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Zu wenig Steckdosen in der Küche. Geht mein Plan auf?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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LexxTheOne
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Anmeldungsdatum: 24.08.2017
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 10:38    Titel: Antworten mit Zitat
Ich wollte mich Montag bei mal bei der Baugenossenschaft erkundigen ob die etwas machen können. Ich denke nicht das die was machen werden, da der Hauswart schon zum schiefen abgefallenen Fußboden in der Küche sagte; der wird nicht gemacht, da kommt jemand und macht den Spalt am Rand einfach zu. Wäre ja schon klasse wenn ich wüsste ob die Anlage erweitert werden muss und was alles daran fehlt. Damit ich das so weiter geben kann.
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T.Paul
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 12:36    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Die Verwendung einer Spülmaschine gehöhrt heute zum üblichen Nutzungsverhalten einer Wohnung somit ist auch dafür eine Anschlußmöglichkeit durch den Vermieter zur Verfügung zu stellen.


Da landest Du eventuell auf dem Bauch vor Gericht - eine Geschirrspülmaschine, und damit auch deren Anschluss, gilt m.W. noch als Komfort gegenüber dem Spülbecken, ist damit ein wert-steigerndes Ausstattungsmerkmal und daher eine Modernisierung.

Eine Kochstelle (falls nicht per Gas), Waschmaschine, ein Kühlgerät und ein Staubsauger müssen nutzbar sein soweit ich erinnere - Das ist heute Mindestausstattung für jeden bestehenden Wohnraum.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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LexxTheOne
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 24.08.2017
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 12:51    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Da landest Du eventuell auf dem Bauch vor Gericht - eine Geschirrspülmaschine, und damit auch deren Anschluss, gilt m.W. noch als Komfort gegenüber dem Spülbecken, ist damit ein wert-steigerndes Ausstattungsmerkmal und daher eine Modernisierung.


Das habe ich gerade im Netz gefunden 2 verschiedene Seiten.

Mindeststandards für Haushaltsgeräte herstellen: Geschirrspüler muss sein

Der Vermieter ist verpflichtet, einen Mindeststandard zu schaffen, der eine Haushaltsführung auch unter Einsatz von gewöhnlichen technischen Hilfsmitteln erlaubt.

Daher kann der Mieter einen Stromanschluss verlangen, der den Betrieb eines Großverbrauchers, z. B. einer Wasch- oder Geschirrspülmaschine, bei gleichzeitigem Betrieb eines Elektrogeräts, z. B. eines Staubsaugers, ermöglicht. Ferner verlangt eine zeitgemäße Wohnungsnutzung, dass das Badezimmer neben elektrischem Licht auch über eine Steckdose zum Betrieb kleinerer elektrischer Geräte verfügt (BGH, Urteil v. 26.7.2004, VIII ZR 281/03).

Und das hier:

Eine angemessene Stromversorgung gehört laut Bundesgerichtshof (BGH) zum zeitgemäßen Wohnen - unabhängig vom Alter des Gebäudes. Angemessen ist die Elektrik, wenn der Mieter mindestens ein größeres Haushaltsgerät wie eine Waschmaschine und gleichzeitig weitere haushaltsübliche Geräte wie einen Staubsauger benutzen kann, so die Bundesrichter (Az.: VIII ZR 281/03). Auf diesen Mindeststandard hat der Mieter Anspruch - es sei denn, der mangelhafte Zustand ist ausdrücklich vereinbart. Eine Klausel im Mietvertrag, die den Mieter nur zur Nutzung von Haushaltsgeräten in den Räumen berechtigt, in denen die Kapazität der vorhandenen Installation ausreicht, ist ungültig. Ebenso kann der Mieter nicht über einen Zusatz verpflichtet werden, eine Modernisierung des Stromnetzes selbst zu bezahlen.
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 12:58    Titel: Antworten mit Zitat
Das Urteil ist mir bekannt, es formulierte EINEN Großverbraucher. Ein anderes formulierte, dass für eine Familie mit Kleinkindern die Nutzung einer Waschmaschine Standard sei. Daher die Ableitung, dass die Versorgung der Waschmaschine nicht wegzudiskutieren sei.

Letztendlich geht es eh erst einmal um das Gespräch mit dem Eigentümer, der kann ja auch einseichtig sein - Vor Gericht könnte man aber mit der Forderung nach einem zusätzlichen Geschirrspülmaschinenanschluss eben auch verlieren nach meiner Kenntnis der Rechtssprechung und nur darauf habe ich hingewiesen. Es kommt dabei auch auf den allgemeinen Zustand, Alter und beworbenen Komfort-/Ausstattungssgrad (ggf. indirekt über die Miete) an.
_________________
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LexxTheOne
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 24.08.2017
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 13:09    Titel: Antworten mit Zitat
Achso ok. Wie gesagt, ich werde Montag mal anfragen. Dienstag schaut sich netterweise Strippe-HH das ganze hier mal an. Mal schauen was sich da ergibt.
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1388
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 13:29    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Die Verwendung einer Spülmaschine gehöhrt heute zum üblichen Nutzungsverhalten einer Wohnung somit ist auch dafür eine Anschlußmöglichkeit durch den Vermieter zur Verfügung zu stellen.


Ja Heute, aber nicht vor 30 Jahren.
Immerhin ist das kein Neubau wo das heutzutage Standard ist.
Ich kann mich noch sehr gut an so manch damalige Bauten zurück entsinnen die vor 1987 erstellt wurden und da gab es so gut wie Nie Steckdosen für Geschirrspüler in den Küchen.
_________________
Immer das Beste draus machen
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1578

BeitragVerfasst am: 27.08.2017 20:17    Titel: Antworten mit Zitat
Dann hast du ja am Dienstag einen Elektriker vor Ort.
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LexxTheOne
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Anmeldungsdatum: 24.08.2017
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 28.08.2017 13:56    Titel: Antworten mit Zitat
So Crying or Very sad Der Hauswart sagte mir heute das von deren Seite nichts modernisiert wird. Ich dürfte aber einen Elektriker kommen lassen, selbstverständlich auf eigene kosten. Kann man wohl nichts machen.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 28.08.2017 14:01    Titel: Antworten mit Zitat
Ob das vor 30 Jahren nicht normal war, tut nichts zur Sache eine Mietwohnung muß das heute übliche Nutzungsverhalten zulassen, egal wann diese gebaut wurde.
Das hat nichts mit Anpassung an aktuelle Normen zu tun, zu welcher es leider keine Forderungen gibt.

Wenn der Mieter nun eine Steckdose links haben will die vorher rechts saß ist das nicht die Sache des Vermieters.
Wird aber am Telefonanschluß ein Stromanschluß benötigt ist das heute übliche Nutzung und somit durch den Vermieter her zu stellen, auch wenn das Haus von 1930 ist.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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sko
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 28.08.2017 14:05    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wird aber am Telefonanschluß ein Stromanschluß benötigt ist das heute übliche Nutzung und somit durch den Vermieter her zu stellen, auch wenn das Haus von 1930 ist.


Glaube ich kaum! Das ist eher Wunschdenken!
Vermieter:
Es ist kein Problem die Telefonleitung zum Router zu legen, der irgendwo da hängt wo eine Steckdose ist...

Ciao
Stefan
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