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wohin mit dem Trafo bei LED

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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fuchsi
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2188

BeitragVerfasst am: 08.09.2017 09:31    Titel: wohin mit dem Trafo bei LED Antworten mit Zitat
Ich beziehe eine neue Wohnung in einem 2 Familienhaus.

Es handelt sich um einen Holzriegel. Meine Decke besteht aus Holzbalken, darunter ist eine Brandschutzfolie und mit Rigipsplatten verkleidet. Zwischen den Balken ist eine Dämmung und darüber am Dachboden mit OSB Platten begehbar ausgekleidet.


Jetzt habe ich Zimmermittig 230V Leuchtenauslässe. Ich möchte mit ALU Profilen und LED Bändern eine dezente Deckenbeleuchtung realisieren. Aber wohin mit dem Trafo?

Die Leitungen vom Deckenauslass könnte ich durch die Brandschutzfolie und die Isolierung nach oben in den Dachboden ziehen. Am Dachboden könnte ich Bodeneinlassdosen in die OSB Platte schneiden, und dort den Trafo verstauen.

Spricht was dagegen? Die Durchführung durch die Brandschutzfolie müsste entsprechend dich wieder abgeklebt werden.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.09.2017 09:57    Titel: Antworten mit Zitat
ich glaube kaum, daß die Folie einen Brandschutz darstellen soll.
Dies wird die Dampfbremse zum ungedämmten Dachboden sein.
ein Durchdringen der Folie ist auf keinen Fall zu empfehlen.
Wird das nicht ordnungsgemäß wieder abgedichtet zieht Luft dadurch, diese kühlt ab und setzt Feuchtigkeit ab-> Dämmung ohne Funktion + Schimmel.

Falls Du trotzdem unbedingt da durch willst gibt es von Kaiser auch entsprechende Dichtmanschetten.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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fuchsi
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2188

BeitragVerfasst am: 08.09.2017 10:21    Titel: Antworten mit Zitat
Ah. Danke an die Kaiser Manschetten hätte ich jetzt fast vergessen.

Doch ist Dampfbremse und Brandschutz in einem. Ist eine 2mm starke sehr steife Folie. Schaut eine bisschen fasrig aus (wie Matten mit 2 Komponentenharz)

Ansonsten erreicht man mit einer Rigipslage ja nur REI30. Vorgeschrieben wurde uns REI60 / EI60


Spricht bei ordnungsgemäßer Durchführung sonst etwas dagegen?

Ich werde mal die Zimmerei fragen, die den Holzriegel aufstellte, bezüglich der Durchdringung der Brandschutzfolie. Wurde ja in anderen Bereichen auch gemacht (z.B.: Strangentlüftung)
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Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14377
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.09.2017 10:31    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn die Folie eine Brandabschottung darstellen soll dann muß eine Durchdringung zusätzlich auch als Brandschott ausgeführt sein, was bei einer Folie gar nicht möglich ist.

Hier soll wohl nur verhindert werden, daß die Folie selbst nicht brennt und z.B. durch heruntertropfen eine Gefahr bedeutet.
Innerhalb von Gebäuden mit nur 2 Wohneinheiten gibt es keine Brandabschnitte.
_________________
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fuchsi
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2188

BeitragVerfasst am: 08.09.2017 10:40    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Innerhalb von Gebäuden mit nur 2 Wohneinheiten gibt es keine Brandabschnitte.


Leider hat Österreich noch 9 verschiedenen Bauordnungen und noch immer nur sehr mangelhaft die OIB umgesetzt.

Von daher gibt es sehr merkwürdige regionale Auflagen...........

Unser Haus gehört zur Bauklasse II (von 9 Bauklassen) und dies fordert bei Neubauten eben REI60 zum Dachboden.
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