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DLAN und FI

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sko
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 06:10    Titel: DLAN und FI Antworten mit Zitat
Hallo,

ich verwende an einigen Stellen in der Hausautomation DLAN, weil ich dort mit Netzwerkkabeln nicht hinkomme.

Nun gibt es 2 Unterverteilungen, jede mit 2 FI und den entsprechenden Stromkreisen dahinter.

Solange sich die DLAN-Verbindung innerhalb einer UV hinter einem FI "abspielt" ist noch alles in Ordnung, Phasenkoppler sind vorhanden.

Nun aber gibt es auch Verbindungen, die über mehrere FI laufen (Fritzbox -> FI -> aus UV1 raus -> in UV2 rein -> FI -> Siemens LOGO) und da ist die Verbindung sehr schlecht!

Meine Vermutung, die FI "schlucken" Teile des Signals...

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, DLAN über die FI zu brücken, also auch so eine Art Phasenkoppler?

Ciao
Stefan
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1601

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 06:30    Titel: Antworten mit Zitat
Der Phasenkoppler schafft für die HF des Dlan eine niederohmige Verbindung zwischen 2 Phasen. Im Fi ist ja in jedem Zeig eine Induktivität enthalten und diese dämpft das HF-Signal. Warum sollte ein Phasenkopler über den Fi´s nicht die selbe Wirkung haben und eben für die HF einen "niederohmigen" Weg schaffen. Ich würde es schlicht und einfach mal versuchen.Aber Vorsicht die Funktion des FI könnte beeinträchtigt werden Er löst evl zu spät aus !!!
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sko
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 06:43    Titel: Antworten mit Zitat
Genau das war mein "Hintergedanke" dass ein Koppler über den FI diesen beeinträchtigen könnte und deshalb die Frage was man da verwenden kann ohne den FI zu beeinträchtigen?

Ich vermute mal dass die "hochfrequente Überbrückung" des FI diesen nicht beeinträchtigt, hätte aber gern Gewissheit!

Ciao
Stefan
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hicom
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 855

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 10:28    Titel: Antworten mit Zitat
glaube das ist keine gute Idee den FI mit einem Phasenkoppler, der ja aus Kondensatoren(470n, Xc=6k8) besteht, zu überbrücken. Würde ja bedeuten, dass wenn der FI auslöst oder ausgeschaltet wird, immer noch Spannung am Ausgang anliegt...

Was sagt denn Devolo? zu der Problematik?

Gruß
Jürgen
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sko
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 11:31    Titel: Antworten mit Zitat
... die werde ich mal anschreiben...

Ciao
Stefan
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Sparky
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1069

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 11:37    Titel: Antworten mit Zitat
hicom hat folgendes geschrieben:
Würde ja bedeuten, dass wenn der FI auslöst oder ausgeschaltet wird, immer noch Spannung am Ausgang anliegt...

Wo soll die denn herkommen?

Ein Phasenkoppler ist im Prinzip ein Hochpassfilter.
Das heisst, es werden nur hochfrequente Ströme durch gelassen.
Ein FI ist für die bei Powerlan benutzten Frequenzen sehr hochohmig, weshalb es durchaus Sinn machen kann, selbigen mittels Phasenkoppler zu überbrücken. Die Funktion des FI wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.
Im Allgemeinen brückt man die Phasen jedoch hinter dem FI, denn dann sind alle Phasen unmittelbar vernetzt.

Wenn man erst den FI überbrückt, muss man die Phasen dann nochmal brücken, was eine nicht unerhebliche Dämpfung bedeutet.
_________________
http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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hicom
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 855

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 12:22    Titel: Antworten mit Zitat
Sparky hat folgendes geschrieben:
hicom hat folgendes geschrieben:
Würde ja bedeuten, dass wenn der FI auslöst oder ausgeschaltet wird, immer noch Spannung am Ausgang anliegt...

Wo soll die denn herkommen?

Ein Phasenkoppler ist im Prinzip ein Hochpassfilter.
Das heisst, es werden nur hochfrequente Ströme durch gelassen.
Ein FI ist für die bei Powerlan benutzten Frequenzen sehr hochohmig, weshalb es durchaus Sinn machen kann, selbigen mittels Phasenkoppler zu überbrücken. Die Funktion des FI wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.
Im Allgemeinen brückt man die Phasen jedoch hinter dem FI, denn dann sind alle Phasen unmittelbar vernetzt.

