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Spannungsabfall bei 2,5mm² und dann 1,5mm²

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6631

BeitragVerfasst am: 06.08.2017 19:03    Titel: Antworten mit Zitat
Modimo hat folgendes geschrieben:


Ich kann euch leider nicht ganz folgen.
Nach den 20m hat er im Raum noch Leitungen verlegt die immer wieder abzweigen und das sind dann mehr als 6m. Schätze er hat da noch um die 10-12m zusätzlich immer wieder abgezweigt.

Abzweigen spielt keine Rolle sondern eigentlich nur die Entfernung bis zur letzen Steckdose.
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 06.08.2017 21:04    Titel: Antworten mit Zitat
Man kann die Kirche auch im Dorf lassen!

Die Berechnung des Spannungsfalls geht von einer maximal belasteten Leitung aus, in diesem Falle 16 A bei 230 Volt.
Jeder Dorftrottel würde einer solchen (Dauer-)Last eine Leitung mit 2,5mm² gönnen.

Ergo: eine Leitung mit 1,5 mm² genügt vollkommen, wenn die entnomme Leistung dauerhaft kleiner /gleich 3,5 kW ist.

Der maximale Spannungsfall von 3% bzw. 7 Volt tritt nur bei maximaler Last auf.

Gruß Leprechaun
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 06.08.2017 21:26    Titel: Antworten mit Zitat
Andersherum:
Ein 2-Personen-Haushalt braucht im Jahres-Schnitt 1200 kWh.

Das entspricht einer durchschnittlichen Leistung von 140 Watt.

Wann, und wie oft soll denn soviel Energie bezogen werden, daß der Spannungsfall überhaupt interessant wird?

Gruß Leprechaun
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1467

BeitragVerfasst am: 07.08.2017 00:19    Titel: Antworten mit Zitat
Klar doch und der pro Kopfverbrauch bei Bier beträgt im Jahr ca 104 Liter. Hast du schon mal Säuglinge diese Menge Bier im Jahr trinken gesehen ich noch nicht! Fakt ist das eine Steckdose mit 16 A belastet werden kann und das auch häufiger vorkommt hat nichts mit dem Jahresverbrauch zu tun, ist aber trotzdem relevant für den Spannungsfall!
Edit: wer heutzutage für Steckdosenstromkreise noch 1,5mm² verlegt hat 30 Jahre Elektrotechnik verschlafen!
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Zidane
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.04.2010
Beiträge: 534

BeitragVerfasst am: 07.08.2017 00:52    Titel: Antworten mit Zitat
Dann haben 75% der EFKs geschlafen, der Kunde es so wollte weil Kupfer teuer ist, oder sich keiner die Finger krumm machen möchte um die 2,5er Adern in die Klemmen zu drücken. Wenn du das so machst, ist das sehr gut. Ich würde es auch so machen, wenn ich neu verlegen würde. Aber es machen auch heute nur die wenigsten.
_________________
Ohne Duspol sollte man keine elektrischen Arbeiten durchführen!
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6631

BeitragVerfasst am: 07.08.2017 05:48    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Klar doch und der pro Kopfverbrauch bei Bier beträgt im Jahr ca 104 Liter. Hast du schon mal Säuglinge diese Menge Bier im Jahr trinken gesehen ich noch nicht! Fakt ist das eine Steckdose mit 16 A belastet werden kann und das auch häufiger vorkommt hat nichts mit dem Jahresverbrauch zu tun, ist aber trotzdem relevant für den Spannungsfall!
Edit: wer heutzutage für Steckdosenstromkreise noch 1,5mm² verlegt hat 30 Jahre Elektrotechnik verschlafen!

Was für ein Unsinn. Ich hab in der Wohnung bestimmt 70 Steckdosen. Da gibt es nicht eine Einzige, wo schon mal 16A drüber geflossen sind und im Wohnzimmer und Schlafzimmer gibt es wahrscheinlich nicht mal eine, wo 10A geflossen sind.
Fakt ist, das selbst wenn die Leitung 2m zu lang wäre und ich dann vieleicht rechnerich 4% Spannungsfall habe, dann ist das nur ein Maß für den Verlust. Wenn ich also 3,5kW ziehe, dann bleiben 110W in der Leitung bei 3% und 147 W bei 4%. Das macht 37W mehr.
Kostet also pro Stunde in der ich da wirklich 16A ziehe 1 Cent an zusätzlicher Verlustleistung. Aber ein Verlust ist das zumindest in der Heizperiode auch nicht wirklich, weil die Wärme im Haus ja nicht verloren ist.
Für die Funktion oder die Sicherheit ist es völlig irrelevant.
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2123

