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Kabel zum Gartenhaus

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Sadir
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.08.2017
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 13:39    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank erst einmal für die zahlreichen Antworten.
Das mit dem Spannungsfall habe ich schon verstanden, wenn mir da Geräte kaputt gehen können wäre das nicht so schön aber solange kein Kabelbrand oder ähnliches passiert kann ich damit leben.
Ich würde das mit den Sicherungsautomaten ersteinmal so lassen und mich mit einen fachkundigen Elektriker beraten.

Wie ist das nun mit der Außensteckdose kann ich da mit einer Kabeltrommel/Verlängerungskabel dran gehen und z.b. meinen Rasenmäher bzw. Trennschneidemaschine (2000 Watt) betreiben ohne das ich Gefahr laufe, das mir das verlegte Kabel,anschmort ?

Gruß
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Newbie
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 14:57    Titel: Antworten mit Zitat
Das sind ineinander greifende Normen - Natürlich setzt die Produktnorm, nach der so eine Kabeltrommel gebaut wurde voraus, dass die vorliegende Installation korrekt ausgeführt wurde, was hier nicht der Fall wäre. Nach weiteren 50m kann es dann mitunter tatsächlich sein, dass die Abschaltbedingungen nicht mehr normgerecht sind und ein Überstrom/Kurzschluss zu lange ansteht. Darum haben diese Kabeltrommeln auch noch einen Thermoschutzschalter, der auf die ansteigende Temperatur überwacht und in der Trommel die Verbraucher trennt! Dies ist eine für diese Konstellation (und wegen der möglichen Fehlverwendung im aufgewickelten Zustand) notwendige Maßnahme nach Produktnorm. Den Kurz-/Erdschluss im Kabel kurz vor der Trommel muss aber der vorgelagerte LSS respektive Fehlerstromschutz absichern.

Bosch schreibt in seiner Bedienungsanleitung z.B. auch etwas über die zu verwendende Verlängerung - Leitungstyp, maximale Länge bei Querschnitt X, Schutzart der Stecker und Kupplungen, Fehlerstromschutz ... Diese Anleitung ist Bestandteil des Produktes und zu beachten - Eben genauso, wie die gültigen Normen zur Installation bis zur Steckdose. Wird auch nur ein Teil nicht Normgerecht installiert, hat diese Abweichung natürlich auch Auswirkungen auf die zugrunde liegenden Annahmen aller folgenden Teile!

Wenn Bosch also schreibt, dass die Verlängerung max. 60m in 1,5mm² sein darf, du aber schon 20m mehr als erlaubt bis zur Steckdose verlegt hast, kannst Du die schonmal getrost abziehen von den 60m!
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Sadir
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.08.2017
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 17:43    Titel: Antworten mit Zitat
Habe gerade mal die Außensteckdose und in der Garage gemessen, es kommen jeweils 233 Volt an, Vergleich mit Innensteckdose auch 233 Volt.
Das scheint ja zu stimmen oder läßt sich der Spannungsfall, wenn er denn Auftritt so nicht messen? Gemessen habe ich mit einen handelsüblichen Voltometer.

Gruß
D.
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s-p-s
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 3040

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 17:49    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Sadir,
der Spannungsfall wird höher je Höher die Belastung ist.
Du hast Sicher ohne Last gemessen. Confused
_________________
Mit freundlichem Gruß sps
Grundlage für meine Antworten sind Fachbücher, Frei verfügbare Quellen im Netz, Hersteller Infos sowie ein Abo bei der Fachzeitschrift de. Sicherheitsrelevante Tips im Forum durch mehrere Quellen bzw. User bestätigen lassen. Geduld, viele Profis Arbeiten und schauen erst Abends hier rein.
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Sadir
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.08.2017
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 18:01    Titel: Antworten mit Zitat
Abgesichert sind die beiden Leitungen mit dem RCCB-2-pin-25-A-230-V-ABL-Sursum, ist das irgendwas besonderes oder ganz normal FI?

Dann werde ich mal vom Elektriker messen lassen unter Last, ist das dies Messverfahren wo 500 Volt auf die Leitung gejagt werden?

Messung wurde auf unseren Wunsch durchgeführt, war dann die 3. Firma, die anderen könnten das nicht oder wollten nicht, die Ergebnisse waren lt. deren Ausage ok gewesen.

Gruß
D.
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s-p-s
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 3040

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 18:18    Titel: Antworten mit Zitat
Sadir hat folgendes geschrieben:
ist das dies Messverfahren wo 500 Volt auf die Leitung gejagt werden?



Nein, mit Last meine ich wenn du einem Heizlüfter mit 3,5 KW am Ende der langen Leitung anschließt. Dann sollte der Spannungsfall auch zu Messen sein.
Es gibt auch VDE Messgeräte die den Spannungsfall Messen können. Wie die das machen ist mir nicht ganz Klar. Ich glaube nicht, das die das mit großer Last machen.

500V ist die Iso-Messung, das ist was anderes.
_________________
Mit freundlichem Gruß sps
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1602

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 18:19    Titel: Antworten mit Zitat
Der RCCB-2-pin-25-A-230-V-ABL-Sursum sichert gar nichts ab das ist ein ganz normaler Fehlerstromschutzschalter und dem Muss vor oder Nachgeschaltet ein Leitungsschutzschalter zur Absicherung der Leitung folgen. In aller Regel wird das bei dir ein LS B16 B (Sicherungsautomat ) sein. Die Spannungsmessung kannst du auch selbst durchführen, dazu die Leitung mit einem 2000 W Heizlüfter auf voller Leistung betreiben und dann die Spannung am Leitungsende messen.
Beispiel : vor dem einschalten des Heizlüfters 233V nach dem Einschalten des Heizlüfters geht die Spannung auf 227V zurück.
Der Heizlüfter mit 2000W zieht bei 230V ca 9A. Damit bist du erst mal bei der Hälfte des max Stromes. 1% Spannungsfall sind 230V:100=2,3V >>> 3% zulässig sind 6,9V Die hast du im Beispiel schon bei knapp 9 A erreicht also wird der Spannungsfall bei 16 A ca 5 bis 6% betragen!
Edit: @ Sps die messen mit ca 2 A bis 10 A ( je nach Messgerät) und rechnen hoch!
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Sadir
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.08.2017
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 18:24    Titel: Antworten mit Zitat
Prüfprotokoll gefunden, blicke da aber irgendwie nicht durch, bei den 2 Leitungen nach draußen wurde einmal 286 und 279 gemessen ist bestimmt der Schleifenwiderstand, aber was sagt der aus? Steht unter der Spalte I in A.

Gruß Dirk
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s-p-s
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 3040

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 18:36    Titel: Antworten mit Zitat
Aus dem Schleifenwiderstand wird der Kurzschlussstrom berechnet. Das sind dann die 286 und 279 in A.

Für einen B16 A Lss sollte ein Kurzschlussstrom von 120 A mindestens erreicht werden, damit dieser nach Norm Abschaltet. Wert Inklusive Messfehler
Bei RCD ist diese Messung eigentlich nicht nötig.
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Mit freundlichem Gruß sps
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1602

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 19:19    Titel: Antworten mit Zitat
@ Satir bei einem Kurzschluss würde ein Strom von ca 286A bzw 279A fließen. Der 16A B LS benötigt zum sicheren Abschalten in der vorgeschriebenen zeit einen Strom von 120 A (5*16A = 80A +50% Sicherheitszuschlag ergeben 80A+40A=120A)
Dieser Strom kann sicher fließen und damit löst der LS rechtzeitig aus.
Das hat aber mit dem Spannungsfall rein gar nichts zu tun.
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