Wenn man erst den FI überbrückt, muss man die Phasen dann nochmal brücken, was eine nicht unerhebliche Dämpfung bedeutet.



wenn du einen Phasenkoppler über die Kontakte des FI legst liegt parallel zum FI Kontakt quasi ein 470nF Kondensator. Dann rechne mal Xc für 470nF und 50Hz aus, dann weißt du wo die Spannung herkommt.


Andererseits habe ich auch noch nie einen Phasenkoppler zur Parallschaltung eines FI gesehen...


Hier noch mal eine andere Info:

http://www.tomsnetworking.de/content/tipps_tricks/j2007a/workshop_plc_phasenkoppelung/page5.html

Gruß
Jürgen
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1069

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 12:57    Titel: Antworten mit Zitat
hicom hat folgendes geschrieben:
wenn du einen Phasenkoppler über die Kontakte des FI legst liegt parallel zum FI Kontakt quasi ein 470nF Kondensator. Dann rechne mal Xc für 470nF und 50Hz aus, dann weißt du wo die Spannung herkommt.

Ist der FI eingeschaltet, dann hast du sowieso am Ausgang 230V=Eingangsspannung.

Ist der FI ausgeschaltet, dann hast du Null Volt auf der Ausgangsseite, auch keine HF mehr, denn der über den FI versorgte D-Lan-Adapter hat dann auch keinen Strom mehr und sendet infolgedessen auch nichtmehr.

Zitat:
Andererseits habe ich auch noch nie einen Phasenkoppler zur Parallschaltung eines FI gesehen...

Ich auch nicht, ist für mich auch nur ein Gedankenmodell, wäre aber durchaus denkbar.
Zitat:
Hier noch mal eine andere Info:
http://www.tomsnetworking.de/content/tipps_tricks/j2007a/workshop_plc_phasenkoppelung/page5.html

Das steht nichts neues drin, schonmal garnichts was diesen Sonderfall hier betreffen würde.

Gruss
_________________
http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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sko
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 14:21    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

ich bin gerade am Überlegen, wie ich wenigstens eine Verbesserung erreichen könnte:

Der Phasenkoppler ist in der Zuleitung der beiden UV's, also direkt nach dem Zähler angebracht.

Wenn ich dort nun das Signal des Fritzbox-DLAN-Adapters einspeise, hat eine Verbindung zu beliebigen Geräten immer nur einen FI "zu überwinden", untereinander müssen sich die Geräte nicht sehen können.

Wäre das eventuell ein Ansatz oder übersehe ich da etwas?

Ciao
Stefan
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hicom
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 855

BeitragVerfasst am: 06.07.2017 16:25    Titel: Antworten mit Zitat
Sparky hat folgendes geschrieben:
hicom hat folgendes geschrieben:
wenn du einen Phasenkoppler über die Kontakte des FI legst liegt parallel zum FI Kontakt quasi ein 470nF Kondensator. Dann rechne mal Xc für 470nF und 50Hz aus, dann weißt du wo die Spannung herkommt.

Ist der FI eingeschaltet, dann hast du sowieso am Ausgang 230V=Eingangsspannung.

Ist der FI ausgeschaltet, dann hast du Null Volt auf der Ausgangsseite, auch keine HF mehr, denn der über den FI versorgte D-Lan-Adapter hat dann auch keinen Strom mehr und sendet infolgedessen auch nichtmehr.

Das geht hier nicht um die HF sondern um die 50Hz für die der Phasenkoppler auch kein Isolator ist, deshalb liegt am Ausgang des ausgeschalteten FIs immer noch eine Spannung an

Zitat:
Andererseits habe ich auch noch nie einen Phasenkoppler zur Parallschaltung eines FI gesehen...

Ich auch nicht, ist für mich auch nur ein Gedankenmodell, wäre aber durchaus denkbar.
Zitat:
Hier noch mal eine andere Info:
http://www.tomsnetworking.de/content/tipps_tricks/j2007a/workshop_plc_phasenkoppelung/page5.html

Zitat:
Das steht nichts neues drin, schonmal garnichts was diesen Sonderfall hier betreffen würde.

Doch genau um diesen Fall geht es, HF mässige Kopplung zweier hinter RCDs liegenden Stromkreisen.

Gruss
Jürgen
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