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Überspannungsschutz Sat-Antenne. Möglichkeiten? Fangstange?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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worlde
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 08:47    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Da dies alles nicht so einfach ist gibt es dafür Fachkräfte und auch Bücher wie z.B. den Dehn Blitzplaner (kostenlos im Netz)

Das Problem dabei ist eben, dass ich bisher solch Fachkräfte nicht in meiner Nähe finden konnte. Und wenn ich mich die Häuser in der Gegend anschaue, hatte niemand so eine Fachkraft vor Ort. Und bei den Dehn-Unterlagen habe ich immer mehr das Gefühl, dass die ihre Produkte verkaufen wollen. Was durchaus legitim ist, wenn man solche Unterlagen erstellt. Leider decken sich die darin enthaltenen Informationen nicht immer mit den Angaben von anderen Herstellern von Überspannungsschutzkomponenten. Und dort ist auch ein Überspannungsschutz nach dem Multischalter angegeben, an anderer Stelle liest man dann wieder, was das bringen soll.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Durch einen Äußeren Blitzschutz steigt die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages in unmittelbarer Nähe des Gebäudes und somit auch die Wahrscheinlichkeit der dadurch auftretenden Überspannungen.

Das wäre ja wiederum ein Argument, dass ich an meine Sat-Antenne auf der Garage keine Fangstange anbringe, da sie sowieso am höheren Haus angebaut ist, und stattdessen den Satmast blitzstromfähig an den Ringerder anschließe.
[/quote]
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 09:10    Titel: Antworten mit Zitat
Ob man nun eine Fangstange anbringt oder die Antenne mit 16mm² erdet ist zunächst egal, beides ist zur Ableitung von Blitzen gedacht.

Beim Erden der Antenne selbst ergibt sich aber das Problem, daß Beim Einschlag in die Antenne dort komponenten zerstört werden und der Blitzstrom über die Antennen Leitungen weiter ins Haus geleitet werden. Somit ergibt sich die Logig die Antenne mit einer Fangstange vor diesen Einschlägen zu schützen.

Da der Blitz das örtliche Potential bei Einschlag anhebt ergibt es sich daß die Überspannung über den Gebäudeerder oder Waserleitungen etc rückwärts ins Haus kommt, deswegen ist hier ein voll umfänglicher Überspannugnsschutz notwendig.

Das bedeutet, daß Leitungen so nahe wie möglich am Eintrittspunkt ins Gebäude mit entsprechenden Ableitern geschützt werden müssen.

Sicher will Dehn auch was verkaufen, der Blitzplaner ist aber trotzdem ein gutes Handbuch, welches ein funktionierendes Konzept aufzeigt. Dies kann natürlich auch mit Komponenten anderer Hersteller wie Phönix, OBO, Hager usw umgesetzt werden.
Daran wo und welche Ableiter eingesetzt werden ändert das aber nichts.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 09:19    Titel: Antworten mit Zitat
worlde hat folgendes geschrieben:
Und bei den Dehn-Unterlagen habe ich immer mehr das Gefühl, dass die ihre Produkte verkaufen wollen. Was durchaus legitim ist, wenn man solche Unterlagen erstellt. Leider decken sich die darin enthaltenen Informationen nicht immer mit den Angaben von anderen Herstellern von Überspannungsschutzkomponenten.


Das Dehn am liebsten jeden Bilderrahmennagel geerdet und überspannungsgeschuetzt haben wuerde, ist schon klar..

Du bist aber noch nicht auf die Idee gekommen, dir mal die Datenblätter und Produktbilder vom KAZ 11, 12 und Dehn DG FF und GF nebeneinander zu legen?
Und guck dir das Bild bei Dehn ("Praxislösung
Potentialausgleich und Erdung der Antennenanlage bei
Gebäuden ohne Äußeren Blitzschutz nach DIN EN 60728...) mit dem Feinschutz DG FF nochmal genau an...da ist ein Pfeil dran...Das könnte man auch als "Eingang in den Multischalter" betrachten...
Sorry, aber mehr Klarheit kann ich auch nicht schaffen.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Durch einen Äußeren Blitzschutz steigt die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages in unmittelbarer Nähe des Gebäudes und somit auch die Wahrscheinlichkeit der dadurch auftretenden Überspannungen.


