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Klassische Nullung - Wie Zuleitung korrekt anschließen?

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Leitungsroller
Newbie
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Anmeldungsdatum: 23.08.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 23:25    Titel: Klassische Nullung - Wie Zuleitung korrekt anschließen? Antworten mit Zitat
Guten Abend EF-Community,

ich habe jetzt einige Beiträge gelesen, von denen mir eine Antwort eigentlich sehr plausibel erschien, aber dann wiederum völlig gegenteilige Meinungen gefunden.

Um nun endlich "Licht in´s Dunkel zu bringen", habe ich mich nun hier angemeldet und würde mich über Hilfe zu folgender Problematik freuen...

Eckdaten:
- Mietwohnung / Altbau
- TN-C-System, L schwarz, PEN grau, 1,5mm² Kupfer verlegt
- Badezimmer wurde mit RCD durch Elektrofachfirma nachgerüstet
- VDE-Check wurde ebenfalls für die komplette Wohnung vor Einzug durch eine Elektrofachfirma, Protokoll liegt mir vor, vor ca. 5 Jahren durchgeführt

Problem:
Die vorhandenen Steckdosenrahmen sind teilweise beschädigt (z.B. Ecken ausgebrochen) oder auch unansehnlich vergilbt.
Die alten Steckdosen sind derzeit klassisch genullt, länger abisoliert, PEN-Leiter an Schraubklemmen zwischen N und PE gebrückt, keine separate Drahtbrücke.

Zielstellung:
Ich möchte die alten Steckdosen durch neue Steckdosen (GIRA System 55 078327 mit Steckklemmen / erhöhter Berührungsschutz) ersetzen.
Es sollen keine zusätzlichen Steckdosen angeschlossen oder die bestehenden Steckdosen versetzt werden.
Die Risiken der klassischen Nullung sind mir bekannt.
Jedoch ist mit einer vollständigen Erneuerung der Elektroinstallation nicht zu rechnen.
Rein von der Logik her würde ich den PEN der Zuleitung erst an den PE-Anschluss der Steckdose anschließen und dann eine Brücke (H07V-U 1,5mm² grün-gelb + blaue Markierung am Ende) zum N-Anschluss verdrahten, so wäre die "Schutzfunktion" im schlimmsten Fall beim Abreißen des N-Leiter weiterhin gewährleistet.

Fragen:
Wäre die oben beschriebene Art der Verdrahtung der Steckdose soweit korrekt?
Kann ich H07V-U 1,5mm² für die Verdrahtung innerhalb der Steckdose benutzen bzw. ausreichend?
Wenn ich eine weitere Steckdose parallel anschließen muss, zwei Drähte direkt in die Steckklemme der Steckdose (sprich L an L-Anschluss, PEN an PE-Anschluss) oder besser WAGO dafür verwenden?

Bzgl. Prüfung hätte ich einen kalibrierten Metratester und Multimeter zur Verfügung.
Notfalls würde ich die Elektrofachfirma nochmal zum VDE-Check kommen lassen, damit ich auch etwas schriftlich als Nachweis habe.

Über ein paar Antworten würde ich mich freuen.


Freundliche Grüße
Leitungsroller
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Newbie
Hallo!

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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 23.08.2017 23:35    Titel: Antworten mit Zitat
Nein der PEN ist Grün/Gelb (alt Grau) und geht zuerst auf den PE und von da mit Blau auf den N. Ich würde wenn möglich Wagos verwenden und die Steckdose Aktuell mit braun, blau und Grün/gelb anfahren. Bei mehreren Steckdosen kommst du um eine Wago für den PEN nicht herum , den du hast an der Steckdose nur 2 Steckkontakte benötigst aber 4! (2*N +2*PE)
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.08.2017 00:55    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Ich würde wenn möglich Wagos verwenden und die Steckdose Aktuell mit braun, blau und Grün/gelb anfahren.

Damit hast Du wieder das Problem das man in Schalterdosen nicht klemmen darf.

Lutz
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 24.08.2017 06:09    Titel: Antworten mit Zitat
Wo steht das ? Was denkst du warum man heute tiefe Schalterdosen verwendet? Auch als Schalterabzweigdose bekannt.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 24.08.2017 06:35    Titel: Antworten mit Zitat
Im Bad müssen somit 3 Adern vorhanden sein?
Oder wurden hier Schukomaten (FI in der Steckdose) verbaut?

Ein Austausch der Einbauten ist ein Reparatur und somit zulässig.
Das Klemmen des grauen erst auf den PE ist richtig dann aber mit blauem Draht zur N- Klemme den der PEN endet an der PE Klemme. Dort teilt er sich auf den PE und den N auf.
Ich würde Dir dabei auch empfehlen in den Abzweigdosen alle Klemmen gegen Federsteckklemmen zu tauschen (z.B. Wago 2273)
So wird das Risiko gelöster Schraubklemmen reduziert.

Danach ist unbedingt zu messen ob die Spannung vom Schutzleiter gegen den Potentialausgleich/Erde ausreichend niedrig ist.
Wichtig ist hierbei das unter Belastung zu messen.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 24.08.2017 06:41    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Wo steht das ? Was denkst du warum man heute tiefe Schalterdosen verwendet? Auch als Schalterabzweigdose bekannt.


Da liest wieder einmal einer nicht mit.

In dem Thread geht's um eine alte Installation in TNC. Da hat es zu 99.99999999% noch keine tiefen Schalterdosen gegeben.

Das man das heute so macht, hat der Threadersteller nicht wirklich was davon.
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elo22
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.08.2017 14:42    Titel: Antworten mit Zitat
Doppelpost gelöscht
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