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Frage bezüglich neuer Elektro Hausinstallation

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karo28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 11:57    Titel: Antworten mit Zitat
[quote="Bavilo"]
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Wie schon gesagt wurde darfst du die Anlage nicht errichten!


Da sollte man aber den Eingangsbeitrag nochmal lesen, der TE will keine "Neuanlage" errichten, sondern die bereits vorhandene Elektroanlage in seinem Haus "instandhalten". Dazu gab es auch einen Abschnitt in der NAV Par.13. Der wird aber von EFK seltsamerweise immer beim Zitieren vergessen.


Bavilo hat folgendes geschrieben:

Und warum möchte ich meinen Schrank selber kaufen und bereitstellen?

Schrank mit der Zplan software ausgesucht = 1500 €.

Identischen Schrank woanders gekauft = 600 €.


Die Software gibt natuerlich die Listenpreise des Herstellers an. Der Elektro-Grosshandel bekommt darauf einen nicht ganz unerheblichen Rabatt.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1602

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 12:04    Titel: Antworten mit Zitat
Das versetzen des Zählers und eine Modernisierung der Anlage stellt eine wesentliche Änderung dar und ist damit der Errichtung einer Neuanlage gleichgestellt. Den es ist keine Instandhaltung!

Zitat:
(2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen. Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten. Es dürfen nur Materialien und Geräte verwendet werden, die entsprechend § 49 des Energiewirtschaftsgesetzes unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik hergestellt wurden. Die Einhaltung der Voraussetzungen des Satzes 6 wird vermutet, wenn die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung vorhanden ist. Sofern die CE-Kennzeichnung nicht vorgeschrieben ist, wird dies auch vermutet, wenn die Materialien oder Geräte das Zeichen einer akkreditierten Stelle tragen, insbesondere das VDE-Zeichen oder das GS-Zeichen. Materialien und Geräte, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder der Türkei oder einem Mitgliedstaat der Europäischen Freihandelsassoziation, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, rechtmäßig hergestellt oder in den Verkehr gebracht worden sind und die den technischen Spezifikationen der Zeichen im Sinne des Satzes 8 nicht entsprechen, werden einschließlich der von den vorgenannten Staaten durchgeführten Prüfungen und Überwachungen als gleichwertig behandelt, wenn mit ihnen das geforderte Schutzniveau gleichermaßen dauerhaft erreicht wird. Der Netzbetreiber ist berechtigt, die Ausführung der Arbeiten zu überwachen.
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karo28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 12:47    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Das versetzen des Zählers und eine Modernisierung der Anlage stellt eine wesentliche Änderung dar und ist damit der Errichtung einer Neuanlage gleichgestellt. Den es ist keine Instandhaltung!


Das ist aber deine persoenliche Definition...andere definieren das anders.

„Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebenszyklus einer Betrachtungseinheit zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder der Rückführung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erfüllen kann“ [Definition laut DIN 31051 – Instandhaltungsstrategien].


Pumukel hat folgendes geschrieben:

Zitat:
(2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen.

Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten.
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 13:50    Titel: Antworten mit Zitat
Bavilo hat folgendes geschrieben:
Ich mache alles hinter dem Zähler, das Elektrounternehmen sieht sich meine Arbeiten an und prüft alles.


Eine Anlage kann nur geprüft werden, wenn diese komplett auseinander genommen wird - eine Neuanlage wird daher in Teilschritten geprüft. Dies betrifft auch Dinge, die unter Putz verschwinden, wie die Leitungsverlegung - Wenn Du das nicht alles ausstemmen willst zur Prüfung musst Du daher wohl dein Vorhaben mit dem prüfenden Unternehmen erst abklären. Der Weg ist ganz einfach: Elektrofachbetrieb beauftragen und dabei Eigenleistung verabreden - Hinterher angelaufen kommen und behaupten, dass das schon alles richtig ist kann jeder und jede ernsthafte Fachkraft wird es ablehnen, dafür dann den Kopf hinzuhalten, obgleich es durchaus möglich ist jemanden zu finden, der Dir für etwas Geld alles unterschreibt.

Bavilo hat folgendes geschrieben:
Schrank mit der Zplan software ausgesucht = 1500 €.

Identischen Schrank woanders gekauft = 600 €.