BeitragVerfasst am: 08.08.2017 09:06    Titel: Antworten mit Zitat
LOL. Da wird herumgerechnet, obwohl keiner wirklich weiß, wie hoch die Leitung tatsächlich abgesichert ist. Die 16A sind zu vermuten, aber wissen tun wir es eben nicht. Ich sichere Schlafzimmer z.B.: mit B13 ab.

Kein Schwein braucht 16A an einer Steckdosen (außer Steckdosen für WaMa, Trockner, Spülmaschine,..). Warum soll ich dann überall 2.5mm² verkabeln?
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Zidane
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.04.2010
Beiträge: 534

BeitragVerfasst am: 10.08.2017 23:13    Titel: Antworten mit Zitat
Im Idealfall sollten so wenig wie möglich Verteilerdosen gesetzt sein, um die Übergangswiderstände gering zu halten. Und nach dem tapezieren und streichen wird man die eh nicht mehr wiederfinden.

Im Räumen z.b der Küche sollte man heute 2,5qmm verlegen, mindestens 5 Stromkreise und dann mit B16 absichern.

1-3 für den E-Herd
4 für die Spülmaschine
5 für den Rest.

1,5qmm halte ich da für ungeeignet, das taugt für Räume wo keine starken Verbraucher zum Einsatz kommen z.b Flur oder Schlafzimmer, Kinderzimmer.

Wenn im Bad eine Wama und Waschmaschine zum Einsatz kommen, würde ich auch dafür 2 Stromkreise ala 2,5qmm einplanen und mit B16 absichern.

1,5er qmm sind für diese beiden Verbraucher nicht ausreichend, vielleicht für aktuelle A+++ Geräte. Wenn da aber noch B Wama und C Trockner zum Einsatz kommen geht das auf Dauer garantiert in die Hose.
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kaffeeruler
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Anmeldungsdatum: 01.01.2008
Beiträge: 3079
Wohnort: Oldenburg(Oldb)

BeitragVerfasst am: 11.08.2017 00:04    Titel: Antworten mit Zitat
Zidane hat folgendes geschrieben:
Im Idealfall sollten so wenig wie möglich Verteilerdosen gesetzt sein,... Und nach dem tapezieren und streichen wird man die eh nicht mehr wiederfinden.


Im Idealfall hat man überhaupt keine Dosen sitzen wie es viele schon seit gut u gern 30 jahren betreiben



Zidane hat folgendes geschrieben:

1,5er qmm sind für diese beiden Verbraucher nicht ausreichend, vielleicht für aktuelle A+++ Geräte. Wenn da aber noch B Wama und C Trockner zum Einsatz kommen geht das auf Dauer garantiert in die Hose.


Nun weiß ich auch warum in meiner Kindheit es noch immer die Verdunkelung gab wie im krieg.. Es war Waschtag Laughing Laughing

(nein, ich bin kein Verfechter von minimaler Installation.. Aber solch Bsp sind ohne Sinn u verstand)
_________________
"Je mehr wir wissen, desto weniger scheinen wir weiter-zu-wissen." - Bernhard von Mutius

Wir geben nur Hilfestellungen und keine Garantie
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 11.08.2017 00:30    Titel: Antworten mit Zitat
fuchsi hat folgendes geschrieben:


Kein Schwein braucht 16A an einer Steckdosen (außer Steckdosen für WaMa, Trockner, Spülmaschine,..). Warum soll ich dann überall 2.5mm² verkabeln?


Auch bei einer Steckdose für WaMa, Trockner, etc, interessiert mich der Spannungsfall überhaupt nicht!

Entscheidend sind die Abschaltbedingungen!!!

Aber auch die erfordern seit Einführung der RCD- Pflicht keinen Mindest- Querschnitt mehr.

Der Mindestquerschnitt ist bedingt durch die mechanische Festigkeit.

Die EVU versorgen uns mit Netzspannung nach EN 50160 mit + / - 10% , auf den letzten Metern sollen wir max. 3% einhalten?

Die spinnen doch, die Römer

Gruß Leprechaun
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