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Verkabelung für zukünftige Elektro-Fahrzeuge

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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ARO
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Anmeldungsdatum: 23.02.2016
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 12:19    Titel: Verkabelung für zukünftige Elektro-Fahrzeuge Antworten mit Zitat
Hallo,

Meine 2 Garagen und der Carport sollen neu verputzt werden und ich möchte zuvor eine Verkabelung für die spätere Anschaffung und den Betrieb von Elektro-Kfz vorsehen. Die Garagen und der Carport liegen in einer Reihe nebeneinander. Es geht nur darum, die Wände nicht mehr aufreißen zu müssen, der Anschluß soll zum gegebenen Zeitpunkt von einer Fachkraft vorgenommen werden.

Wenn ich dies richtig sehe, dann sind aktuell bei einer Schnelladestation 22 KW (11 KW) Drehstrom notwendig bzw. sinnvoll.

Es geht jetzt darum, welches Kabel ich verlegen soll.
Hierzu die notwendigen Angaben:

Verlegelänge ca., Verlegeart, Häufung:

Zur 1. Garage:
Ca. 5 m vom HAK durch den Keller AP und in einem Zwischenraum unter der Terrasse AP, danach 5 m UP im Flexrohr durch die Garage. Kellertemperatur ca. 20 Grad, Garage ist offen, nicht mehr als 40 Gard.

Zur 2. Garage:
Wie vor, weitere 4 m UP. Garage ist offen, Temperatur max. 40 Grad

Zum CarPort:
Wie vor, weitere 3,5 m UP. Carport ist offen und hat Plexiglas-Abdeckung. Dadurch kann die Temperatur auf den letzten 2 m deutlich höher liegen. 60 - 70 Grad.

Ges.Verlegelänge also max. 15 - 20 m.

Häufung:
Eigentlich wollte ich die 3 Dosen in Reihe schalten und ein Kabel verwenden. Dann keine Häufung.

Alternative wäre 3 unterschiedliche Kabel nebeneinander zu verlegen. Dann hätten wir natürlich eine Häufung im Flexrohr.

Alternative wäre auch die Kabel in 3 Kabelschlitzen zu verlegen, was aber wohl zu aufwändig wäre.

Ich weiß, dass neben der Verkabelung nun auch die Frage der Gesamtbelastung und der Absicherung im HAK kommt. Wahrscheinlich wäre ein Parallelbetrieb gar nicht möglich. 2-Familienhaus ohne zus. Großverbraucher. Gesamtabsicherung m.E. 3 * 32A.

Also doch nur eine Wallbox (Kostenfaktor!)und die Fahrzeuge nach einander aufladen? Vielleicht auch nur zusätzliche Kabel von der Wallbox in die einzelnen Garagen, damit nicht umgeparkt werden muß?

Gegenargument: Unterschiedliche Kfz mit unterschiedlicher Anschlußtechnik?

Die Alternative nur mit 220 V aufzuladen ist mir bekannt. Hier dürften bei ca. 2,2 KW wohl 2,5 bzw. 4 Quadrat ausreichen.

Was meint Ihr? Was ist sinnvoll und möglich?

Neige zu 5*10 Quadrat, eine Wallbox in der mittleren Garage, Verkabelung ab Wallbox in die anderen Garagen, Ladung nacheinander.

Wobei die Einbringung in ein Flexrohr auch noch zu überdenken wäre. 5 * 10 Quadrat setzt doch ein recht dickes Flexrohr voraus, ob die Statik der Wand dies zuläßt? Also doch direkt UP?

Gruß und Dank

ARO
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14374
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 15:54    Titel: Antworten mit Zitat
Der Anschluß erfolgt nicht am HAK sondern am Zählerplatz.
Auskunft über mögliche Leistungserhöhung des Anschlußes gibt der Versorgungsnetzbetreiber über den eingetragenen Fachbetrrieb, welcher auch den Antrag stellen kann.

Warum 3 separate Zuleitungen? Oder liegen die Garagen in verschiedenen Richtungen?

Eine Dicke Zuleitung für alle Ladestationen und in der Garage einen Verteiler mit den entsprechenden Sicherungen für die Endstromkreise.
macht dann 3x22=66kW oder 95A (100A Absicherung)
Da elektrische Anlagen für Wohngebäude nur für 63A ausgelget sind, wäre hierzu die Anlage in Ihren Hauptkomponenten sowie auch der Hausanschluß selbst zu ersetzen.
Ich sehe dies als sehr teure Maßnahme an, mal abgesehen davon ob der VNB einen Anschluß für über 100A (Rest vom Haus benötigst sicher auch Strom) überhaupt zur Verfügung stellt.

Somit wären die Ladestationen gegenseitig zu verriegeln.
Absicherung Dann mit 35 oder 50A (Herstellerangaben beachten)
Zur Bestimmung des Querschnittes wird auch noch die Netzimpedanz am Anschlußpunkt benötigt.

