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Installation Split-Klima v. Fachbetrieb; Überlastung d. Haus

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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wemser
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Anmeldungsdatum: 29.08.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 12:00    Titel: Installation Split-Klima v. Fachbetrieb; Überlastung d. Haus Antworten mit Zitat
Hallo,

wir haben uns im Baumarkt ein Split-Klimagerät für das Schlafzimmer gekauft und dann von einer Fachfirma installieren lassen. Dabei handelt es sich um einen Elektriker-Meisterbetrieb, der überwiegend Klimaanlagen installiert.

Nach einem Jahr stellten wir ein intervallartiges Rauschen und anschließend ein nerviges Brummen fest. Da das Klimagerät noch Gewährleistung hatte, haben wir das beim Hersteller reklamiert. Dieser beauftragte die o.g. Fachfirma eine Platine des Innengerätes auszutauschen.
Es erschienen zwei Handwerker, die diese Platine auswechselten. Dann lief die Klimaanlage gar nicht mehr. Die alte Platine wurde eingesetzt. Die Klimaanlage lief, aber eben mit dem zuvor beschriebenen Fehler. Nach stundenlanger Fehlersuche behaupteten die Handwerker, es gäbe eine Spannungsschwankung in der Hausinstallation. Sie klemmten die Klimaanlage ab und verließen das Haus ohne sich einmal zu verabschieden. Aber das nur nebenbei.

Ich hakte also nochmal beim Hersteller nach. Der versuchte mich zu beruhigen, das Problem sei auf jeden Fall auf die fehlerhafte Platine zurückzuführen. Einige Wochen später war dieselbe "Fachfirma" wieder bei uns. Diesmal suchte der Chef selbst und fand in einer Verteilerbuchse Kabel, die wohl etwas angeschmorrt waren und erklärte dann, dass die Probleme der Klimaanlage auf eine Überlastung des Hausnetzes zurückzuführen sei. Meinen Einwand, dass ja seine Firma das Gerät angeschlossen habe und eigentlich auch fachmännisch prüfen müsse, ob die Installation im derzeitigen Zustand eine solche Anschließung verkraften könne, ließ er nicht gelten. Die Kollegen hätten ja seinerzeit nicht wissen können, was da alles auf der Leitung hänge, an die sie seinerzeit die Klimaanlage angeschlossen hätte. Da frage ich mich: Wenn nicht die, wer denn sonst? Ich bin kein Experte und kein Fachmann, darum hatte ich ja eine Fachfirma mit der Installation beauftragt.

Meine Frage an die gestandenen und erfahrenen Handwerker im Forum:
Muss denn nicht der Fachmann sagen, ob man eine solche Klimaanlage ohne Änderung bzw. Erweiterung des Hausnetzes anschließen kann oder nicht?
Muss nicht der Fachmann beurteilen, ob eine etwaige Überlastung des Hausnetzes (oder eines Teils davon) eintritt, wenn man die Klimaanlage anschließt?

Ich frage mich, welchen Vorteil ich hatte, dass ich eine Fachfirma mit der Installation beauftragt hatte.

Gruß

W.
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Hallo!

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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 13:50    Titel: Antworten mit Zitat
Laughing

Ja, es ist sehr schwer sich selbst in den Allerwertesten zu treten ...
.
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wemser
Newbie
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Anmeldungsdatum: 29.08.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 14:10    Titel: Antworten mit Zitat
patois hat folgendes geschrieben:
Laughing

Ja, es ist sehr schwer sich selbst in den Allerwertesten zu treten ...
.

Die Antwort verstehe ich nicht. Was soll mir das sagen?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 14:51    Titel: Antworten mit Zitat
selbstverständlich muß ein Fachmann das beurteilen können und im Zweifelsfall die Ausführung verweigern.

Auch eine schriftliche Aussage des Fachmannes "der kunde wollte es so obwohl wir abgeraten haben" ist völlig wertlos.
Denn der Fachmann kann und darf die Beurteilung nicht auf einen elektrischen Laien abschieben.

Aber das Beispiel ist wieder klassisch dafür wie man auf keinen Fall etwas installieren lässt.

Kauf der Klimaanlage bei Händler x installation durch Firma y.
Bei Fällen der Gewährleistung kommt nachher immer die Frage auf, ist der Schaden durch einen falschen Anschluß oder durch ein defektes gerät entstanden. Der Kunde hat dann den Ärger weil sich keiner zuständig fühlt, oder Kosten entstehen die keiner tragen will.
Ein Klimagerät sollte man inklusive Installation beim Kälte und Klima Fachmann bestellen.

