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Open-Collector-Ausgang verzögern?

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Automatisierung, Gebäudesystemtechnik & Elektronik
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ZeroM
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 527

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 20:49    Titel: Open-Collector-Ausgang verzögern? Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

leider bin ich in elektronischen Schaltungen nicht fit genug, um folgendes Problem zu lösen.

Gegeben ist eine Schalteinrichtung einer Alarmanlage. Für eine Funktionsverknüpfung, die softwaretechnisch nicht lösbar ist, muß ein Open-Collector-Ausgang auf eine Grenzwertmeldelinie geschalten werden, dazwischen hängt ein Endwiderstand 12,1KOhm.

Ruhezustand der Linie ist 12,1KOhm gegen 0V.

Die Schaltung OC-Ausgang->Endwiderstand->Meldelinie funktioniert.

Allerdings muß ich, um die gewünschte Funktion zu realisieren, entweder ca. 2 Sekunden Einschaltverzögerung oder ca. 2 Sekunden Nachlaufzeit erzeugen. Das ist softwaremäßig über die Ansteuerung nicht möglich und sollte mit einem möglichst einfachen elektronischen Bauteil erfolgen.

Was kann man dazu nehmen? Funktioniert es, einen Kondensator zwischenzuschalten? Gibts andere Möglichkeiten?

Vielen Dank für eure Hilfe,
Martin
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Hallo!

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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1590

BeitragVerfasst am: 22.08.2017 22:27    Titel: Antworten mit Zitat
Deine Angaben sind etwas dürftig. Über einen R von 12,1k nach 0V kann eine Spannung abfallen oder auch bestimmter Strom fließen. Bei einem Open Collektor Ausgang befindet sich in aller Regel ein NPN-Transistor am Ausgang. Damit dort ein verfügbares Signal erhalten wird ist ein R nach + nötig! Steuert der Transistor dann durch sinkt die Spannung am Collektor in Richtung GND (0V) Mit einem Kondensator allein wirst du da nichts ausrichten.
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 06:38    Titel: Antworten mit Zitat
.
Ein Schaltbild wäre hilfreich um Mißverständnisse zu vermeiden!

und ja, es gibt andere Möglichkeiten, z.B. NE 555 als Oneshot
.
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Sparky
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1063

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 06:54    Titel: Re: Open-Collector-Ausgang verzögern? Antworten mit Zitat
ZeroM hat folgendes geschrieben:

Allerdings muß ich, um die gewünschte Funktion zu realisieren, entweder ca. 2 Sekunden Einschaltverzögerung oder ca. 2 Sekunden Nachlaufzeit erzeugen. Das ist softwaremäßig über die Ansteuerung nicht möglich und sollte mit einem möglichst einfachen elektronischen Bauteil erfolgen.


2sec. sind noch sehr gut über ein einfaches R-C-Glied zu realisieren. Dazu braucht es keine Chips.

Um das umzusetzen, müsste aber die ganze Schaltung bekannt sein.
_________________
http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 07:21    Titel: Antworten mit Zitat
.
@ ZeroM

Vergiss bitte nicht uns mitzuteilen, wie steil die abfallende Flanke des verlängerten Impulses sein muss!

Allerdings neige ich dazu "Pumukel" beizustimmen, dass ein Kondensator nicht das geeignete Mittel zum Zweck sein dürfte.

Aber wie alle übereinstimmend festgestellt haben, sollte man erst ein Schaltbild haben, welches übrigens auch über den Abschlußwiderstand am Ende der "Linie" genaue Angaben enthalten sollte!

( Nebenbei finde ich es "merkwürdig", dass dieses Problem nicht softwaremäßig soll gelöst werden können. Um welche Software handelt es sich hier? )

EDIT: Welche Toleranz ist für die Zeitangabe "zwei Sekunden" einzuhalten Question
.
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 10:07    Titel: Kleine Spielerei Antworten mit Zitat
.
Screenshot aus Simulationsprogramm



Es soll nur gezeigt werden, wie eine Impulsverlängerung möglich wäre.

In digitalen Systemen würde ich die Verlängerung mit einem Zähler generieren, um die 2 Sek. einigermaßen genau generieren zu können.