Die Auslegungsaußentemperatur für Deutschland ist 42°C.

Alles in Allem Arbeit für den Fachbetrieb, da nur der diese Aufgaben durchführen und auch die Anträge stellen darf.
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s-p-s
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 3040

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 18:10    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Zum CarPort:
Wie vor, weitere 3,5 m UP. Carport ist offen und hat Plexiglas-Abdeckung. Dadurch kann die Temperatur auf den letzten 2 m deutlich höher liegen. 60 - 70 Grad.



70 Grad kann die PVC Leitung aushalten.
Dann bleibt nichts mehr für die Strombelastbarkeit über.Diese Verlegung überdenken.

Ich glaube die Belastung übersteigt das was dein Anschluss Leisten kann.

Suche das Gespräch mit dem Netzbetreiber mit Hilfe einer E-Firma .
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Mit freundlichem Gruß sps
Grundlage für meine Antworten sind Fachbücher, Frei verfügbare Quellen im Netz, Hersteller Infos sowie ein Abo bei der Fachzeitschrift de. Sicherheitsrelevante Tips im Forum durch mehrere Quellen bzw. User bestätigen lassen. Geduld, viele Profis Arbeiten und schauen erst Abends hier rein.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14374
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 18:19    Titel: Antworten mit Zitat
ups das habe ich überlesen, diese Temperaturen erfordern an der Stelle spezialkabel, außerdem ergibt sich ein Problem mit der Sonneneinstrahlung auf NYM da dieses nicht UV beständig ist.
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elektroblitzer
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 18:24    Titel: Antworten mit Zitat
Für solche Fälle bieten sich Keramisch isolierte Leitung an.
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Pumukel
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1607

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 18:51    Titel: Antworten mit Zitat
Für deine 22kW reicht eine Absicherung mit 20 A aus >>> 32 A CEE Steckdose. Für die Verlegung ab Zähler würde ich 5*25 mm² NaYY-J verlegen Und zwar ab Haus bis zur Garage in der Erde! Und auch von da bis Zu den Steckdosen dann 5*10mm NYY oder eben weiter mit 5 *25mm² (Alu) und zwar unter Putz oder auf dem Kürzesten Weg in die Erde nicht unters Dach!
Deine Autos kannst du mit etwas Aufwand auch nacheinander über Lastabwurf laden. Selbst mit 16 A hast du noch immer ca 19kW!
Problematisch ist schon die Verlegung unter der Terrasse!
Mir ist schon klar das NAYY25mm² reichlich überdimensioniert ist aber die 70 Grad hällt das locker aus und eine Überlastung bei 20 A führt da noch nicht zu einer nennenswerten Strombelastung , so das dort eben nur die Außentemperatur begrenzend wirkt.
NYY und NAYY sind Erdkabel und können direkt in Erde (oder Unterputz) im Sandbett verlegt werden.
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elektroblitzer
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 18:59    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
NYY und NAYY sind Erdkabel und können direkt in Erde (oder Unterputz) im Sandbett verlegt werden.


Sandbett ist verlegeart D = B2. Wo ist der Gewinn?
Biegeradien???????
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Pumukel
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1607

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 19:40    Titel: Antworten mit Zitat
Wie kommst du auf das schwache Brett ? Die Wärmeabgabe des Kabels geht von A nach E. Also wäre D besser als C . Im Sandbett unter der Erde gibt das Kabel die Wärme direkt an die Umgebung durch Wärmeleitung ab!
Zum Vergleich schau dir mal diese Tabelle an http://www.bayerische-kabelwerke.de/Info_Service/Technische_Daten/Strombelastbarkeit_PVC/
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elektroblitzer
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 19:53    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wie kommst du auf das schwache Brett ? Die Wärmeabgabe des Kabels geht von A nach E.


Verlegearten gibt es von A bis G!

Nach VDE 0298-4:2013-06 Verlegart A bis G
Nach VDE 0276-603 Für Erdverlegung.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1607

BeitragVerfasst am: 03.07.2017 20:08    Titel: Antworten mit Zitat
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0ahUKEwitvdCr5e3UAhVFEVAKHc05BxoQFggsMAE&url=https%3A%2F%2Fwww.elektropraktiker.de%2Fep-1999-06-530-532.pdf%3FeID%3Dtx_nawsecuredl%26falId%3D4850%26hash%3D19d2d6a69196f67b2f786beb32d144a5&usg=AFQjCNHcryuzcsNJkm_XVy3ruwMMfPHClw&cad=rja
Da kannst du Nachlesen die Verlegung in Erde oder in Wasser steht da nicht drin Embarassed
Edit : und wenn ich da zu 25mm² Alu rate hat das seinen Grund in der relativ hohen Umgebungstemperatur. Wie schon gesagt führt bei 25 mm² Alu die Verlustwärme bei 20 A dann keine große Rolle mehr . Zudem gibt das Kabel auf Grund der Wärmeleitung im Alu auch Wärme dann an die Erde ab.
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