Übrigens hätte eine Überlastung des Hausnetzes zur Auslösung einer Schutzeinrichtung (Sicherung) führen müssen. Wenn hier schadhafte, ungeeignete oder Bedenkliche Schutzmaßnahmen vorliegen hat der Fachmann die PFLICHT darauf aufmerksam zu machen. (schriftlich)
Typisch wären an alten Anlagen z.b. Automaten der Charakteristiken H oder L (z.B. H16A) oder auch eine klassische Nullung.
_________________
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1590

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 15:02    Titel: Antworten mit Zitat
Was der Chef da sagte kannst du getrost in die Tonne klopfen. Eine ordentliche Anlage ist durch den Leitungsschutzschalter gegen Überlastung geschützt! Das da Leitungen verschmort sind liegt an fehlerhaften Klemmstellen und für die Hausinstallation ist der Betreiber ( Vermieter ) zuständig! Da du höchstwahrscheinlich der Betreiber der Anlage bist musst du dir schon selbst in den Hintern treten! Würde die Hausanlage Überlastet löst die Sicherung ohne Schäden an den Leitungen aus!
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 15:14    Titel: Antworten mit Zitat
sofern man keine H oder L Automaten hat, und die Anlage in einem ordnungsgemäßen Zustand ist.

Ausgleichsströme die bei klassischer Nullung zwangsweise fließen, können auch elektronische Bauteile schädigen.
Insbesondere wenn wie hier in der Klimaanlage leitfähige geerdete Bauteile (z.B.Rohre) Kontakt mit anderen geerdeten Bauteilen haben.
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T.Paul
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 29.08.2017 19:34    Titel: Re: Installation Split-Klima v. Fachbetrieb; Überlastung d. Antworten mit Zitat
wemser hat folgendes geschrieben:
Diesmal suchte der Chef selbst und fand in einer Verteilerbuchse Kabel, die wohl etwas angeschmorrt waren und erklärte dann, dass die Probleme der Klimaanlage auf eine Überlastung des Hausnetzes zurückzuführen sei. Meinen Einwand, dass ja seine Firma das Gerät angeschlossen habe und eigentlich auch fachmännisch prüfen müsse, ob die Installation im derzeitigen Zustand eine solche Anschließung verkraften könne, ließ er nicht gelten. Die Kollegen hätten ja seinerzeit nicht wissen können, was da alles auf der Leitung hänge, an die sie seinerzeit die Klimaanlage angeschlossen hätte. Da frage ich mich: Wenn nicht die, wer denn sonst? Ich bin kein Experte und kein Fachmann, darum hatte ich ja eine Fachfirma mit der Installation beauftragt.


Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du die Installation des Gerätes und keine Überprüfung des Stromkreises beauftragt. Sofern der Stromkreis grundsätzlich, in seiner Art, einen Anschluss des Gerätes zulässt, ist es nicht Auftragsbestandteil, alle zu dem Stromkreis gehörigen Klemmstellen zu inspizieren. Das ist so, als würdest Du vor dem queren einer Kreuzung bei Grün anhalten und alle bei Rot wartenden Verkehrsteilnehmer befragen, ob Sie Gedenken, sich an die StVO zu halten, während du kreuzt.

So, wie man als Autofahrer davon ausgehen darf, dass Sich der Rest auch an die Regeln hält, so kann auch der Installateur davon ausgehen, wenn er an einer Stelle arbeitet, dass der Rest in Ordnung ist. Das gilt beides natürlich, bis Erfahrung und/oder Umstände den Verdacht aufkommen lassen, dass dem nicht so ist. Dass die Anlage ein Jahr lang lief, spricht dafür, dass es keine offensichtlichen Mängel gab, die zu sofortiger Handlung gezwungen hätten.

Für den Zustand der Anlage ist der Betreiber verantwortlich. Wenn dieser (also Du) den Anschluss eines Gerätes beauftragt und keine Prüfung und Planung - Dann bekommt er genau das und hat für den Rest weiterhin die Verantwortung.

Diese Aussagen gehen davon aus, dass die verschmorten Klemmstellen nicht jene sind, an denen das Gerät angeschlossen wurde, sondern bestehende an anderer Stelle im Stromkreis, die offenbar nicht mehr in ordnungsgemäßen Zustand sind, den durch das vorgeschaltete Schutzorgan zulässigen Strom zu tragen. Desweiteren ist unklar, ob der Mangel schon bei der Installation der Klimaanlage bestand.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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wemser
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Anmeldungsdatum: 29.08.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30.08.2017 12:48    Titel: Re: Installation Split-Klima v. Fachbetrieb; Überlastung d. Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du die Installation des Gerätes und keine Überprüfung des Stromkreises beauftragt. Sofern der Stromkreis grundsätzlich, in seiner Art, einen Anschluss des Gerätes zulässt, ist es nicht Auftragsbestandteil, alle zu dem Stromkreis gehörigen Klemmstellen zu inspizieren. Das ist so, als würdest Du vor dem queren einer Kreuzung bei Grün anhalten und alle bei Rot wartenden Verkehrsteilnehmer befragen, ob Sie Gedenken, sich an die StVO zu halten, während du kreuzt.

