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Überspannungsschutz wo, wie, was?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Moorkate
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1883

BeitragVerfasst am: 06.09.2017 07:19    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn man die Ableiter in die Verteilung mit setzen möchte, sollte man vorher aber prüfen, ob diese so hineinpassen. Die Verteilung ist ja auch 40 Jahre alt und der Hutschienenabstand kann geringer sein, als die heutige Norm. Und dann wird es eng und irgendwann schlägt eine Überspannung auch quer über.

mfG
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 06.09.2017 08:15    Titel: Antworten mit Zitat
So falsch ist die Bezeichnung nicht.
Denn wenn das Ding das Potential auf alle Adern verteilt hat, leitet sich die Energie gegen Erde und senkt dann auf allen Adern das Potential gleichmäßig ab.

Etwas befremdlich ist vielleicht die Kombination Spannung und leiten, denn eine Spannung fließt ja nicht sondern liegt an.
Nur wie soll man das Teil sonst nennen?
Überpotentialausgleicher?
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Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 07.09.2017 01:48    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Ein Blitz hat aber eine riesige Energie ...

Auch wenn die häufigsten Blitzstromstärken bei 25 kA liegen, gibt es erhebliche Schwankungen. Zur vermeintlich riesigen Energie siehe Wiki und WDR:

Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Unter der Nutzung von Blitzenergie werden Versuche verstanden, die in Blitzen steckende Energie technisch nutzbar zu machen. Dies wird seit Ende der 1980er Jahre versucht. In einem einzelnen Blitz entlädt sich elektrische Energie von ca. 280 kWh. Dies entspricht ca. 1 GJ oder der Energie von etwa 31 Litern Benzin.[1]

Beim WDR, wird von 300 kWh ausgegangen.

bigdie hat folgendes geschrieben:
Und da die Wahrscheinlichkeit für einen Direckteinschlag 1000mal geringer ist wie für einen Einschlag in 500m Umkreis, nützt auch die "kleine" Version von Überspannungsschutz.

Wo kann man denn den verdächtig runden Faktor 1000 nachlesen?

Nach einer GdV-Grafik für Schäden der Hausratsversicherungen von 1990 bis 2006, beträgt das ungünstigste Verhältnis direkter Blitz- zu mittelbaren Überspannungsschäden 1:5. Bis zum Zitat einer seriösen Quelle halte ich auch bei Gebäudeversicherungen ein extremes Schadenverhältnis von 1:1000 in der Summe wie auch bei der Anzahl der Schadensmeldungen für ausgeschlossen.

BTW: Unter Stoßstrom versteht man Prüfparameter mit Stirn- und Rückenhalbwertszeit insbesondere von 10/350 µs für direkte und 8/20 µs für indirekte Blitzeinwirkungen.
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Dipol
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 07.09.2017 17:13    Titel: Antworten mit Zitat
In der neuen DEHN-Broschüre Sicherheit für Ihr Zuhause beträgt auch der Anteil für alle Überspannungsschäden lt. GdV-Daten 80 %.

Dass sich DEHN auf 2014 mit überholten GdV-Prognosewerten bezieht, dürfte am Verhältnis von 1:5 bis 1:4 in der Statistik wenig ändern.
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