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Verkabelung für zukünftige Elektro-Fahrzeuge

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1883

BeitragVerfasst am: 04.07.2017 06:21    Titel: Antworten mit Zitat
ARO hat folgendes geschrieben:

Wenn ich dies richtig sehe, dann sind aktuell bei einer Schnelladestation 22 KW (11 KW) Drehstrom notwendig bzw. sinnvoll.

Was verstehst du unter eine Schnellladestation? Wenn das Auftanken schneller als in 5h gehen soll, wirst du was Größeres brauchen oder es gibt bis dahin was anderes, als Strom über Kupfer.
Ich würde da erstmal ein fettes Leerrohr mit hinlegen und eine Stromleitung nach dem aktuellen Bedarf.

mfG
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Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 04.07.2017 06:56    Titel: Antworten mit Zitat
Solange die Ladestation so wieso nicht benötigt wird, würde ich dicke Leerrohre legen, und erst bei Bedarf dann zielgerichtet passende Leitungen ziehen.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.07.2017 07:49    Titel: Antworten mit Zitat
Wieso will hier jemand Alu Kabel verlegen?

Anschluß und Verlegung ist dabei nicht ganz so einfach und viel preiswerter wird das auch nicht.

20A langt natürlich auch nicht für 22kW sind mindestens 32A Absicherung notwendig. Mal ausgehend von einer Schmelzsicherung sind das dann 35A macht bei 15m und 42°C Temperatur 5x10mm2
Spannungsfall von 0,73%

die Stelle mit den 60°C gilt es dabei irgendwie zu vermeiden.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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ARO
Newbie
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Anmeldungsdatum: 23.02.2016
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01.08.2017 14:46    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Nachstehend noch ein paar Angaben, die in den bisherigen Antworten nicht so ganz berücksichtigt wurden.

- Erdverlegung nicht möglich, da gesamte Fläche betoniert bzw. geplättet.

- Der beschriebene Hohlraum unter der Terrasse ist fast einen Meter hoch, Kriechhöhe, so daß genügend Wärme abgegeben werden kann.

- Die hohe Temperatur betrifft nur die letzten 2 m unter dem Carport. Das Kabel verläuft unter Putz, so daß ich die Temperatur nicht abschätzen kann.

- Ein sehr dickes Leerrohr kann ich nicht verlegen wegen geringer Wandstärke (je 11er Wand auf beiden Grundstücksseiten und beim Nachbarn will ich nicht durchkommen). Ich neige daher zu direkter Verlegung im Putz. Wobei auch das aus statischen Gründen nicht so ganz regelkonform sein dürfte, aber es ist nur ein eingeschossiger Schuppen.

- Hinzukommt, dass ich unterschiedliches Höhenniveau der Garagen habe. D.H. ich habe 2 Biegeradien von ca. 10 cm Durchmesser und dann bekomme ich durch das Leerrohr eh kein Kabel mehr rein.

Bin immer noch der laienhaften Meinung, dass 5 * 10 mm2 NYM ausreichen müßten. Das Kabel ist nirgendwo direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

Was meint Ihr?

Gruß
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 01.08.2017 15:31    Titel: Antworten mit Zitat
ARO hat folgendes geschrieben:

- Die hohe Temperatur betrifft nur die letzten 2 m unter dem Carport. Das Kabel verläuft unter Putz, so daß ich die Temperatur nicht abschätzen kann.


Dann passt da hier:

ARO hat folgendes geschrieben:
Bin immer noch der laienhaften Meinung, dass 5 * 10 mm2 NYM ausreichen müßten. Das Kabel ist nirgendwo direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

IMHO nicht mehr und der Querschnitt wird grösser werden müssen.

Lutz
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1883

BeitragVerfasst am: 08.08.2017 09:19    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Wieso will hier jemand Alu Kabel verlegen?

Auch keine schlechte Idee, eine 35mm"-ALU kommt billiger als eine äquivalente Kupferleitung und wiegt weniger.

Aber sonst hatten wir das Thema E-Mobilität und deren Lade-Problematik schon häufiger hier. Zunächst müsste bei dir "ARO" geklärt werden, in welcher Zeit du wieviel VAh aufladen möchtest - also um welche Energiemengen es sich handelt, die der Anschluß zur Verfügung stellen muss.

Zum Vergleich: Ein 5l-Kanister Sprit hat eine größere Energiemenge, als dein Hausanschluß in 1h mit 44kWh zur Verfügung stellen kann. Wenn man seinen Wagen zu Hause innerhalb 2h mit Strom volltanken möchte, braucht man etwas größeres - auch wenn ein E-Motor viel effizenter als ein Verbrenner arbeitet. Aber das zusätzliche Gewicht der Akkus und die Ladeverluste relativieren das denn etwas.
Vor dem Hintergrund kann sich jeder ausmalen, was es bedeutet, wenn jeder ein E-Auto in der Garage stehen hat. Entweder entdeckt man noch eine andere Energierübertragungsmöglichkeit von Strom als über ALU/Kupfer oder es wird nicht funktionieren.

mfG
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