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Starkstromanschluss korrekt?

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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 25.07.2017 12:07    Titel: Antworten mit Zitat
Alle Vorschläge mit Motorschutzschalter usw. laufen hier erst mal ins Leere.
Der TE hat eine CEE parallel mit einer Schuko an einer 2,5er Leitung. Hier kann er entweder das Eine oder das Andere nutzen. Wenn er beides voll belasten will, bleibt nur eine 2. Zuleitung 3xnn für die "Licht"stromkreise und Trennung in der neuen Garage. Ob die Zuleitung nun in den Auftragsumfang der Garage gehört, kann ich nicht beurteilen.
_________________
Gruß Werner
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kmartin531
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 25.07.2017
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 26.07.2017 17:35    Titel: Antworten mit Zitat
Ich weiß nicht warum hier immer wieder Motorschutzschalter ins Gespräch kommen. Hier geht es um eine Elektroinstallation, nicht um eine Motorsteuerung...

Der Punkt ist, dass euer Elektriker wahrscheinlich einen zu kleinen Unterverteiler genommen hat und nun Notlösungen anbietet.
Fakt ist, dass man aus einem Drehstromkreis auch Wechselstromkreise ziehen kann, dann ist der Stromkreis aber allpolig abschaltbar zu machen (3-pol. LS). Ist sicher nicht die sauberste Lösung, aber der Fragesteller könnte sich eventuell damit anfreunden.
Optimale Lösung dafür: Ein Drehstromkabel nur für selbigen, ein Wechselstromkabel nur für den "Lichtstrom". Kabel natürlich ausgewählt für die entsprechenden Umgebungsbedingungen, Spannungsfall etc. und natürlich entsprechend abgesichert.

Was mich aber stutzig macht, und das wurde auch schon erwähnt, ist, dass im UV nicht mal mehr Platz für einen FI/LS ist. Das KANN im Neubau gar nicht sein. Wenn eine erforderliche Wärmeberechnung durchgeführt wurde, bleibt immer Platz, unabhängig davon muss immer Reserveraum eingeplant werden. Wenn man das Ding also vollknallt, so ist eine unzulässige Erwärmung fast zwingend zu erwarten. Und wenn dann nachgerüstet werden soll... aus die Maus. Man denke nur an zukünftige Anwendungen Stichwort Smart Grid, Smart Home, Elektromobilität. Das kommt!

Ich würde das nicht so abnehmen und im Zweifel einen Gutachter zu rate ziehen.
_________________
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1590

BeitragVerfasst am: 26.07.2017 18:19    Titel: Antworten mit Zitat
So stellen wir das Ding doch mal auf die Beine. Garagenanschluss als Drehstromausführung mit 3*16A.
Der kann in 3 Wechselstromkreise aufgeteilt werden und da Schukosteckdosen vorhanden sind muss auch FI Vorhanden sein.
In aller Regel wird in der Garage dann eine UV errichtet.
Als Option gibt es noch die Möglichkeit da eine 16 A CEE-Dose zu errichten. Da bei einem Drehstromkreis eine allpolige Abschaltmöglichkeit gegeben sein muss werden da meist 3 polige LSS verbaut. Selektivität ist eh nicht gegeben. Deshalb wird meist der 3 polige LS nur als Backupschutz oder Freischaltmöglichkeit verwendet.
Was spricht also dagegen einen 4 Poligen FI als allpolige Freischaltmöglichkeit zu verwenden. Und damit nicht alles lahm gelegt wird eben 3 einpolige LS.
Um einen zusätzlichen Schutz für die 16 A CEE-Dose zu erhalten bietet sich ein Eigensicherer Motorschutzschalter an. Dieser schützt Motoren auch bei Ausfall nur eines Aussenleiters. Da der MS auch ohne Gefährdung Laienbedienbar ist sehe ich keinen Grund darauf als Schutz für Motoren zu verzichten! Ja durch richtige Auswahl lässt sich so auch der Strom für die CEE begrenzen! Ich benötige für eine Kreissäge mit 2 kW oder für einen Kompressor mit 4 kW keine 11 kW ! Oder um es anders zu sagen dem Motor reichen 5A warum soll ich da 16 A bereitstellen als Dauerleistung?
Und wie gesagt bei Überlastung eines Aussenleiters macht dem die Sicherung ein Ende! Wie gesagt alles Normgerecht und mit dem gegebenem Sachverhalt auch die höchste Verfügbarkeit der Anlage!
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