Elektrikforum.de
   
   
 
FAQFAQ
SuchenSuchen
MitgliederlisteMitgliederliste
ImpressumImpressum

Willkommen auf Elektrikforum.de - dem Elektro Forum zur Elektroinstallation

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unseren Seiten zu begrüßen. Die Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit sich. Um aktiv am Forengeschehen teilzunehmen und sämtliche Funktionen zu nutzen, können Sie sich jetzt hier registrieren.
Benutzername:
Passwort:

 RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin    Bookmark

Drehpoti wechseln?

Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Nordwester
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.09.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 09:01    Titel: Drehpoti wechseln? Antworten mit Zitat
Hallo miteinander!

vorweg ein Outing: ich bin nicht unbedarft (abisolieren, verdrahten, löten), bin aber kein Elektriker.

Ich betreibe eine 1978er Tischzentrifuge:
220V~, 50Hz, 0,42A, 90W (lt. Typenschild).
Verbaut ist darin ein (Schukat oder Draloric) Rheostat/Drahtpotentiometer:
P40 SCH-A 1,5KΩ K4 WM 110.

Die höchstzulässige Drehzahl ist mit 5000 upm angegeben. Bis Anschlag aufgedreht ergaben Messungen ca 3400 upm ... das langt mir nicht! Eine ´Bremsung´ durch einen Lagerschaden ist ausgeschlossen; die Zentrifuge schnurrt gleichmäßig und wird auch nicht heiß.

Ich muß das Potential ja nicht ausschöpfen, aber 1000 upm mehr dürfen´s gerne sein. Kann mir dazu jemand Hinweise geben?

Gruß, Nordwester
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige
Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 09:12    Titel: Antworten mit Zitat
Arrow

Die Frage ist "Rheostat-Schaltung" oder "Potenziometer-Schaltung" Question

Im ersten Fall könnte das Wechseln des Rheostats das gewünschte Ergebnis erbringen, während im zweiten Fall zu untersuchen wäre ob vor dem Potenziometer ein Vorwiderstand verbaut ist, der die Drehzahl begrenzt.
.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Nordwester
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.09.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 09:32    Titel: Antworten mit Zitat
Ausser einem Kondensator ist kein Widerstand erkennbar (sieht auch alles ziemlich übersichtlich aus).

Nur, welche Werte müsste ein anderer Rheostat aufweisen?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 09:52    Titel: Antworten mit Zitat
Nordwester hat folgendes geschrieben:
Ausser einem Kondensator ist kein Widerstand erkennbar (sieht auch alles ziemlich übersichtlich aus).

Nur, welche Werte müsste ein anderer Rheostat aufweisen?


Da beginnt das große Rätselraten. Es gibt bisher keinen Hinweis, welcher Art der Motor ist. Steht auf dem Typenschild ein Hinweis auf den angebauten Kondensator?

Zwei Möglichkeiten sind denkbar:

1) der Kondensator ist ein "Entstörkondensator" an einem "Universalmotor" oder

2) der Kondensator ist ein "Betriebskondensator" eines "Kondensatormotors.

Den Fall zwei könnte man daran erkennen, dass auf dem Typenschild ein Kapazitätswert hinter der Angabe CB vermerkt wäre.

Dem Fachmann könnte auch die Beschriftung auf dem Klemmbrett des Motors einen sachdienlichen Hinweis geben, aber vermutlich ist der Motor in das Gerät integriert und besitzt demzufolge kein Klemmbrett.
.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Nordwester
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.09.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 09:58    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, gut. Dazu muss ich den Motor ausbauen. Das krieg ich jetzt zeitlich nicht hin. Ich meld mich wieder.

Danke einstweilen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 10:13    Titel: Antworten mit Zitat
Laughing

Hört sich ganz nach einer "Honigschleuder" an!

Aus einem 40W Motor wirst du wohl keine höhere Drehzahl herausholen können, vermute ich.

