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Grundsatzfragen Amperestunden sowie Signalverstärkung mp3

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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manupee
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 20.07.2017 18:02    Titel: Grundsatzfragen Amperestunden sowie Signalverstärkung mp3 Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

mir lassen seit einiger Zeit 2 unabhängige Fragen zu Elektrik keine Ruhe, vielleicht kann mir diese ja jemand beantworten:

1. Neulich ist mir aufgfallen, dass auf dem Akku meines Bosch-Akkuschraubers 1,4 Ah steht. Der Akku ist in etwas so groß wie meine Faust. Dann habe ich mich erinnert, dass auf meinem kleinen Handyakku (Note 2) 3100mAh also 3,1 Ah steht.

WIe passt das Verhältnis zusammen? In den Bosch-Akku passt der HandyAKKU 50x rein. Amperestunden sind doch eine Einheit für Kapazität. Ist das durch technischen Fortschritt zu beantworten oder steckt mehr dahinter?


2. Es geht um Verstärkung eines Musiksignals. Wenn ich einen MP3 Player oder Handy an eine Musikanlage anschließe (sagen wir analog, über Klinke), kann ich folgende 2 Verhältnisse einstellen, obwohl jedoch nur 1 gut klingt:

2.1 Den MP3 Player auf volle Lautstärke und die Anlage leiser.

2.2. Den MP3 Player leise und dafür die Anlage lauter.

Was wird da signaltechnisch umgesetzt, warum klingt das eine besser? Gibt es einen Tipp, in wie man in einer solchen Konstellation verfahren soll, also eher 2.1 oder eher 2.2. Falls ja, warum?

Danke soweit und viele Grüße,

manupee
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Hallo!

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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8425
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 20.07.2017 18:09    Titel: Re: Grundsatzfragen Amperestunden sowie Signalverstärkung mp Antworten mit Zitat
manupee hat folgendes geschrieben:
1. Neulich ist mir aufgfallen, dass auf dem Akku meines Bosch-Akkuschraubers 1,4 Ah steht. Der Akku ist in etwas so groß wie meine Faust. Dann habe ich mich erinnert, dass auf meinem kleinen Handyakku (Note 2) 3100mAh also 3,1 Ah steht.

WIe passt das Verhältnis zusammen? In den Bosch-Akku passt der HandyAKKU 50x rein. Amperestunden sind doch eine Einheit für Kapazität. Ist das durch technischen Fortschritt zu beantworten oder steckt mehr dahinter?

Du musst die Spannung noch berücksichtigen.
Beispiel (die tatsächlichen Spannungen deiner Akkus kenne ich nicht):
3,1Ah*3,6V=11,2Wh
1,4Ah*12V=16,8Wh
Diese Werte kannst du dann vergleichen, wobei bei Handy-Akkus oft übertrieben wird.
_________________
Gruß Werner
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manupee
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 20.07.2017 19:15    Titel: Antworten mit Zitat
Danke, das war mir neu.
Auf dem Akkuschrauber steht tatsächlich 14,4V, also sind dort 14,4V*1,4Ah = 20,16 Wh "drin".

Nochmal ne andere Frage:

Angenommen ich möchte an eine LKW Batterie eine Anlage anschließen (12V, 240Ah). Wenn ich einen Verbraucher anschließe zieht dieser Energie und die Voltzahl sinkt.

Gibt es einen Volt-Wert (Untergrenze), bis zu dem man die Batterie nutzen kann, ohne sie zu schädigen, zB 8V?
Ist dies bei allen Batterien gleich?
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 21.07.2017 05:11    Titel: Antworten mit Zitat
manupee hat folgendes geschrieben:


Angenommen ich möchte an eine LKW Batterie eine Anlage anschließen (12V, 240Ah). Wenn ich einen Verbraucher anschließe zieht dieser Energie und die Voltzahl sinkt.

Gibt es einen Volt-Wert (Untergrenze), bis zu dem man die Batterie nutzen kann, ohne sie zu schädigen, zB 8V?
Ist dies bei allen Batterien gleich?

Batterien darf man nicht tiefentladen. Bei einem 12V Bleiakku ist die Entladeschlußspannung 10,5V. Das muss man aber nicht unbedingt bis zum Ende ausnutzen und ihn dann auch nicht länger so stehen lassen sondern ihn möglichst zeitnah wieder aufladen. Denn die Länge dieser Leerphase verkürzt die Lebensdauer des Akkus.