Bei Kondensator und MOSFET dürfte die Auslegung auf eine bestimmte Verlängerungsdauer eine "Bastelei" werden,

aber "chacun à son goût" wie der Alte Fritz schon sagte. Wink
.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1063

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 12:17    Titel: Antworten mit Zitat
Oh weh.... bei dieser Schaltung würde dem FET glatt das Gate durchschlagen!
_________________
http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 13:37    Titel: Antworten mit Zitat
.
Hallo Sparky, du kannst hier deine Unwissenheit "outen" so lange du willst ...

Diese Schaltung funktioniert einwandfrei, wenn man die geeigneten Bauteile verwendet! Wink

Niemand verlangt von dir, dass du diese Schaltung anwendest.

Selten so gelacht! Laughing
.
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ZeroM
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 527

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 21:34    Titel: Antworten mit Zitat
Ich denke die Steilheit der Flanke ist nicht so wichtig.

Ein Schaltbild steht mir leider nicht zur Verfügung, nur das Installationshandbuch: http://resource.boschsecurity.com/documents/SE_320_Installation_Manual_deDE_1433520779.pdf

Es geht um die PL1 Klemme 50/51 und den C-Punkt Klemme 18.

Die PL1 misst gegen 0V. Im Ruhezustand sind 12,1 KOhm zwischen PL1 und 0V, man kann entweder den auf der Platine bestückten Widerstand Klemme 46/47 verwenden, oder einen handelsüblichen Kohleschichtwiderstand.
Im Normalfall ist ein oder mehrere Öffnerkontakte in Reihe mit dem Widerstand geschalten.

Der C-Punkt gibt mir geschaltene 0V; wenn ich vom C-Punkt über einen Widerstand auf PL1 gehe, habe ich die erforderliche Funktion, nur daß ich das halt um ca. 2 Sek (-0,5/+1) verzögern müsste.

Wäre evtl einfacher, ein kleines Platinenrelais einzubauen, damit sollte die Rückfallverzögerung einfacher zu realisieren gehen, oder?

Die Software, über die der C-Punkt programmiert wird ist WinPara.





patois hat folgendes geschrieben:
.
@ ZeroM

Vergiss bitte nicht uns mitzuteilen, wie steil die abfallende Flanke des verlängerten Impulses sein muss!

Allerdings neige ich dazu "Pumukel" beizustimmen, dass ein Kondensator nicht das geeignete Mittel zum Zweck sein dürfte.

Aber wie alle übereinstimmend festgestellt haben, sollte man erst ein Schaltbild haben, welches übrigens auch über den Abschlußwiderstand am Ende der "Linie" genaue Angaben enthalten sollte!

( Nebenbei finde ich es "merkwürdig", dass dieses Problem nicht softwaremäßig soll gelöst werden können. Um welche Software handelt es sich hier? )

EDIT: Welche Toleranz ist für die Zeitangabe "zwei Sekunden" einzuhalten Question
.
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 24.08.2017 07:38    Titel: Antworten mit Zitat
ZeroM hat folgendes geschrieben:
Ich denke die Steilheit der Flanke ist nicht so wichtig.

Ein Schaltbild steht mir leider nicht zur Verfügung, nur das Installationshandbuch: http://resource.boschsecurity.com/documents/SE_320_Installation_Manual_deDE_1433520779.pdf

Es geht um die PL1 Klemme 50/51 und den C-Punkt Klemme 18.

Die PL1 misst gegen 0V. Im Ruhezustand sind 12,1 KOhm zwischen PL1 und 0V, man kann entweder den auf der Platine bestückten Widerstand Klemme 46/47 verwenden, oder einen handelsüblichen Kohleschichtwiderstand.
Im Normalfall ist ein oder mehrere Öffnerkontakte in Reihe mit dem Widerstand geschalten.

Der C-Punkt gibt mir geschaltene 0V; wenn ich vom C-Punkt über einen Widerstand auf PL1 gehe, habe ich die erforderliche Funktion, nur daß ich das halt um ca. 2 Sek (-0,5/+1) verzögern müsste.

Wäre evtl einfacher, ein kleines Platinenrelais einzubauen, damit sollte die Rückfallverzögerung einfacher zu realisieren gehen,

Ja

oder?

Die Software, über die der C-Punkt programmiert wird ist WinPara.





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