.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
schick josef
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 10:27    Titel: Antworten mit Zitat
Nordwester hat folgendes geschrieben:
Ja, gut. Dazu muss ich den Motor ausbauen. Das krieg ich jetzt zeitlich nicht hin. Ich meld mich wieder.

Danke einstweilen.


nicht unbedingt wen du das Typenblatt des Kondensators ohne ausbauen lese kannst die Werte dann hier einstellen Wen diese nur den Durchmesse eines Fingers hat dann ist es sicher ein Entstör Kondensator welcher keine Auswirkung direkte auf die Funkt.hat
mfg sepp
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Nordwester
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.09.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 11:27    Titel: Antworten mit Zitat
Der Kondensator ist 25mm im Durchmesser und 40mm lang, und trägt kein CB-Zeichen.

So, nun ist wieder alles anders:

nach Abziehen des Rotors -ist keine Honigschleuder, vielmehr eine Laborzentrifuge mit Ausschwingrotor- konnte ich eine Abdeckung entfernen und das Typenschild unmittelbar am Motor sehen. Da steht: 35W, 3000upm.

Das Typenschild am Korpus -das ja die eigentlichen für den Betreiber sichtbaren Kenndaten ausweist- sind die Werte mit 90W, 5000upm angegeben. „Zulässige Höchstdrehzahl 5000“ kann man ja noch gelten lassen, aber 35W statt 90W erscheint mir als Betrug.

Somit muss ich wohl zufrieden sein, da die Enddrehzahl ja schon etwa 10% höher als Nominal liegt .. oder gibt es doch noch eine Chance auf Leistungssteigerung??
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14387
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 12:18    Titel: Antworten mit Zitat
die 35W gelten für den Motor bei Nennbelastung und den 3000min^-1

Ob der Motor mehr Drehzahl kann ist dadurch nicht zu sagen, das kann man meist nur vom Hersteller erfahren.

Ob er damit dann 90W benötigt kann ich auch nicht sagen, allerdings hast Du das Ding ja nicht um Strom zu verbrauchen sondern um zu drehen.
Dazu kommt noch, daß auf dem Motor nur die mechanische Leistung an der Welle angegeben wird. Die Verbrauchte Leistung des Motors liegt schon mal höher. z.B. bei Wirkungsgrad 80%: 35/0,8 = 43W.

Wenn am Motor noch ein Getriebe oder anderes zur Übersetzung dran verbaut ist dann ergibt sich auch eine höhere Drehzahl der Zentrifuge bei 3000 des Motors.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7996

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 13:22    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Zulässige Höchstdrehzahl 5000“


Die Betonung liegt auf "zulässig".

Zulässig ist auf die mechanische Festigkeit bezogen und mit 99% Sicherheit nicht auf die elektrisch mögliche Drehzahl.

Wenn der Motor 2-polig ist, erreicht er im Leerlauf (theoretisch) 3000 U/min.

Da du schreibst, dass du 3400 U/min. gemessen hast, war es entweder eine Fehlmessung, oder es ist zwischen Wlle und Trommel noch eine Übersetzung vorhanden, zum Beispiel bei Keilriemen-Antrieb durch unterschiedlich große Riemenscheiben.

Wahrscheinlich musst du dich mit dem derzeitigen Zustand und der erreichbaren Drehzahl zufrieden geben ...
.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehe zu:  


Elektromaterial
Elektrikforum

Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
SITE THEMA: ELEKTROFORUM | ELEKTRO HANDWERK | E-TECHNIK | ELEKTROINSTALLATION | ELEKTRIK FORUM | ELEKTROTECHNIK
Jetzt Erklärung von Funktion oder Schaltplan einer Schaltung anfragen und aktiv im Forum fragen und antworten.
Powered by phpBB- Page generated in 0.03 seconds
Elektroinstallation Haus Sat Board Amateurfunk