Im Übrigen steht irgendwo im Kleingedruckten auch noch ein Wert hinter der Ah Zahl. z.B. C20 oder C10 oder C100. Das bedeutet z.B. bei C100 entladen mit konstantem Strom in 100h. Wenn dein Akku also 240Ah hat, dann erreicht er diese nur, wenn der Entladestrom nicht höher wie 2,4A ist. Bei C20 wären es dann 12A. Du kannst auch höheren Strom ziehen, aber bekommst dann halt nicht mehr 240Ah heraus sondern vieleicht nur 200Ah bis die Entladeschlussspannung erreicht ist
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1109

BeitragVerfasst am: 21.07.2017 05:45    Titel: Re: Grundsatzfragen Amperestunden sowie Signalverstärkung mp Antworten mit Zitat
manupee hat folgendes geschrieben:

2. Es geht um Verstärkung eines Musiksignals. Wenn ich einen MP3 Player oder Handy an eine Musikanlage anschließe (sagen wir analog, über Klinke), kann ich folgende 2 Verhältnisse einstellen, obwohl jedoch nur 1 gut klingt:

2.1 Den MP3 Player auf volle Lautstärke und die Anlage leiser.

2.2. Den MP3 Player leise und dafür die Anlage lauter.

Was wird da signaltechnisch umgesetzt, warum klingt das eine besser? Gibt es einen Tipp, in wie man in einer solchen Konstellation verfahren soll, also eher 2.1 oder eher 2.2. Falls ja, warum?


Moin,
der ideale Verstärker hätte einen kerzengeraden, lineare Verstärkungsverlauf.
Da es den idealen Verstärker aber nicht gibt, versucht man mittels technischer Kniffe den Verstärkungsverlauf so weit wie möglich linear zu halten, denn jede Abweichung bedeutet Verzerrung.
Das macht man über eine sogen. Gegenkopplung.
Das gelingt aber nur in einem bestimmten Bereich.
Je näher du dem Leistungsende kommst, desto mehr krümmt sich die Kurve, heisst, der Verstärker beginnt zu verzerren.
Deshalb arbeitet ein Verstärker am "saubersten" im mittleren Lastbereich.

Jeder Verstärker produziert aber auch Rauschen. Dieses macht sich bei ganz kleinen Signalen bemerkbar. Dieser Wert wird als SNR (Signal to Noise Ratio) angegeben.
Praktisch sieht das so aus, dass ein Verstärker desto mehr rauscht, je kleiner das Signal an seinem Eingang ist.

Wenn das Signal am Eingang so gross ist, dass das Rauschen nichtmehr wahrnehmbar, der Verstärker aber noch keine Verzerrungen produziert, dann ist er richtig eingestellt.

Zu deinem Beispiel: Wenn du den MP3 auf max. Lautstärke hast, dann produziert er Verzerrungen die im nachfolgenden Verstärker noch verstärkt werden, klingt also sche....e. Dabei ist das SNR natürlich gut.

Drehst du den MP3 aber auf zu kleine Lautstärke, dann verschlechtert sich das SNR und du bekommst Rauschen auf den Lautsprecher.

Fazit: Am besten klingt es wenn das Signal des MP3 deutlich über dem SNR des Nachfolgeverstärkers liegt, aber noch weit entfernt von seiner Leistungsgrenze.

Alles klar?
_________________
http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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sko
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 21.07.2017 05:53    Titel: Antworten mit Zitat
Ich denke bei der Ausgangsqualität eines MP3-Signals braucht man sich über den restlichen Signalweg (und klingt es so oder son besser) keinerlei Gedanken mehr machen!

Ciao
Stefan
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 21.07.2017 06:34    Titel: Antworten mit Zitat
sko hat folgendes geschrieben:
Ich denke bei der Ausgangsqualität eines MP3-Signals braucht man sich über den restlichen Signalweg (und klingt es so oder son besser) keinerlei Gedanken mehr machen!

Ciao
Stefan

Das halte ich für Unsinn. Mit ausreichend hoher Datenrate wird vieleicht, aber auch nur vieleicht, einer von hundert Leuten einen Unterschied zum Orginal feststellen können. Die Analogtechik, also Verstärker und vor allem Lautsprecher sind immer noch das allerschwächste Glied in der Kette.
Und wenn man mal den Signalweg nach dem Lautsprecher betrachtet, da fangen dann die Mängel erst an. Selbst die ursteinalte HIFI Norm schreibt Signal-Störabstände vor, die du dank Umgebungsgeräuschen wahrscheinlich in vielen Wohnungen nicht dauerhaft hast und auch in keinem Auto oder gar auf einer Party.
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