So, wie man als Autofahrer davon ausgehen darf, dass Sich der Rest auch an die Regeln hält, so kann auch der Installateur davon ausgehen, wenn er an einer Stelle arbeitet, dass der Rest in Ordnung ist. Das gilt beides natürlich, bis Erfahrung und/oder Umstände den Verdacht aufkommen lassen, dass dem nicht so ist. Dass die Anlage ein Jahr lang lief, spricht dafür, dass es keine offensichtlichen Mängel gab, die zu sofortiger Handlung gezwungen hätten.

Für den Zustand der Anlage ist der Betreiber verantwortlich. Wenn dieser (also Du) den Anschluss eines Gerätes beauftragt und keine Prüfung und Planung - Dann bekommt er genau das und hat für den Rest weiterhin die Verantwortung.

Diese Aussagen gehen davon aus, dass die verschmorten Klemmstellen nicht jene sind, an denen das Gerät angeschlossen wurde, sondern bestehende an anderer Stelle im Stromkreis, die offenbar nicht mehr in ordnungsgemäßen Zustand sind, den durch das vorgeschaltete Schutzorgan zulässigen Strom zu tragen. Desweiteren ist unklar, ob der Mangel schon bei der Installation der Klimaanlage bestand.

Das ist aus meiner Sicht Unsinn! Wenn ich meinen PKW bspw. zum Wechsel der Bremsscheiben in die Werkstatt gebe, erwarte ich selbstverständlich, dass mir die Werkstatt Bescheid gibt, wenn etwas dem Wechsel der Bremsscheiben entgegensteht (bspw. wenn die Beläge hinüber sind).
Ich erwarte von einem Handwerker, dass er nicht nur stumpf Kabel miteinander verbindet, sondern dass er seinen Kunden vor Schaden schützt. Es ist geradezu lächerlich, wenn ich als Laie bestimmen soll, was ein Handwerker genau zu tun oder zu lassen hat. Dann frage ich mich, wozu wir hier in Deutschland den Meisterbrief haben. Da kann ich mir auch einen halbwegs fähigen Elektriker aus dem Ausland holen.
Ich verlange ja nicht, dass der Elektriker automatisch tätig wird, aber ich verlange, dass er mir Bescheid gibt, dass es aus technischer Sicht ein Problem gibt.
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wemser
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Anmeldungsdatum: 29.08.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30.08.2017 12:50    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Was der Chef da sagte kannst du getrost in die Tonne klopfen. Eine ordentliche Anlage ist durch den Leitungsschutzschalter gegen Überlastung geschützt! Das da Leitungen verschmort sind liegt an fehlerhaften Klemmstellen und für die Hausinstallation ist der Betreiber ( Vermieter ) zuständig! Da du höchstwahrscheinlich der Betreiber der Anlage bist musst du dir schon selbst in den Hintern treten! Würde die Hausanlage Überlastet löst die Sicherung ohne Schäden an den Leitungen aus!

Alles klar. Und der Elektriker dengelt einfach die Kabel zusammen, im Wissen, dass da etwas nicht ok ist. Toll! Das kann ich auch.
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T.Paul
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 30.08.2017 12:53    Titel: Re: Installation Split-Klima v. Fachbetrieb; Überlastung d. Antworten mit Zitat
wemser hat folgendes geschrieben:
Ich verlange ja nicht, dass der Elektriker automatisch tätig wird, aber ich verlange, dass er mir Bescheid gibt, dass es aus technischer Sicht ein Problem gibt.


Woher hätte die Erkenntnis kommen sollen, dass andere im Stromkreis befindliche Klemmstellen aufgrund von Installationsfehlern oder Wartungsdefizit womöglich ein Problem haben sollten?

Auch deine PKW-Werkstatt wird beim Bremsscheibenwechsel nicht automatisch das Fahrwerk prüfen, ob es bei maximaler Bremsleistung und Beladung zu Brüchen an altersschwachen Teilen kommen kann. Ganz im Gegensatz zu den Bremsbelägen, die hat der Monteur eh in der Hand, sonst kommt er nicht an die Scheiben. Daher auch mein Einwand, dass es sich wohl nicht um die Klemmen handeln wird, mit denen das Gerät angeschlossen wurde - Das wäre dann nämlich ein fachliches Versagen.
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