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Datenkabel parallel zur Hauptanschlussleitung verlegen

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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gnomifon
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Anmeldungsdatum: 10.07.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10.07.2017 21:13    Titel: Datenkabel parallel zur Hauptanschlussleitung verlegen Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

dies ist mein erster Post hier, bitte seid nachsichtig mit mir Smile Ich würde mich freuen wenn ihr mir ein wenig Feedback zu meinem Vorhaben geben könntet:

In unserem Hauswirtschaftsraum führt ein rechteckiger 6x10cm Schacht vom Hausanschlusskasten zum Zählerschrank. In diesem liegt die Hauptanschlussleitung, die Anschlussleitung für die Wärmepumpe und das Telefonkabel.
Ich habe vor ein paar Cat7 Leitungen in diesem Raum zu verlegen und hierfür diesen Kabelschacht zu verwenden da er genau dort hin führt wo ich eine Netzwerkdose montieren möchte.

Kann ich ohne Bedenken die Cat7 Verlegekabel mit in den Kabelschacht legen? Das Patchpanel und somit auch die Schirmung des Cat7 Kabels würde ich natürlich an die PE anschließen. Ich weiß, dass parallel geführte Stromkabel die Signale auf dem Cat7 Kabel stören können. Führt dies in der Praxis wirklich zu Datenübertragungsfehlern auf der Cat7 Leitung? Oder ist dies mehr ein theoretischer Aspekt der sich in der Praxis nicht relevant auswirkt?


Viele Grüße
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 07:22    Titel: Antworten mit Zitat
Ja parallele Verlegung führt zu Beeinträchtigungen.
Wie stark hängt davon ab wie groß der Abstand ist, und auch wie lang die parallele Strecke ist.

Im Zweifelsfall die Netzwerkleitungen mit Blechkanal abschirmen.

Beim Erden von den Schirmen unbedingt drauf achten, daß diese nur einseitig aufgelegt werden, um Ableitströme auf dem Schirm zu vermeiden.
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Sparky
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1056

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 08:06    Titel: Antworten mit Zitat
Du kannst bedenkenlos Cat7 parallel zu einer Haushaltsstromleitung legen, das beeinflusst überhauptnicht.
1. ist cat7 ausreichend gut abgeschirmt und
2. geschieht der Datenverkehr digital-symmetrisch und lässt sich durch ein 50Hz-Feld nicht beeinflussen.

Alleine schon die Twisted Pair Technik verhindert Einstreuung ins Datennetz. Twisted Pair bedeutet symmetrische Übertragungstechnik die per se keine Gleichtaktsignale überträgt.

Dazu ist noch jedes Adernpaar für sich abgeschirmt und danach nochmal das gesamte Kabel.

Also, leg los.
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gnomifon
Newbie
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Anmeldungsdatum: 10.07.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 11:19    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Beim Erden von den Schirmen unbedingt drauf achten, daß diese nur einseitig aufgelegt werden, um Ableitströme auf dem Schirm zu vermeiden.


Ist vielleicht eine blöde Frage, aber wieso müssen die Schirme denn einseitig verbunden werden? Ich hätte gedacht, dass auf beiden Seiten PE an der Schirmung anliegt und es deshalb egal ist ob beide oder nur eine Seite verbunden ist.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 11:50    Titel: Antworten mit Zitat
Werden die Schirme mehrfach geerdet fließen über diese Teilableitströme. Die Schirme sind aber nicht in der Lage diese zu tragen. Folge sind defekte an Schrimleitungen oder Datenverlust.

Für den Überspannungsschutz ist dies allerdings wieder von Nachteil. Wenn man Überspanungsschutz verbauen will muß man dann zwischen Schirm und Erdung auch einen Ableiter einsetzen.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1056

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 12:19    Titel: Antworten mit Zitat
Völliger Quatsch.

Die Schirme werden an allen Enden mit wiederum geerdeten Geräten, wie z.B. Switches oder Endgeräten verbunden.

Wenn du fertig konfektionierte Kabel kaufst, ist das ebenso.
Ich frage mich, wo da Teilableitströme herkommen sollen, die vom Schirm nichtmehr getragen werden können.
Ich habe selten solch einen Unsinn gelesen.

Diese Annahme scheint aus der Audio-Technik zu stammen, denn dort wird mitunter nur einseitig geerdet, aber nicht wegen der Ableitströme, sondern um sogen. Brummschleifen zu verhindern.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 13:53    Titel: Antworten mit Zitat
Das hat mit Audio nichts zu tun, in professionellen Anlagen wird das so gemacht.
Zugegeben Schäden an Schirm bei beidseitiger Erdung sind seltener, Störungen dafür an der Tagesordnung.

In der Analogen Audiotechnik kann ich mir vorstellen, daß dieser Ableitstrom dann zu Störgeräuschen führt.

Bei Netzwerktechnik, Bus und Co stellt sich dann Datenverlust oder Geschwindigkeitsreduktion ein.
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Sparky
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1056

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 14:08    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Bei Netzwerktechnik, Bus und Co stellt sich dann Datenverlust oder Geschwindigkeitsreduktion ein.

Ich weiss nicht, wie du zu solchen Annahmen kommst.
Auf jeden Fall, ist es purer Unsinn.

Die Bibel für alle Netzwerk-Techniker findest du hier:
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html

Wenn du das alles verinnerlicht hast, weisst du auch warum deine Annahme Quatsch ist.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 15:03    Titel: Antworten mit Zitat
kannst ja gerne mal googeln.
Ist eben kein purer Unsinn.

prinzipiell könnte man auch beidseitig Erden wenn ein guter Potentialausgleich zwischen den beiden Enden besteht, nur der ist eher selten.
Bei verPENnten Installationen ein extremes Problem, bei TT nicht ganz so, aber auch in TN-S Netzen immer noch vorhanden
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elo22
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4659
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 11.07.2017 15:10    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Bei verPENnten Installationen ein extremes Problem, bei TT nicht ganz so, aber auch in TN-S Netzen immer noch vorhanden

Äpfel und Birnen.

Lutz
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