erdwiderstand prüfen und wenn der nicht passt,wie verlegt er nun das Erdungsband neu in der Bodenplatte ?


Gar nicht. Waere eine Unverhaeltnissmaessigkeit, wo Kosten/Nutzen schlicht in keinen sinnvollen Zusammenhang stehen. Also Ersatzmassnahme, i.a. nachtraeglich einen Ringerder um das Gebaeude und an die HES anschliessen. Erfuellt technisch die Anforderungen, die aus der Nutzung eines Wohngebaeude (EFH) mit Anschluss an ein TN-C Netz resultierend.h. du hast einen funktionstuechtigen Anlagenerder.
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 22:43    Titel: Antworten mit Zitat
Stromlaie hat folgendes geschrieben:
Da mein beauftragter Elektriker hier bekannt ist,und einen Guten Ruf hat,hat der Netzbetreiber wohl geglaubt,das alles passt.

Netzbetreiber, welche die Beachtung der DIN 18014 auch nur stichprobenhaft kontrollieren, sind noch weit seltener als konzessionerte EFK mit VDE Auswahlabo und fundierter Kenntnis der DIN 18014. Die Einhaltung der Anerkannten Regeln der Technik obliegt den Anlagenbetreibern, die - wie du - davon am wenigsten verstehen.

Würden die Kriterinen der DIN VDE 01000-10 konsequent kontrolliert, gäbe es garantiert weniger Elektriker, die nach einem flüchtigen Blick auf eine aus dem Beton ragende Anschlussfahne ohne mit der Wimper zu zucken in der Zähleranmelung die gesamte Erdungsanlage wahrheitswidrig für normkonform erklären.

Stromlaie hat folgendes geschrieben:
Also Laie verstehe ich das Wort Erdungsband so....

Wie der Name sagt,ein Band der die Erdung herstellt.

Dass dich als Laie das Verständnis der Materie überfordert, geht doch schon aus 14 Threadseiten und deinen ständigen Nachfragen hervor, die schon mehrmals beantwortet wurden.

Eine Bandnudel ist zweifelsfrei eine Nudel, aber einen flappsig als Erdungsband bezeichneter Bandstahl kann man ebenso wie einen als Ringerderdraht bezeichneten Rundstahl auch für Funktionspotenzialausgleichsleiter verwenden.

Da ein Rückbau/Abbruch der Bodenplatte weder im Interesse von Bauherren liegt noch verhältnismäßig ist, bleiben nur noch Krückenlösungen in Kombination mit Minderungsforderungen, siehe @karo28.
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Cepheus73
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17.07.2017 05:30    Titel: Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:

Da ein Rückbau/Abbruch der Bodenplatte weder im Interesse von Bauherren liegt noch verhältnismäßig ist, bleiben nur noch Krückenlösungen in Kombination mit Minderungsforderungen, siehe @karo28.


Das mit der Verhältnismäßigkeit sieht Kleiske anders, da seinen Erkenntnissen nach hier auch die Sicherheit des Gebäudes (und damit von Personen berührt ist), und es gab tatsächlich schon Fälle, wo aufwendig die Bodenplatte geöffnet wurde, um den Leiter nachzurüsten.
Aber klar, das Haus ist dann für die Zeit der Arbeiten erstmal unbewohnbar ...
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Cepheus73
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Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17.07.2017 05:33    Titel: Antworten mit Zitat
karo28 hat folgendes geschrieben:

Wieso schreibst du "hätte"? Hat der vom GÜ beauftragte Elektriker die elektrische Anlage errichtet und beim Netzbetreiber angemeldet? Oder wie ist das hier zu verstehen:

Stromlaie hat dem GÜ vor Fertigstellung wegen anderer Mängel gekündigt und sie sind im Rechtsstreit.
Um drin wohnen zu können, haben andere AN einen Teil des Hauses fertiggestellt.
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Cepheus73
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Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17.07.2017 05:38    Titel: Antworten mit Zitat
karo28 hat folgendes geschrieben:

Gar nicht. Waere eine Unverhaeltnissmaessigkeit, wo Kosten/Nutzen schlicht in keinen sinnvollen Zusammenhang stehen.


Gibt es irgendeinen Anhalt für diese Aussage, also insbesondere, wie man den Nutzen hier kostenmäßig ermitteln kann? Da nach BGH die Unverhältnismäßigkeit nur ausnahmsweise in Betracht kommen kann, muss dies schon genau ermittelt werden.
Die Kosten dürften sich im Bereich 10.000 EUR - 50.000 EUR bewegen, falls man die Bodenplatte einfach bis zur oberen Bewehrungslage öffnen kann, und dort einlegen. Variiert natürlich, abhängig von WU-Beton, Estrich nur partiell oder ganz entfernen müssen wegen FBH etc.
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Stromlaie
Member
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Anmeldungsdatum: 30.06.2017
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 17.07.2017 09:12    Titel: Antworten mit Zitat
Dem letzten beitrag ist nichts hinzuzufügen.
Ich gehe mal davon aus,hier kennt jemand meine Situation.

Richtig der Gü hat gemurkst und wurde durch uns gestoppt die Mängel unter dem Estrich verschwinden zu lassen.

Das Gebäude wurde im Rohbau zustand vom GÜ hinterlassen.

Ohne mein Elektriker wären wir Obdachlos.

Das stückle Stahl kam erst zum vorschein,als die gerichtl.SV die aufgrabung in auftrag gegeben haben.
der elektriker hat seine arbeit zwei jahre vorher durchgeführt.
er ging von einem Fundamenterder aus
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