Der Elektroherd kostet vielleicht auch 1199,- € UVP und du bekommst ihn für 649,99€ bei Saturn - Das eine hat mit dem anderen doch nix zu tun.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3706
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 17:22    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten


Grausig karo du kannst immer noch nicht zwischen Errichtung, Änderung, Erweiterung und Instandhaltung unterscheiden.

Nach einem Brand ging es darum ob es sich um eine Änderung handelte oder eine Instandsetzung. Da die Arbeiten kein konzessionierter (eingetragener) Betrieb gemäss §13 NAV durchgeführt hatte. Das letztinsanzliche Gericht urteilete das eine Änderung nur bis 10cm versetzen der Dose in Richtung der Leitung instandhaltung sei. Da das versetzen aber mit Lüsterklemmen 10 cm länger gemacht wurde handelte es sich um eine Änderung.
Damit waren die Arbeiten illegal und somit hätten diese nicht durchgeführt werden dürfen. Zweitens bestand wohl eine Baugefährdung.

Inwieweit der Ausführende Elektrofachkraft für den entsprechenden Bereich Energie- und Gebäudetechnik oder Elektroinstallateur war ist mir nicht bekannt.
Ist er EFK gewesen könnte ich mir durchaus vorstellen das die Strafe höher ausfällt.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 18:34    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Bavilo hat folgendes geschrieben:
Ich mache alles hinter dem Zähler, das Elektrounternehmen sieht sich meine Arbeiten an und prüft alles.


Eine Anlage kann nur geprüft werden, wenn diese komplett auseinander genommen wird - eine Neuanlage wird daher in Teilschritten geprüft.


Wie machst du denn dann eine Wiederholungspruefung an elektrischen Anlagen gem. DGUV V3 / V4 in Anlehnung an die Anforderungen der DIN VDE 0105-100, wenn keine Unterlagen der Erstpruefung gem DIN VDE 0100-600 vorliegen? Gebauede abreissen und nachschauen? Oder gibt es da vielleicht "nichtinvasive" Methoden, mit denen man den Zustand einer Anlage zuverlaessig feststellen und dokumentieren kann? Und was genau spricht dagegen, solche Methoden auch hier anzuwenden?

(Achso, wie die Pruefung von neuerrichteten Anlagen im realen Leben ablaueft, ist mir auch bekannt..)
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3706
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 18:47    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
(Achso, wie die Pruefung von neuerrichteten Anlagen im realen Leben ablaueft, ist mir auch bekannt..)


Mal wieder ein echter karo28.
Wenn Du die Norm kennen würdest du so nicht schreiben.
Es gibt die übrigens neu seit etwa einem halben Jahr.
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1394
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 20:12    Titel: Antworten mit Zitat
elektroblitzer hat folgendes geschrieben:

----- das eine Änderung nur bis 10cm versetzen der Dose in Richtung der Leitung instandhaltung sei. Da das versetzen aber mit Lüsterklemmen 10 cm länger gemacht wurde handelte es sich um eine Änderung.
Damit waren die Arbeiten illegal und somit hätten diese nicht durchgeführt werden dürfen. Zweitens bestand wohl eine Baugefährdung.

Ach nee.
Ich darf also keine Steckdose versetzen, da es dann eine Baugefährdung ist?
In vorherige Dose abgehende neue Leitung mit Wagoklemmen anschließen und neue Steckdose ein stück rüber setzen das geht nicht?
_________________
Immer das Beste draus machen
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ego1
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4670
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 20:17    Titel: Antworten mit Zitat
@TE

Du tust gut daran, das ganze wirklich im vorfeld mit einem Elektrobetrieb abzusprechen.

Auf das paranoide und wie immer völlig überzogene und an der Realität völlig vorbeigehende Geschreibsel des elektroblitzer würde ich dabei nicht viel geben.
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Bavilo
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 11.04.2014
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 14.08.2017 08:05    Titel: Antworten mit Zitat
Danke ego1!


Hier jetzt mal ein Statement von EnergieNetz-Mitte...

"..... welcher Zählerschrank benötigt wird, müssen Sie mit Ihren Elektroinstallateur abstimmen.

Es gibt kein "zuständiges" Elektrounternehmen. Sie können den Elektroinstallateur frei wählen."


So viel dazu...

Dementsprechend wird der Installateur meines Vertrauens genommen und fertig. Eure Paragraphen hin oder her....man kann auch übertreiben...
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