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Anschluss Induktionsfeld durch Elektromeister fachgerecht?

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Haustechnik
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jeorsch
Newbie
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Anmeldungsdatum: 13.07.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 13.07.2017 21:10    Titel: Anschluss Induktionsfeld durch Elektromeister fachgerecht? Antworten mit Zitat
Hallo,

heute habe ich ein autarkes Induktionskochfeld (zweiphasig) durch einen Elektromeister anschließen lassen. Der Backofen wird beibehalten. Über einen Steckverbinder war zuvor ein Glaskeramikfeld zur Bedienung über Knebel angeschlossen, die jetzt natürlich funktionslos sind.

Der Herd war vorher über eine Anschlussleitung mit der Herdanschlussdose verbunden. Da ich bei dem leistungsstarken Kochfeld eine sichere Lösung wollte, habe ich einen Elektriker mit dem Anschluss beauftragt. Da ich zur Miete wohne, will ich da nicht haftbar gemacht werden können. Mit dem Vermieter war alles besprochen. Im Telefonat mit dem Elektriker war von einer neuen (Doppel-)Herdanschlussdose mit neuer Zuleitung für das Kochfeld die Rede. Bei der Installation war nur meine Partnerin da, die keine Ahnung von Elektrik hat. Mit ihr wurden keine Änderungen abgesprochen.

Als ich nach Hause kam stellte ich fest, dass keine neue Dose montiert war. Das Feld ist einfach an die Klemmen des Herdes geschraubt, siehe Bild. Die schwarze Leitung geht zum Feld, die weiße ist die alte Herdanschlussleitung.
Meiner Laienmeinung nach finde ich folgendes zumindest fragwürdig:
- keine Zugentlastung der Kochfeldleitung am Herd
- der Backofen ist nicht für den Einphasenbetrieb laut Aufkleber gebrückt (LED Anzeigen der Knebel laufen über eine andere Phase als der Ofen)

Nach telefonischer Rücksprache mit dem Elektriker kamen Aussagen wie:
"Das wird immer so gemacht, deshalb haben die Herde so große Klemmen."
"Zugentlastung braucht man da nicht, da es kein bewegliches Teil ist."

Ist das eine fachgerechte Installation? Welche Normen gelten hier?


Danke und Gruß

Jeorsch

[img]https://s17.postimg.org/lbaiot7vf/IMG_5460.jpg[/img]

[img]https://s3.postimg.org/j0g7p3l4v/IMG_5462.jpg[/img]
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 13.07.2017 21:30    Titel: Antworten mit Zitat
Das ist und bleibt Pfusch Fordere Den Pfuscher auf die Leistung Normgerecht zu erbringen! Die Leitung ist bewegbar und deshalb ist da auch eine Zugentlastung nötig!
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14387
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.07.2017 08:38    Titel: Antworten mit Zitat
Die Einphasenbrücke wird hier nicht benötigt, da hier Drehstrom vorhanden, die Lämpchen der Drehknöpfe können ruhig auf Drehstrom laufen.
Ich sehe noch weitere Punkte:
Der Querschnitt für den Anschluß scheint nur 1,5mm² zu sein, ich hoffe die Sicherung ist nur 16A, und unter die schrauben darf nur eine Ader untergeklemmt werden und zwar auf der linken Seite. Beim zuschrauben soll der Leiter in die Klemme gezogen werden und nicht heraus geschoben. An Klemme 1 sieht man schon wie die Ader kaum noch dran ist.

Zugentlastung ist Obligatorisch.
Wenn hier eine Feste Installation vorliegen soll, ist die Leitung auch zu befestigen und darf dann auch bei Gerätetausch nicht bewegt werden. Eine unrealistische Situation.

Allein schon der Umstand, daß eine Doppeldose bestellt wurde und nicht geliefert, würde mich schon dran hindern die Rechnung zu zahlen.

Mängel am Besten schriftlich dem Fachbetrieb zukommen lassen.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Moorkate
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1892

BeitragVerfasst am: 14.07.2017 09:06    Titel: Antworten mit Zitat
Ein typischer Fall von Meisterpfusch und 'schnell, schnell'
Entweder hatte er keine Lust die Dose auszutauschen oder es war ihm zu mühsam in den Schrank zu kriechen.

Oder kam da einfach nicht heran, da hinterm anderen Schrank liegend. Gerade im Bestand sind die Herdanschlüsse nicht immer da, wo aktuell der Herd steht. In solchen Fall nimmt man Twin-Hülsen oder Kabelschuhe und klemmt die Leitung auf die bestehende Leiste. Natürlich mit einer Zugentlastung - notfalls zusammen mit der anderen oder fixiert diese an der anderen. Manchmal geht es nicht anders, da es bei dem alten Herd nicht vorgesehen ist, aber gar nicht ist schlecht.

Oder der zusätzliche Aufwand für den Aus- und Einbau der Küchenschränke und der längeren Anschlußleitung wird bezahlt. Wenn dass den mal einen 'Huni' mehr kosten soll, dann geht es plötzlich auch.

mfG
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