Da würde mich mal eine Quelle oder ein Beleg für diese Aussage interessieren...
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 09:57    Titel: Antworten mit Zitat
Was meinst Du denn warum für ein Gebäude mit äußerem Blitzschutz zwingend ein Überspannungsschutzkonzept gefordert ist?
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worlde
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 10:56    Titel: Antworten mit Zitat
karo28 hat folgendes geschrieben:

Du bist aber noch nicht auf die Idee gekommen, dir mal die Datenblätter und Produktbilder vom KAZ 11, 12 und Dehn DG FF und GF nebeneinander zu legen?

Anscheinend noch nicht genau genug, sorry.
DGA FF TV 4 (40€) = KAZ 11 (30€)
DGA GF TV (24€) = KAZ 12 (28€)
DGA GFF TV (53€) = DGA FF TV + DGA GF TV
Also wäre wiederum das Dehn DGA GFF TV (53€) günstiger als KAZ 11 und KAZ 12 (30€+28€=58€)
Wobei laut dem Dehn Dokument nur Pos 17 (DGA FF TV) bei einer Fangstange nötig sind.
karo28 hat folgendes geschrieben:

Und guck dir das Bild bei Dehn ("Praxislösung
Potentialausgleich und Erdung der Antennenanlage bei
Gebäuden ohne Äußeren Blitzschutz nach DIN EN 60728...) mit dem Feinschutz DG FF nochmal genau an...da ist ein Pfeil dran...Das könnte man auch als "Eingang in den Multischalter" betrachten...

Ja, das ist irgendwie nicht sonderlich toll gezeichnet. In der Einbauanleitung vom DGA GFF TV sind allerdings Pfeile ZUM und VOM Multischalter gezeichnet, sofern ich die Zeichnung richtig lese.

https://www.pic-upload.de/view-33861253/DGAGFFTV.png.html


https://www.dehn.de/pdbRes/DE_DE_Web/493/32639/eba/3009865/1516_18S_0617_3009865_DGA%20GFF%20TV_WEB.pdf
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worlde
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 12:55    Titel: Antworten mit Zitat
ich muss nochmal eine Frage hinterherschieben: Das Flachdach hat an den Rändern eine Aufkantung und darauf befindet sich ein Attikablech. Und die Erdungsverbindung vom Satmast bzw. Fangstange kreuzt dementsprechend dieses Attikablech auf dem Weg zum Ringerder. Muss nun dieses Attikablech nun auch angeschlossen werden, um einen äußeren Blitzschutz zu erreichen? Oder muss man dann einen Trennungsabstand zwischen Erdungsleitung und Attikablech einhalten?
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 15:08    Titel: Antworten mit Zitat
Hat das Blech eine Verbindung oder Näherung zu anderen leitfähigen Teilen?

Wenn Nein ist es das einfachste das Blech mit an zu binden an den Stellen an denen der Ableiter darüber geht, ansonsten Abstand einhalten.
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worlde
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 17:32    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Hat das Blech eine Verbindung oder Näherung zu anderen leitfähigen Teilen?

Wenn Nein ist es das einfachste das Blech mit an zu binden an den Stellen an denen der Ableiter darüber geht, ansonsten Abstand einhalten.


Nein, das Blech hat keine Verbindung oder Näherung zu anderen leitfähigen Teilen. Es besteht allerdings aus verschiedenen Teilen, die man dann ja auch alles verbinden müsste.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 04.09.2017 21:14    Titel: Antworten mit Zitat
worlde hat folgendes geschrieben:
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Hat das Blech eine Verbindung oder Näherung zu anderen leitfähigen Teilen?

Wenn Nein ist es das einfachste das Blech mit an zu binden an den Stellen an denen der Ableiter darüber geht, ansonsten Abstand einhalten.


Nein, das Blech hat keine Verbindung oder Näherung zu anderen leitfähigen Teilen. Es besteht allerdings aus verschiedenen Teilen, die man dann ja auch alles verbinden müsste.


Alles beschrieben, z.B. hier...

http://tinyurl.com/y9mcllqw

Du scheinst ja reichlich Zeit und Musse zu haben, fuer deine Planungsarbeit...
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 05.09.2017 10:15    Titel: Antworten mit Zitat
Hier geht es nicht darum das Blech als Fangeinrichtung zu verwenden, wovon ich auch abraten würde.
Denn ein Spengler/Dachdecker der dieses Blech mal ersetzt/repariert wird darüber keine Ahnung haben.

Leitfähige Verbindungen sind natürlich auch unbeabsichtigte Verbindungen zu z.B. Moniereisen über Verdübelungen etc.
Im Zweifelsfall lieber Trennungsabstand einhalten.
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